Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Medien, Produktion

BERLIN - Zeitschriftenverlage sehen für 2022 die Gefahr eines Papiermangels für Magazine.

12.10.2021 - 14:30:27

Zeitschriftenverleger sehen Gefahr eines Papiermangels in 2022

Die Nachfrage aus dem Verpackungssektor mit Blick auf den Online-Handel, gestiegene Frachtkosten, europaweite Kapazitätsengpässe bei der Papierherstellung sowie Rohstoffknappheit führten zu rasanten Preissprüngen um 30 Prozent und mehr, erläuterte er.

Scherzer betonte: "Neben der nicht vorhersehbaren Preissteigerung besteht die Gefahr, dass es 2022 nicht genügend Papier geben wird. Die Papierbranche muss sich jetzt als verlässlicher Partner erweisen, der die Preisschraube nicht überdreht und die Versorgungssicherheit mit grafischen Papieren gewährleistet. Es ist noch nicht abzusehen, ob sich die Situation im Laufe des Jahres 2022 entspannen wird."

Auch andere Verlage, die Bücher oder Zeitungen herausgeben, sprechen seit einiger Zeit von Papierknappheit. Jüngst verwies der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) auf einen "erheblichen Preisdruck" bei Pressepapieren, wo Altpapier zum Einsatz kommt. Die Nachfrage übersteige die Menge des produzierten Papiers. Nicht alle Käufer erhielten die vereinbarten Mengen, oder es würden Aufschläge verlangt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Britisches Gericht bestätigt hohe Geldstrafe für russischen Sender RT. Der Sender habe bei sieben Sendungen im Frühling 2018 über den Giftanschlag auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal in der englischen Stadt Salisbury sowie über den syrischen Bürgerkrieg die Anforderungen gebrochen, unabhängig zu berichten, urteilte das Berufungsgericht in London am Dienstag. LONDON - Ein britisches Gericht hat eine Geldstrafe in Höhe von 200 000 Pfund (knapp 240 000 Euro) für den russischen Staatssender RT (früher Russia Today) bestätigt. (Boerse, 26.10.2021 - 15:40) weiterlesen...

Medienregulierer: Relevanz von Plattformen beim Infokonsum nimmt zu. Zu dieser Einschätzung kommt der Vielfaltsbericht der Landesmedienanstalten, der am Dienstag zum Branchentreffen Medientage München veröffentlicht wurde. Er erschien inzwischen zum fünften Mal. MÜNCHEN - Internetplattformen wie Suchmaschinen spielen in Deutschland beim Konsum von Informationen und für die Meinungsbildung eine zunehmend stärkere Rolle. (Boerse, 26.10.2021 - 13:31) weiterlesen...

Verlagsgruppe Passau darf Mittelbayerische in Regensburg übernehmen. Das Bundeskartellamt machte den Weg dafür frei. Die Übernahme sei aus wettbewerblicher Sicht unbedenklich, teilte das Bundeskartellamt am Dienstag mit. PASSAU/REGENSBURG - Die Verlagsgruppe um die "Passauer Neue Presse" darf den angrenzenden Wettbewerber Mittelbayerischer Verlag mit der "Mittelbayerischen Zeitung" komplett übernehmen. (Boerse, 26.10.2021 - 13:20) weiterlesen...

Medientage München: Zukunft der TV- und Streaming-Branche im Blick. Seit Beginn der Corona-Pandemie sind die Medientage der erste große Branchenkongress mit Präsenzveranstaltungen - parallel wird alles im Netz übertragen. MÜNCHEN - Was ändert sich gerade bei TV und Streaming - und wo steuert die Branche hin? Darüber diskutieren Medienschaffende am zweiten Tag der Münchner Medientage am Dienstag (12.30 Uhr). (Boerse, 26.10.2021 - 05:47) weiterlesen...

Mehr Haushalte schauen TV im Internet. Die Zahl der Nutzer ist im Vergleich zu den klassischen Empfangswegen zugleich weiterhin klein. Inzwischen verzichten 1,8 Millionen Haushalte auf Empfangswege wie Kabel, Satellit, Terrestrik oder auch IPTV vollständig und verbinden ihren Fernseher stattdessen ausschließlich mit dem Internet. Bei IPTV wird zwar auch ein Internetzugang benötigt, für das Angebot ist zugleich ein Zusatzgerät nötig und es ist auf den Fernseher fokussiert. Bei der TV-Nutzung über das World Wide Web ist das Angebot quasi für jedermann zugänglich und ist auf verschiedenen Geräten wie Laptop, Tablet oder Handy möglich. MÜNCHEN - Immer mehr Haushalte in Deutschland schauen Fernsehen nicht mehr über den Weg Kabel oder Satellit, sondern nutzen dafür das Internet. (Boerse, 25.10.2021 - 17:25) weiterlesen...

Algorithmen hinter Angeboten auf Netz-Plattformen in der Kritik. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sagte am Montag zum Auftakt des Branchentreffens Medientage München: Es reiche nicht, als Plattform einen Kommentar zu löschen. "Die Algorithmen müssen verändert werden." Jemand, der einmal Unsinn anschaue, sei danach einem schieren Bombardement mit Unsinn ausgesetzt. "Der wird ja nur mit solchen Dingen mehr versorgt." Man rutsche in eine "Art sektenähnliche geistige Gefangenschaft. MÜNCHEN - Mit Blick auf Hassbotschaften und Verschwörungserzählungen im Internet geraten Anbieter großer Plattformen wegen der Anwendung von Algorithmen erneut in die Kritik. (Boerse, 25.10.2021 - 16:46) weiterlesen...