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BMW, DE0005190003

BMW mit vorsichtiger Zuversicht - Rohstoffpreise bremsen

07.05.2021 - 13:19:33

bei der Pkw- und Vansparte Mercedes-Benz vorgemacht hatte. Auch der VW -Konzern hatte sich in dieser Woche zu leicht höheren Margenzielen durchgerungen.

Die BMW-Stammaktie gewann am Mittag nach zögerlichem Auftakt rund 1,5 Prozent auf 84,67 Euro. Goldman-Sachs-Analyst George Galliers sah in der im Grundsatz bestätigten Prognose eine mögliche Enttäuschung für Anleger - allerdings lägen die Markterwartungen bisher auch nur in dem Rahmen der Bandbreite fürs Jahr. Er selbst ist etwas optimistischer.

Das Ausbleiben einer Prognoseerhöhung könnte nach dem starken ersten Quartal zu Besorgnis führen, schrieb Barclays-Experte Kai Alexander Müller. Auch der Ausblick für den Free Cashflow sehe nun relativ zurückhaltend aus. Sowohl das Ziel bei der Auto-Marge als auch beim freien Mittelzufluss sollten einfach zu schlagen sein, schrieb UBS-Experte Patrick Hummel.

Das Management war mit dem laufenden Geschäft ohnehin zufrieden. Vorläufige Zahlen zum Ergebnis hatte BMW schon vorgelegt. Im ersten Quartal war die operative Marge im Autogeschäft von 1,3 auf hohe 9,8 Prozent gestiegen.

Der Konzernumsatz kletterte zwischen im Jahresvergleich um 15 Prozent auf 26,8 Milliarden Euro. Der Gewinn unterm Strich verfünffachte sich nahezu im Vergleich mit dem coronabedingt schwachen Vorjahreszeitraum auf 2,8 Milliarden Euro. Vor allem in China hatte der Covid-19-Ausbruch im Vorjahr das Wirtschaftsleben nahezu lahmgelegt und ab März auch Europa und Nordamerika erfasst.

BMW verkaufte diesmal im ersten Quartal mit fast 637 000 Fahrzeugen aller Marken weltweit rund ein Drittel mehr Autos. Bei der gewinnträchtigen Stammmarke BMW war der Zuwachs sogar noch ein wenig stärker. In China verdoppelte sich die Zahl der verkauften BMWs und Minis nahezu auf rund 230 000 Autos. Das chinesische Joint Venture erzielte so deutlich mehr Ergebnis als vor einem Jahr. In der Volksrepublik brummt vor allem das Geschäft mit teureren Premiumautos schon seit geraumer Zeit wieder.

Vor allem die Preise gestalten sich aktuell für BMW vorteilhaft, was die Gewinne nach oben treibt. Wegen teils langer Lieferzeiten für die Autos muss auch BMW wie andere in der Branche kaum Rabatte einräumen, weil die Nachfrage höher ist als das Angebot.

Im Tagesgeschäft rechnet BMW auch für das zweite Quartal mit einen guten Abschneiden, sagte Peter. Er verwies auf die Auftragsbestände weltweit, bei denen BMW gut unterwegs sei. Auch weiter hohe Gebrauchtwagenpreise stützen die Aussichten. Diese wirken bei BMW zum einen im Ergebnis der Finanzsparte, die damit weniger Preisrisiko bei Leasingrückläufern hat. Zum anderen bestehen auch Wechselwirkungen bei Neuwagenpreisen, wenn der Preisvorteil der Gebrauchten nicht mehr ganz so groß ist.

Bei Elektroantrieben und Plug-in-Hybriden steigerte BMW den Verkauf in den ersten drei Monaten auf über 70 000 Autos - gut doppelt so viel wie vor einem Jahr. Zusätzlich zum seit Jahren verkauften Elektrokleinwagen i3 und dem Elektro-SUV iX3 bringt BMW dieses Jahr noch das größere SUV-Elektroflaggschiff iX und den sportlicheren i4 auf den Markt - das soll die Verkaufszahlen weiter anheizen.

Der Verkauf vollelektrischer Fahrzeuge soll schließlich bis 2025 jährlich im Schnitt um mehr als die Hälfte zulegen. Spätestens Ende kommenden Jahres will BMW auch in Regionen wie China und den USA die Praxis einstellen, CO2-Emissionsrechte von anderen Herstellern zuzukaufen, um seine eigenen Flottenziele dort einzuhalten. Diese kaufe BMW bisher "in geringem Umfang", sagte Zipse.

@ dpa.de

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