Deutschland, Branchen

BONN - Deutsche Bauern haben vergangenes Jahr wieder deutlich mehr Geld je Liter Milch eingenommen.

10.04.2018 - 14:19:24

Bauern haben 2017 wieder mehr Geld für Milch bekommen. Im Schnitt zahlten ihnen die Molkereien inklusive Nachzahlungen 36,2 Cent pro Kilogramm und damit rund 9,5 Cent mehr als 2016, wie die Agrarmarkt-Informationsgesellschaft (AMI) am Dienstag in Bonn mitteilte. Sie bezieht sich dabei auf Daten der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.

In den Ländern hätten sich die die Preise jedoch sehr unterschiedlich entwickelt. Am wenigsten zahlten die Molkereien in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland. Dort bekamen die Milchviehhalter 35,1 Cent pro Kilogramm. Am meisten erhielten Bauern in Schleswig-Holstein und Bayern mit 36,6 Cent.

Nach gestiegenen Milchpreisen in den Vorjahren hatten viele Bauern kräftig investiert, was 2016 zu einer extrem großen Milchmenge und entsprechend niedrigen Preisen von zeitweise gut 20 Cent pro Liter führte - zu wenig für einen kostendeckenden Betrieb. "Viele Landwirte mussten aufgeben, weil sie nicht mehr konnten", sagte AMI-Experte Andreas Gorn. Die Milchproduktion sei daraufhin weltweit rasant gefallen - der Grund dafür, warum Molkereien im vergangenen Jahr wieder deutlich mehr zahlten.

Weil viele Landwirte daraufhin erneut investierten, seien die Preise im letzten Quartal 2017 schon wieder gesunken. Die Milchbauern hatten zuletzt bereits wieder vor einer angespannten Lage gewarnt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Börse in Frankfurt - DAX: Schlusskurse im Späthandel am 19.09.2018 um 20:30 Uhr Frankfurt/Main - An der Frankfurter Wertpapierbörse wurden im Späthandel am 19.09.2018 um 20:30 Uhr folgende Schlusskurse für die 30 Werte des Deutschen Aktienindex DAX festgestellt. (Sonstige, 19.09.2018 - 20:40) weiterlesen...

Merkel: Maaßen hatte nicht mehr das Vertrauen der gesamten Koalition. Zugleich machte sie am Mittwochabend vor Beginn eines informellen EU-Gipfels im österreichischen Salzburg deutlich, dass der im Innenministerium bisher für den wichtigen Bereich Wohnen und Bauen zuständige Staatssekretär Gunther Adler, ein SPD-Mann, eine neue Aufgabe bekommen soll. SALZBURG/BERLIN - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Beförderung von Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen zum Staatssekretär verteidigt. (Wirtschaft, 19.09.2018 - 20:33) weiterlesen...

May beharrt auf Brexit-Position und fordert Zugeständnisse der EU. Ihrer sei "der einzige glaubwürdige und verhandelbare Plan auf dem Tisch, der eine harte Grenze in Nordirland vermeidet und auch dem Willen des britischen Volks entspricht", sagte May am Mittwochabend in Salzburg. Großbritannien habe seine Position weiterentwickelt, nun müsse die EU dies auch tun. SALZBURG - Die britische Premierministerin Theresa May beharrt auf ihren Brexit-Vorschlägen und fordert ein Einlenken der Europäischen Union. (Wirtschaft, 19.09.2018 - 20:26) weiterlesen...

Tod von Journalist im Hambacher Forst - Regierung setzt Räumung aus. "Wir können jetzt nicht einfach so weitermachen, ich kann das zumindest nicht. Wir können nicht einfach zur Tagesordnung übergehen", sagte Innenminister Herbert Reul (CDU) am Mittwochabend in Düsseldorf. Vor dem Hintergrund des schlimmen Ereignisses habe die Landesregierung beschlossen, bis auf weiteres die Räumung des Geländes auszusetzen. DÜSSELDORF/KERPEN - Nach dem Tod eines Journalisten stoppt die Landesregierung Nordrhein-Westfalens die umstrittene Räumungsaktion der Polizei im Braunkohlerevier Hambacher Forst vorerst. (Boerse, 19.09.2018 - 20:25) weiterlesen...

Merkel: Brexit in guter Atmosphäre und großem Respekt. In bestimmten Bereichen sei auch eine gute Zusammenarbeit möglich, sagte Merkel am Mittwochabend vor Beginn des informellen EU-Gipfels im österreichischen Salzburg. SALZBURG - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich für einen Austritt Großbritanniens aus der EU in guter Atmosphäre und großem Respekt ausgesprochen. (Wirtschaft, 19.09.2018 - 20:01) weiterlesen...

Juncker dämpft Hoffnungen auf Fortschritte bei Brexit-Verhandlungen. Beide Seiten seien noch "weit entfernt" von einer Brexit-Vereinbarung, sagte Juncker am Mittwoch in Salzburg. Bei einem Abendessen der 28 EU-Staats- und Regierungschefs will die britische Premierministerin Theresa May noch einmal für ihre Position zum Brexit werben. SALZBURG - EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat die Erwartungen auf Fortschritte bei den Verhandlungen zu einem geregelten Austritt Großbritanniens aus der EU gedämpft. (Wirtschaft, 19.09.2018 - 19:26) weiterlesen...