Produktion, Absatz

BONN - Wegen der Dürre im Sommer werden Weihnachtsbäume nach Einschätzung der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) teurer.

11.10.2018 - 16:28:24

Weihnachtsbäume werden wegen Dürre wohl doch teurer. Bei Nordmanntannen rechne man mit einem Plus von 50 Cent bis zu einem Euro pro Meter, teilte die SDW am Donnerstag in Bonn mit. Jeder Meter Nordmanntanne werde im Durchschnitt 18 bis 24 Euro kosten. Die SDW sprach von einer nur leichten Preissteigerung. "Jeder Haushalt wird einen schönen Weihnachtsbaum kaufen können", hieß es.

In den Weihnachtsbaumkulturen sei die Dürre jedoch nicht folgenlos geblieben. So habe es bei den Neuanpflanzungen der drei- bis vierjährigen Bäume teilweise Total-Ausfälle gegeben - vor allem auf den ost- und norddeutschen Flächen. "In acht Jahren könnte es zu Engpässen kommen, wenn es nicht gelingt, durch stärkere Nachpflanzungen den Verlust auszugleichen", hieß es weiter.

Erst vor wenigen Wochen hatte indes ein Experte noch mit stabilen Preisen gerechnet. "Der Produzent leidet, die Verbraucher müssen sich keine Gedanken machen", hatte der Vorsitzende des Fachbereichs im NRW-Landesverband Gartenbau, Eberhard Hennecke, gesagt.

Aus dem Sauerland kommen etwa ein Drittel aller Weihnachtsbäume bundesweit. Wie in den vergangenen Jahren werde zu rund 80 Prozent auch voraussichtlich diesmal wieder die Nordmanntanne gefragt sein. Diese werde pro laufendem Meter unverändert zwischen 18 und 23 Euro kosten, so Hennecke im September.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

EVG bereit zu neuen Tarifverhandlungen. "Wir sind bereit, ab morgen am frühen Nachmittag zu verhandeln", sagte Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba am Montag in Berlin. Weitere Warnstreiks seien vorerst nicht geplant. BERLIN - Nach dem Warnstreik bei der Bahn zeigt sich die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft wieder gesprächsbereit. (Wirtschaft, 10.12.2018 - 12:02) weiterlesen...

Rückruf von Antibabypille 'Trigoa' betrifft längeren Zeitraum. BERLIN - Es drohen Fehler bei der Einnahme und unerwünschte Schwangerschaften: Der Rückruf der Antibabypille "Trigoa" betrifft wohl einen drei Tage längeren Zeitraum als bisher bekannt. Laut einem am Montag auf der Webseite des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) veröffentlichten Hinweis an Apotheker und Ärzte sind Frauen über den Rückruf "aktiv zu informieren", die zwischen dem 27. November und dem 6. Dezember ein entsprechendes Rezept eingelöst haben könnten. Rückruf von Antibabypille 'Trigoa' betrifft längeren Zeitraum (Boerse, 10.12.2018 - 11:50) weiterlesen...

Angst vor Übergreifen der Seuche: Südsudan startet Ebola-Impfungen. GENF/JUBA - Die Behörden im Südsudan wollen Mitarbeiter des Gesundheitswesens gegen Ebola impfen, um ein mögliches Übergreifen der Epidemie im benachbarten Ost-Kongo zu verhindern. Vor allem Ärzte und Krankenschwestern in grenznahen Gebieten sollen ab 19. Dezember einen vielversprechenden experimentellen Impfstoff bekommen, wie die Weltgesundheitsorganisation am Montag mitteilte. Bislang seien für das Land 2160 Dosen des Ebola-Impfstoffs (rVSV-ZEBOV) vorgesehen. Das Nachbarland Uganda hatte bereits im November begonnen, Mitarbeiter des Gesundheitswesens vorsichtshalber zu impfen. Angst vor Übergreifen der Seuche: Südsudan startet Ebola-Impfungen (Boerse, 10.12.2018 - 11:31) weiterlesen...

Rib Software übernimmt US-Gemeinschaftsunternehmen - Aktie stürzt ab. Dafür zahlt der Konzern zunächst rund 48 Millionen US-Dollar an den bisherigen US-Partner Flex, wie Rib Software am Montag mitteilte. In Abhängigkeit von der Geschäftsentwicklung könnten weitere Zahlungen folgen. Der Kauf soll bis Ende Dezember abgeschlossen werden. STUTTGART/SAN JOSE - Das Bausoftwareunternehmen Rib Software übernimmt das Gemeinschaftsunternehmen YTWO Formative komplett. (Boerse, 10.12.2018 - 11:30) weiterlesen...

Frankfurt fällt bei Finanz-Start-ups zurück - Berlin und München vorn. Bei der Zahl der ansässigen Finanz-Start-ups ("Fintechs") habe München 2018 Frankfurt überholt, heißt es in einer Studie der Bank Comdirect, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Demnach haben sich am Main 95 Fintechs angesiedelt, etwas weniger als in der bayerischen Landeshauptstadt (100). Vor einem Jahr lagen Frankfurt und München noch gleichauf. Unangefochten bleibt Berlin mit 249 Finanz-Start-ups. FRANKFURT - Die Bankenstadt Frankfurt fällt trotz aller Bemühungen für mehr junge Finanzfirmen hinter die Konkurrenz zurück. (Boerse, 10.12.2018 - 11:15) weiterlesen...

PCA-Daten: Chinas Automarkt vor erstem Absatzrückgang seit Jahrzehnten. Im November brach die Zahl der verkauften Autos im Vergleich zum Vorjahresmonat um 18 Prozent auf 2,05 Millionen Stück ein, wie aus am Montag veröffentlichten Daten des Pkw-Verbands PCA hervorgeht. Es war der sechste Monat mit einem Rückgang in Folge. PEKING - Der für deutsche Autobauer wichtige chinesische Automarkt steuert 2018 auf den ersten Absatzrückgang seit mindestens zwei Jahrzehnten zu. (Boerse, 10.12.2018 - 11:04) weiterlesen...