Kolummne, Deutschland

Börse Stuttgart-News: Trend am Mittag

27.03.2017 - 14:22:24

Börse Stuttgart-News: Trend am Mittag. STUTTGART (BOERSE STUTTGART GMBH) - Euwax Trends an der Börse Stuttgart

Trump scheitert mit Gesundheitsreform: DAX unter Druck

ifo-Geschäftsklima deutlich besser als erwartet

?Ich will das nicht schönreden. Das ist ein enttäuschender Tag für uns?, so der Sprecher des Repräsentantenhauses Paul Ryan. ?Wir werden auf absehbare Zeit mit Obamacare leben müssen?. Dabei hatten sich Ryan und US-Präsident Donald Trump persönlich für einen Erfolg der Abstimmung eingesetzt.

Besonders schmerzlich ist der Umstand, dass vor allem einige Republikaner selbst die Reform zum Scheitern brachten und sich somit unmittelbar gegen den US-Präsidenten stellten.

Für die Börsianer wirft diese Niederlage nun die Frage auf, inwieweit Donald Trump seine anderen Wahlversprechen umsetzen könne. Zwar verfügen die Republikaner über die Mehrheiten im Senat und Repräsentantenhaus, doch offenbar wächst mittlerweile auch in den eigenen Reihen der Widerstand gegen den US-Präsidenten. Im Hinblick auf die geplante Steuerreform gab sogar Paul Ryan zu: ?Ja, dies macht eine Steuerreform schwieriger, aber sicher nicht unmöglich?.

Der DAX rutschte am Morgen zunächst bis auf 11.934 Punkte ab, erholte sich aber später wieder und lag im Hoch bei 11.987 Zählern. Am frühen Nachmittag notierte das deutsche Börsenbarometer bei 11.975 Zählern mit 0,7 Prozent im Minus.

Die Stimmung am Aktienmarkt hellte sich am Vormittag vor allem durch den überraschend guten ifo-Geschäftsklimaindex wieder leicht auf. Dieser war im Monat März auf 112,3 Punkte geklettert. Ökonomen hatten im Schnitt damit gerechnet, dass sich das Barometer im Bereich des Vormonats bei 111,1 Zählern halten würde.

Goldpreis auf höchstem Stand seit vier Wochen

Durch die politischen Unwägbarkeiten in den USA tendierte der US-Dollar zuletzt schwächer. Der Euro gewann nochmal 0,2 Prozent auf 1,0867 US-Dollar.

Vor allem aufgrund des schwächeren US-Dollars kletterte nun auch der Goldpreis um 1,2 Prozent auf ein Vier-Wochen-Hoch von 1.258,30 US-Dollar.

Steigende US-Produktion drückt Ölpreise

Der erneute Anstieg der US-Ölproduktion hat die Ölpreise erneut nach unten gedrückt. Ein Fass der Sorte Brent verbilligte sich um 0,8 Prozent auf 50,41 US-Dollar. Ein Fass der US-Leichtölsorte WTI kostete unterdessen 47,50 US-Dollar.

Die Zahl der Ölbohrungen in den USA hat sich seit dem Preistief im Mai 2016 mehr als verdoppelt. Offiziellen Daten zufolge wuchs in diesem Zeitraum die Produktion um 8,3 Prozent auf 9,13 Millionen Barrel am Tag.

Die am vergangenen Wochenende erwogene Prüfung einer Verlängerung der Ende 2016 vereinbarten und Mitte 2017 auslaufenden Förderbremse durch die OPEC und einige andere Ölförderländer wie Russland verhinderte Experten zufolge einen stärkeren Preisrutsch.

Industrie in China zeigt kräftiges Gewinnwachstum

Die Gewinne der chinesischen Industrie sind in den ersten beiden Monaten des Jahres um insgesamt 31,5(!) Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen. Umgerechnet lag die Summe bei 135 Milliarden Euro. Dafür sorgten hauptsächlich höhere Preise für Kohle, Stahl und Rohöl.

Im Jahr 2016 waren die Gewinne nur um 8,5 Prozent gewachsen. 2015 hatte China sogar einen Rückgang hinnehmen müssen.

Die nach den USA zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt hat alles in allem einen guten Start in dieses Jahr hingelegt. Dazu trugen auch staatliche Investitionen in die Infrastruktur sowie eine robuste Kreditvergabe bei.

Dennoch kühlt sich die Konjunktur nach jahrelangem Boom ab. Dies ist aber durchaus eingeplant. Nach einer zunächst stark exportorientierten Wirtschaftsförderung möchte die Regierung nun vor allem den Binnenmarkt stärken. Für 2017 rechnet man in Peking mit einem chinesischen Wirtschaftswachstum von 6,5 Prozent. Im Jahr 2016 hatte es mit 6,7 Prozent das kleinste Plus seit 26 Jahren gegeben.

Analysten belasten Kurse von RWE und E.on

Negative Analystenkommentare ziehen heute die Kurse der Versorger im DAX nach unten. JP Morgan stufte die RWE-Aktie von ?übergewichten? auf ?neutral? herunter. Die Société Générale setzte ihre Einschätzung für E.on von ?kaufen? auf ?halten? herab.

Börse Stuttgart TV

Angela Merkel flog vor einigen Tagen zu einem Kurzbesuch in die USA. In ihrem Schlepptau befanden sich einige hochrangige Wirtschaftsbosse wie VW-Chef Müller oder auch Siemens-CEO Kaeser. Als zu wichtig werden die Wirtschaftsbeziehungen erachtet, als dass man nachhaltige Verstimmungen riskieren möchte. Dabei sind die USA mittlerweile gar nicht mehr unsere wichtigsten Handelspartner. Seit vergangenem Jahr steht China hier an erster Stelle. Yanjun Gast von der LBBW sprach darüber bei Börse Stuttgart TV.

Video unter folgendem Link anschauen: https://www.boerse-stuttgart.de/de/boersenportal/nachrichten-und-videos/boerse-stuttgart-tv/?video=13934

Euwax Sentiment Index

Der Euwax-Sentiment-Index pendelte am frühen Nachmittag im Bereich der Nulllinie. In dieser Phase war also kein klarer Trend beim Handel mit Hebelprodukten auf den DAX erkennbar.

Trends im Handel

Eine Reihe von Anlegern nahm heute kurzfristige Gewinne bei Knock-out-Puts auf den NASDAQ-100-Index mit. Put-Optionsscheine auf den amerikanischen Technologieindex waren hingegen weiter gesucht.

Knock-out-Calls auf SAP waren heute überwiegend auf der Verkaufsseite zu finden. Dies gilt auch für Call-Optionsscheine auf die Altria Group.

Darüber hinaus setzen viele Investoren weiterhin mit Call-Optionsscheinen auf steigende Kurse der Allianz-Aktien.

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Der vorliegende Marktbericht dient lediglich der Information. Für die Vollständigkeit und Richtigkeit übernimmt die Boerse Stuttgart GmbH keine Gewähr. Insbesondere wird keine Haftung für die in diesem Marktbericht enthaltenen Informationen im Zusammenhang mit einem Wertpapierinvestment übernommen. Hiervon ausgenommen ist die Haftung für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

Quelle: Boerse Stuttgart GmbH

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