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BONN - Telekom-Chef Timotheus Höttges hat angesichts einer milliardenscheren Übernahme bei der Konkurrenz das eigene Engagement beim Glasfaserausbau vor den Aktionären verteidigt.

17.05.2018 - 12:57:24

Telekom-Chef Höttges verteidigt eigenen Glasfaserausbau. "Unsere Kritiker nehmen ständig das Wort Kupfer in den Mund, um uns zu diskreditieren", sagte Höttges am Donnerstag auf der Hauptversammlung in Bonn. "Aber wir investieren längst ausschließlich in Glasfaser." Allein in diesem Jahr verlege die Telekom 60 000 Kilometer dieser Kabel.

auf die Übernahme von dessen US-Tochter Sprint. "Wir würden diesen Deal nicht angehen, wenn wir uns nicht eine große Chance auf ein Gelingen ausrechnen würden", sagte Höttges am Rande der Hauptversammlung vor Journalisten. Die Zustimmung der zuständigen Behörden werde aber harte Arbeit. "Das wird ein Ritt", sagte der Manager.

Die Telekom müsse für die Zustimmung mehrere Behörden überzeugen. Insbesondere die Rolle des Regierungsausschusses für ausländische Investitionen in den USA (CFIUS) sei im Hinblick auf die weitere Entwicklung der Handelsbeziehungen zwischen Europa und den USA "interessant". Der Milliardendeal in den USA werfe auch einige Fragezeichen auf, sagte Fondsmanager Speich. Am Ende könne die Telekom auf einem gewaltigen Schuldenberg sitzen bleiben, zudem sei die Marschrichtung bei der Dividende nach Erfolg der Fusion unklar.

@ dpa.de