Ernährung, Produktion

BIELEFELD - Die nach einem jahrzehntelangen Streit um die Ausrichtung von Dr.

02.11.2021 - 17:23:26

Aufspaltung der Oetker-Gruppe vollzogen: Lebensmittel bleiben Einheit. Oetker im Juli angekündigte Aufspaltung der Oetker-Gruppe in zwei Teile ist vollzogen. Dies teilten die beiden neuen Unternehmensgruppen am Dienstag in Bielefeld mit.

Die Gesellschafter Alfred, Carl Ferdinand und Julia Johanna Oetker übernehmen unter einem gemeinsamen Dach unter anderem die Töchter Henkell & Co. Sektkellerei, die Martin Braun Backmittel KG, die Chemiefabrik Budenheim, einige Häuser aus der Hotelsparte sowie die Kunstsammlung August Oetker. Die Gruppe wird geführt von der Geschwister Oetker Beteiligungen KG.

Der umsatzstärkste Teil mit Lebensmitteln (Pizzen, Backmischungen, Tiefkühltorten und Pudding), die Radeberger Gruppe sowie einige Hotels bleiben in der Hand der Gesellschafterstämme von Richard und Philip Oetker, Rudolf Louis Schweizer, Markus von Luttitz sowie Ludwig Graf Douglas. Diese Gruppe wird geführt von der Dr. August Oetker KG.

"Die Entscheidung hat keine Auswirkungen für die Mitarbeiter in den einzelnen Unternehmen der Oetker-Gruppe", hatte es im Juli geheißen. Für Dr. Oetker und seine Tochterfirmen arbeiteten Ende 2020 weltweit rund 37 000 Beschäftigte. 2020 hatte Dr. Oetker einen Umsatz von mehr als 7,3 Milliarden Euro vermeldet. Anfang Oktober hatte die seinerzeit noch ungeteilte Gruppe mitgeteilt, dass das Bankhaus Lampe an die Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG verkauft worden sei.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Darmbakterium in Probe: Hersteller ruft Camembert Bertrand zurück. Vor dem Verzehr werde dringend abgeraten - es könne zu Durchfallerkrankung, Übelkeit und Bauchkrämpfen führen, hieß es in einer Kundeninformation vom Freitag. BRAUNSCHWEIG - Nach dem Fund eines Darmbakteriums in einer Probe ruft der Hersteller Gillot Sas aus Frankreich das Produkt Camembert Bertrand (Camembert de Terroir au lait cru) zurück. (Boerse, 21.01.2022 - 16:13) weiterlesen...

ROUNDUP/Die Preis-Frage: Debatte über Kosten besserer Lebensmittel. Mehrere Agrar-Organisationen warnten am Donnerstag davor, die Bedürfnisse einkommensschwacher Haushalte gegen die der Landwirte auszuspielen. Die Ernährungsindustrie warnte, es dürfe nicht "Sozial-Veganer" geben - Menschen, für die tierische Produkte zu teuer sind. Und der Bauernverband schilderte die angespannte wirtschaftliche Lage vieler Betriebe. BERLIN - Bezahlbare Preise im Supermarkt, mehr Artenvielfalt und Tierwohl in der Landwirtschaft: Wie sich beides unter einen Hut bringen lässt, steht zur Diskussion. (Boerse, 20.01.2022 - 19:14) weiterlesen...

Leid auf letzter Reise - EU-Parlament nimmt sich Tiertransporte vor. Ein Kalb wird auf dem Milchbetrieb nicht gebraucht und soll in Holland gemästet werden. Eine trächtige Kuh soll in Nordafrika kalben und dort weiter Milch geben - all das sind Gründe, warum täglich Millionen lebender Tiere durch Europa und über seine Grenzen hinaus transportiert werden. Was sie auf dieser Reise erleben, ist oft qualvoll: Da sind Hunger, Hitze, Enge und Verletzungen. - Ein Schwein ist fertig gemästet und soll geschlachtet werden. (Boerse, 20.01.2022 - 17:22) weiterlesen...

Leid auf Tiertransporten - EU-Parlament stellt Forderungen auf. Die Abgeordneten verabschiedeten am Donnerstag den Bericht eines Untersuchungsausschusses, der gravierende Mängel bei der Umsetzung der bestehenden Tiertransportregeln feststellt. Ziel ist es, Druck auf die EU-Kommission aufzubauen, damit diese die Regeln nachbessert und für bessere Kontrollen sorgt. Bislang leiden Schweine, Rinder und andere Tiere in Lastwagen und Schiffen oft unter Hitze, Kälte, Durst, Hunger, Stress und Verletzungen. STRASSBURG - Das EU-Parlament hat einen besseren Schutz von Tieren auf Transporten gefordert. (Boerse, 20.01.2022 - 16:50) weiterlesen...

AKTIE IM FOKUS: Hellofresh setzen sich weiter vom Tief seit März 2021 ab. Sie steuern damit auf die 21-Tage-Linie zu, die bei 62,15 Euro liegt und als Gradmesser für den kurzfristigen Trend gilt. Von Mitte November bis zum Dienstag hatten die Papiere des Pandemie-Profiteurs rund 44 Prozent an Wert verloren und damit sogar etwas mehr als Delivery Hero . FRANKFURT - Papiere von Hellofresh haben ihren Erholungsversuch am Donnerstag mit plus 4,7 Prozent auf 59,06 Euro fortgesetzt. (Boerse, 20.01.2022 - 13:54) weiterlesen...

Agrarbündnis: Soziale Frage kann nicht an der Kasse gelöst werden. "Die soziale Frage kann nicht allein durch den Markt und auch nicht an der Kasse gelöst werden", sagte Tina Andres, Vorsitzende des Bunds Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), am Donnerstag bei der Vorstellung des neuen Kritischen Agrarberichts des Agrarbündnisses. BERLIN - In der Diskussion um höhere Lebensmittelpreise hat ein Zusammenschluss mehrerer Agrar-Organisationen davor gewarnt, die Bedürfnisse einkommensschwacher Haushalte gegen die von produzierenden Landwirten auszuspielen. (Boerse, 20.01.2022 - 13:28) weiterlesen...