Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Produktion, Absatz

BONN - Die Bundesnetzagentur hat im vergangenen Jahr mehr als 21 Millionen unsichere Elektronikgeräte aus dem Verkehr gezogen.

19.01.2021 - 10:40:26

Bundesnetzagentur sperrt mehr 21 Millionen unsichere Geräte. Jedes dritte davon war ein sogenanntes Babyphone, wie die Aufsichtsbehörde am Dienstag mitteilte. Bei diesen übers Internet vertriebenen Geräten bemängelten die Kontrolleure, dass keine deutschen Bedienungsanleitungen beilagen und die Kennzeichnungen mangelhaft waren. Bei mehr als einer Million Funkfernbedienungen befürchteten die Fachleute die Störung sicherheitsrelevanter Funkdienste durch die Geräte.

Coronabedingt konzentrierten sich die Prüfer der Bundesnetzagentur im vergangenen auf die Kontrolle online verkaufter Produkte. Dabei ermittelten sie mehr als 2100 Angebote, die den europäischen Vorgaben nicht entsprachen. Sie wurden von den Plattformbetreibern gesperrt. Betroffen davon waren 21 Millionen einzelne Geräte. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein kräftiger Anstieg - 2019 ermittelte die Bundesnetzagentur gut 1000 Angebote für rund 3,5 Millionen mangelhafte Produkte.

Online-Händler, die ihre Produkte in millionenfacher Stückzahl anbieten, stehen bereits seit Jahren besonders im Fokus der Ermittler, da sich bei vielen ihrer Produkte Sicherheitslücken auftun. Zu Testkäufen in Läden rückten die Prüfer dagegen im Jahr 2020 seltener aus. Der Zoll meldete im vergangenen Jahr rund 8800 verdächtige Warensendungen an die Bundesnetzagentur. In mehr als 95 Prozent der Fälle erfolgte keine Freigabe der Produkte für den deutschen Markt. Insgesamt waren rund 200 000 Produkte betroffen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

BGH: VW muss Diesel-Klägern auch Finanzierungskosten erstatten. (Az. KARLSRUHE - Die Schadenersatz-Ansprüche von Diesel-Besitzern im Abgasskandal gegen VW muss Diesel-Klägern in dieser Konstellation daher die Finanzierungskosten in voller Höhe erstatten. (Boerse, 13.04.2021 - 16:07) weiterlesen...

Firmen müssen Beschäftigten Coronatests anbieten. Das Bundeskabinett hat am Dienstag eine entsprechende Verordnung zum Arbeitsschutz beschlossen. "Diese Regel gilt für alle Beschäftigten, die nicht dauerhaft im Homeoffice arbeiten können", sagte Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) in Berlin. Derjenige Teil der Wirtschaft, der offen bleiben solle, müsse nun zum Infektionsschutz einen verpflichtenden Beitrag leisten. "Ich halte das für ein Gebot der Verantwortung", so Heil. Die Verordnung trete in der kommenden Woche in Kraft. Verlängert wird zudem bis Ende Juni das Gebot zum Homeoffice für geeignete Arbeit. BERLIN - Unternehmen müssen ihren Beschäftigten künftig Coronatests anbieten. (Wirtschaft, 13.04.2021 - 15:39) weiterlesen...

American Airlines erwartet weiteren Milliardenverlust. So rechnet das Management mit einem Fehlbetrag zwischen 1,2 und 1,3 Milliarden US-Dollar (1,0 bis 1,1 Mrd Euro), wie das Unternehmen überraschend am Dienstag im texanischen Fort Worth mitteilte. Ohne positive Sondereffekte wie die staatlichen Finanzhilfen für den Erhalt von Jobs würde sich das Minus sogar auf 2,7 bis 2,8 Milliarden Dollar belaufen. Im Gesamtjahr 2020 hatte American Airlines einen Nettoverlust von 8,9 Milliarden Dollar verbucht. Im vorbörslichen US-Handel ging es für die Aktie um mehr als drei Prozent abwärts. FORT WORTH - Die US-Fluggesellschaft American Airlines hat in der Corona-Krise im ersten Quartal einen weiteren Milliardenverlust eingeflogen. (Boerse, 13.04.2021 - 15:34) weiterlesen...

US-Behörden empfehlen Aussetzung von Johnson & Johnson-Impfungen. Die Aktien des Pharmakonzerns fielen im vorbörslichen US-Handel um gut vier Prozent. SILVER SPRING - Die Behörden in den USA haben eine vorübergehende Aussetzung der Impfungen mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson empfohlen. (Boerse, 13.04.2021 - 15:18) weiterlesen...

Datenschützer will Facebook Nutzung von WhatsApp-Daten untersagen. Caspar eröffnete ein Verfahren, das auf eine sofort vollziehbare Anordnung zielt. Er verwies auf die in rund einem Monat anstehende Einführung neuer Datenschutz-Regeln bei dem Chatdienst. HAMBURG - Der Hamburger Datenschützer Johannes Caspar will der Nutzung von WhatsApp-Daten bei der Konzernmutter Facebook kurz vor einer umstrittenen Regeländerung einen Riegel vorschieben. (Boerse, 13.04.2021 - 14:28) weiterlesen...

Umwelthilfe reicht Klage gegen Weiterbau von Nord Stream 2 ein. Die Klage richtet sich gegen die Genehmigung der Bauarbeiten durch das zuständige Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), wie die DUH am Dienstag mitteilte. Ein Sprecher des Verwaltungsgerichts bestätigte den Eingang. Nach Ansicht der DUH werden Klima- und Umweltargumente beim Bau der Pipeline ignoriert. BERLIN/HAMBURG - Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat eine Klage gegen den Weiterbau der umstrittenen Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 beim Hamburger Verwaltungsgericht eingereicht. (Boerse, 13.04.2021 - 14:02) weiterlesen...