Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Ernährung, Produktion

BERN - Die Befürworter werben mit Babys, die Gegner mit Schokolade: Nach wochenlangem Streit stimmen die Schweizer am Sonntag unter anderem über ein Verbot synthetischer Pestizide und strengere Regeln für Bauern ab.

12.06.2021 - 17:51:27

Schweizer Volksabstimmung nach Streit um Pestizide und Antibiotika. Auch ein Antiterrorgesetz und Corona-Entschädigungen für Unternehmer stehen zur Volksabstimmung.

Eine der umstrittenen Umweltinitiativen will die ganze Schweiz zum Bio-Agrar-Land machen und sämtliche synthetische Pflanzenvernichter verbieten, ebenso wie Importe von Nahrungsmitteln, die unter Einsatz solcher Pestizide hergestellt wurden. Die andere will Bauern nur noch Subventionen zugestehen, wenn sie keine Pestizide brauchen, weniger Antibiotika einsetzen und nur noch so viele Tiere halten, wie sie mit Futter vom eigenen Hof versorgen können. Bei einer weiteren Vorlage geht es um ein CO2-Gesetz, mit dem die jährlichen CO2-Emissionen bis 2030 verglichen mit 1990 halbiert werden sollen. Dazu gehört eine Abgabe von bis zu 120 Franken (etwa 110 Euro) pro Flugticket.

Die Agrarinitiativen machten Rohstoffe viel teurer, warnt die Nahrungsmittelindustrie. Wenn nur noch Kakao ohne Pestizide für Schokolade verwendet werden dürfe, drohe der Preis der Schokolade um 30 Prozent zu steigen. Auch der Bauernverband lehnt die Initiativen ab. Auf dem Land sind überall Plakate mit der Aufschrift "Zwei Mal Nein zu den extremen Agrarinitiativen" zu sehen.

Befürworter der Initiative gegen synthetische Pestizide warben dagegen mit dem Foto eines Babys, auf dem ein Warnschild klebt, das auf giftige Inhaltsstoffe hinweist. Der Verband der Ökobauern sagt, der Anbau ohne synthetische Pestizide sei möglich. Die Vorlagen standen in Umfragen lange hoch im Kurs, doch drehte sich der Wind zuletzt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Studie prognostiziert mehr Extremwetter im Leben junger Generationen. Das geht aus einer Studie eines internationalen Wissenschaftlerteams hervor, die am Montag in der Fachzeitschrift "Science" veröffentlicht wurde. POTSDAM - Ein heute geborenes Kind wird in seinem Leben aufgrund des Klimawandels im Schnitt viel mehr Extremwetter erleben als ein 1960 geborener Erdenbürger durchmachen muss: In seine Lebenszeit werden laut einer Prognose doppelt so viele Waldbrände, drei Mal so viele Überschwemmungen und Ernteausfälle, sieben Mal so viele Hitzewellen fallen - in einem Szenario, in dem die Länder ihre derzeitigen Strategien zur Reduzierung von Treibhausgasen beibehalten. (Wirtschaft, 27.09.2021 - 05:59) weiterlesen...

Tausende britische Tankstellen ohne Benzin. Nach Angaben des Branchenverbands Petrol Retailers Association, der rund 5500 unabhängige Tankstellen vertritt, haben zwei Drittel der Mitglieder keinen Kraftstoff mehr. Die Nachfrage liege um bis zu 500 Prozent höher, sagte Verbandschef Brian Madderson dem Sender BBC Radio 4. Madderson sagte, 50 bis 90 Prozent der Tankstellen seien leer, die anderen drohten bald auszutrocknen. LONDON - Der Notstand an den britischen Tankstellen nimmt alarmierende Züge an. (Boerse, 27.09.2021 - 05:58) weiterlesen...

WAHL/Verdi-Chef: 'Zukunft gibt es nicht zum Nulltarif'. "Zukunft gibt es nicht zum Nulltarif", sagte er am Montag in Berlin. Ganz oben auf der Verdi-Liste stünden mehr Tarifschutz, ein gesetzlicher Mindestlohn von mindestens zwölf Euro, die Abschaffung des Befristungsmissbrauchs in der Arbeitswelt, ein Rentenniveau von mehr als 48 Prozent und der sozial-ökologische Umbau. BERLIN - Nach der Bundestagswahl hat Verdi-Chef Frank Werneke von einer künftigen Regierung mehr Investitionen für Klimaschutz, Wachstum und einen starken Sozialstaat gefordert. (Wirtschaft, 27.09.2021 - 05:39) weiterlesen...

KORREKTUR/WAHL: Ringen um Regierungsbildung beginnt - Union gibt nicht auf. (Im zweiten Satz muss es heißen: Auszählungsergebnis und nicht vorläufiges amtliches Ergebnis.) KORREKTUR/WAHL: Ringen um Regierungsbildung beginnt - Union gibt nicht auf (Wirtschaft, 27.09.2021 - 05:34) weiterlesen...

WAHL: Ringen um Regierungsbildung beginnt - Union gibt nicht auf. Die SPD ist nach dem vorläufigen amtlichen Ergebnis zwar stärkste Kraft geworden und will mit Olaf Scholz den nächsten Kanzler stellen - die Union erhebt aber trotz ihrer historischen Niederlage ebenfalls den Anspruch, die Regierung anzuführen. Beide setzen dafür auf ein Bündnis mit Grünen und FDP. Das Buhlen um die potenziellen Partner hat bereits begonnen. BERLIN - Nach der Bundestagswahl beginnt das schwierige Ringen um die Regierungsbildung. (Wirtschaft, 27.09.2021 - 05:24) weiterlesen...

WAHL/Politologe Marschall: Neuer Bundeskanzler vor Weihnachten fraglich. Er glaube, "dass sich die Parteien bemühen werden, dass wir vor Weihnachten Klarheit haben", sagte Marschall der Deutschen Presse-Agentur. Ob es dann aber auch schon einen neuen Bundeskanzler gebe, sei fraglich. "Aber wir werden schon wissen, in welche Richtung es geht." Sowohl Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet als auch SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hatten am Wahlabend betont, man wolle vor Weinachten fertig sein. DÜSSELDORF - Der Düsseldorfer Politikwissenschaftler Stefan Marschall rechnet damit, dass sich die Koalitionsverhandlungen bis Weihnachten hinziehen könnten. (Wirtschaft, 27.09.2021 - 05:23) weiterlesen...