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Pharma, Biotechnologie

BERNBURG - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geht von einem Impfangebot für Kinder ab zwölf Jahren bis Ende August aus.

25.05.2021 - 14:20:28

Spahn rechnet mit Impfung für Ü12 bis Ende August. Voraussetzung dafür sei die Zulassung des Impfstoffs durch die europäische Arzneimittelbehörde, sagte er am Dienstag bei einem Besuch des Pharmaunternehmens Serumwerk Bernburg AG (Salzlandkreis). "Wir gehen davon aus, dass es in den nächsten Tagen, diese oder nächste Woche, eine Zulassung geben kann", sagte er. Es gehe um ein Impfangebot für alle älteren Kinder und Jugendlichen, die wollten. Spahn betonte, es sei keine Impfpflicht. Es bleibe bei einer individuellen Entscheidung. "Kinder, Eltern, Ärztinnen und Ärzte entscheiden gemeinsam, ob geimpft wird oder nicht", so Spahn.

Er finde es sehr wichtig, dass es eine Diskussion gebe, auch über Nutzen und Risiken von Impfstoffen, auch bezogen auf die jeweilige Altersgruppe, sagte Spahn. Deshalb sei es eine individuelle Entscheidung. "Covid-19 ist für jemanden, der 80 ist, ein höheres Risiko als für jemanden, der 18 ist", sagte Spahn. Gleichzeitig gebe es auch Angaben über Langzeitwirkungen, gerade auch bei jüngeren Infizierten, in nicht geringer Zahl, sagte Spahn mit Blick auf die Folgen einer Covid-19-Erkrankung. "Ich weiß nur eins, wenn wir dieses Virus gut in Griff, unter Kontrolle, haben wollen, in Deutschland und Europa, dann werbe ich dafür, dass sich möglichst viele impfen lassen, das macht es leichter", sagte Spahn. Er bekomme zudem viel Post von Eltern mit Kindern mit Vorerkrankungen, die sehnsüchtig auf eine Impfung warteten.

Der Gesundheitsminister warb mit Blick auf den Fortgang der Impfungen und den Sommer in Deutschland insgesamt um "etwas Geduld und Verständnis. "Wir haben echt "schwere, harte Monate hinter uns", sagte er. Es gehe jetzt um ein paar Wochen Geduld miteinander, nicht um Monate. An Ostern seien 12 Prozent der Deutschen geimpft gewesen, heute, sieben Wochen später, seinen es über 40 Prozent, die mindestens einmal geimpft worden seien. "Wenn wir einfach das Ganze noch sieben, acht Wochen weiterdenken, dann wird jeder, der geimpft werden möchte, auch in den ersten Monaten des Sommers, der ja im Juli beginnt, ein Impfangebot bekommen. Ich meine: nicht erst den Termin, sondern tatsächlich die erste Impfung haben", sagte Spahn.

Mit Blick auf die Diskussion um die Inzidenzwerte, die weitere Lockerungen der Beschränkungen zur Eindämmung der Pandemie ermöglichen, sagte Spahn, "20 ist nicht das Neue 50". Aus seiner Sicht werde es dann "ein richtig guter Sommer, wenn wir viele Impfungen haben und wenige Infektionen".

In dem Serumwerk mit langer Geschichte informierte sich Spahn über die Produktion. Das Unternehmen mit 450 Mitarbeitern stellt unter anderem Spucktests her, mit denen eine Coronavirus-Infektion festgestellt werden kann. Die Firma produziert nach eigenen Angaben keinen Impfstoff gegen das Coronavirus. Der Mittelständler fertigt Wirkstoffe für Arzneimittel in der Human- und Veterinärmedizin, Wund- und Heilsalben und Infusionslösungen. Der Vorstandsvorsitzende Frank Kilian erklärte, es sei wichtig, gerade um unabhängig in Krisen wie der Pandemie zu sein, die Produktion von pharmazeutischen Wirkstoffen aus Fernost nach Europa zurückzuholen oder zumindest zu halten und auszubauen.

@ dpa.de

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