Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Medien, Produktion

BERLIN - Zeitungsverleger und Gewerkschaften haben die tariflichen Vereinbarungen verlängert, die sie 2020 unter dem Eindruck der Corona-Krise abgeschlossen hatten.

20.07.2021 - 10:16:26

Verleger und Gewerkschaften verlängern Corona-Tarifvertrag. Bis zum Jahresende gilt für rund 12 000 Journalistinnen und Journalisten in Deutschland ein Tarifvertrag mit dem Ziel der Beschäftigungssicherung. Das teilten der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) und der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) unabhängig voneinander am späten Montagabend in Berlin mit. Auch die Gewerkschaft dju in ver.di war an den Verhandlungen beteiligt.

Die jetzt abgeschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Redakteure bei Tageszeitungen für ihre besonderen Leistungen in der Corona-Krise drei zusätzliche freie Tage erhalten, wie der DJV erläuterte. Teilzeitbeschäftigte werden anteilig berücksichtigt. Die arbeitnehmerähnlichen Freien haben Anspruch auf eine Ausgleichszahlung bei coronabedingten Mindereinnahmen in Höhe von bis zu einem durchschnittlichen Monatshonorar aus dem Vor-Coronazeitraum.

Bei wirtschaftlichen Schwierigkeiten ist es den geltenden Verträgen zufolge möglich, das Weihnachtsgeld ganz oder teilweise zu kürzen. Das soll helfen, mögliche Kündigungen zu verhindern. Das zweite Jahr in Folge wird es keine Tariferhöhungen geben. Nach DJV-Angaben laufen Gehalts- und Manteltarifverträge bis Jahresende weiter. Dem Tarifergebnis muss die Große Tarifkommission des DJV noch zustimmen.

"Ich begrüße diese Übereinkunft nachdrücklich", erklärte der Verhandlungsführer des BDZV, Georg Wallraf. "Wir schaffen damit in einer wirtschaftlich schwierigen Situation gemeinsam Planungssicherheit für die Unternehmen und für die Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen."

BDZV und DJV kamen überein, dass im Herbst Gespräche für einen neuen Gehaltstarifvertrag ab 2022 beginnen sollen. "Dieses Ergebnis ist ein Stück Wertschätzung für die gute und herausfordernde Arbeit unserer Kolleginnen und Kollegen in der Corona-Pandemie und dient der Arbeitsplatzsicherheit", so DJV-Verhandlungsführerin Ella Wassink.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

WDH/IPO/ROUNDUP: Bertelsmann-Beteiligung Majorel kommt am unteren Spannenende (Im 2. Satz wurde eine Silbe ergänzt: Mehrzuteilungsoption) (Boerse, 24.09.2021 - 20:36) weiterlesen...

Etwa 7 Millionen verfolgen Wahlkampf-'Schlussrunde' bei ARD und ZDF. Die Sendung "Bundestagswahl - Schlussrunde der Spitzenkandidaten" mit den Moderatoren Tina Hassel und Theo Koll erreichte am Donnerstag ab 20.15 Uhr im Ersten 3,92 Millionen (15,1 Prozent) und im ZDF 2,78 Millionen (10,7 Prozent). Auch Tagesschau24 übertrug. BERLIN - Rund 6,7 Millionen Zuschauer haben auf den beiden großen öffentlich-rechtlichen Kanälen die Schlussrunde der Spitzenkandidatinnen und -kandidaten zur Bundestagswahl gesehen. (Boerse, 24.09.2021 - 11:02) weiterlesen...

Bertelsmann-Beteiligung Majorel startet schwach an der Börse. Allerdings muss sich das Management bei dem IPO (initial public offering - Erstnotiz) mit weniger Einnahmen begnügen als erhofft. Inklusive der Mehrzuteilungsoption fließen an Bertelsmann für 23 Millionen Papiere nun 380 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstagabend nach Börsenschluss mitteilte. Grund dafür ist, dass der Ausgabepreis für eine Majorel-Aktie auf 33 Euro festgelegt wurde. Damit erreichte das Papier nur einen Preis nahe des unteren Endes der Spanne von 32 bis 39 Euro. Bertelsmann bleibe strategischer Aktionär von Majorel, hieß es weiter. GÜTERSLOH - Die Dienstleistungssparte Majorel des Bertelsmann-Konzerns ist am Freitag an der Amsterdamer Börse Euronext gestartet. (Boerse, 24.09.2021 - 10:25) weiterlesen...

WAHL: Linken-Spitzenkandidatin bekräftigt Nato-Kurs. Man kritisiere die Nato, wolle zu einer anderen Sicherheitsarchitektur kommen und nicht mehr Geld für Rüstung ausgeben, sagte Wissler am Donnerstagabend in der Sendung "Schlussrunde" von ARD und ZDF. "Dass eine Bundesregierung, selbst wenn die einer Meinung wäre, nicht auf einen Schlag die Nato auflösen kann, das ist ja nun jetzt 'ne Binsenweisheit." Grundsätzlich solle man bei Außenpolitik nicht immer über Militär und Nato reden. BERLIN - Linken-Spitzenkandidatin Janine Wissler hat mit Blick auf mögliche Gespräche mit SPD und Grünen nach der Bundestagswahl zur Bildung einer rot-grün-roten Regierung die Haltung ihrer Partei in der Außenpolitik bekräftigt. (Boerse, 23.09.2021 - 21:55) weiterlesen...

WDH 2/IPO/ROUNDUP: Bertelsmann-Beteiligung Majorel kommt am unteren Spannenende (Im 4. (Boerse, 23.09.2021 - 21:27) weiterlesen...

WAHL: Union, SPD und Grüne wollen schärferes Vorgehen gegen Hass im Netz. "Die Radikalisierung beginnt im Netz, immer aggressiver, immer lauter", sagte der CDU-Vorsitzende Armin Laschet am Donnerstag in der Sendung "Schlussrunde" von ARD und ZDF. "Und irgendwann ist einer da und vollendet diese Tat. BERLIN - Nach dem tödlichen Schuss auf einen Tankstellen-Kassierer durch einen Maskenverweigerer haben die Kanzlerkandidaten von SPD, Union und Grünen ein schärferes Vorgehen gegen Hass im Internet verlangt. (Boerse, 23.09.2021 - 20:53) weiterlesen...