Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

RWE AG(NEU), DE0007037129

BERLIN - Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und Finanzminister Olaf Scholz (SPD) haben den Bürgern bei den Anstrengungen für mehr Klimaschutz Entlastungen versprochen.

29.07.2021 - 14:02:04

Altmaier und Scholz versprechen Entlastungen beim Strompreis. "Wir müssen sehr genau darauf achten, dass bei der Umsetzung unserer Klimaziele keine sozialen Schieflagen entstehen", sagte Altmaier der Deutschen Presse-Agentur. "In der Stadt ist zum Beispiel die Nutzung des ÖPNV wesentlich leichter möglich als in ländlichen Regionen, wo viele Menschen auf ihr Auto angewiesen sind. Insbesondere Rentnerinnen und Rentner sowie Pendler sind deshalb auf einen sozialen Ausgleich angewiesen. Es geht nicht um weniger Klimaschutz, sondern um mehr Klimaschutz verbunden mit mehr sozialem Ausgleich.

SPD-Kanzlerkandidat Scholz sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Unsere Lösung einer sozialen Klimapolitik setzt beim Strompreis an: Der Strompreis muss sinken, denn es soll ja attraktiv sein, auf sauberen Strom umzusteigen. Wir wollen, dass die Umlage für Erneuerbare Energien nicht mehr wie heute den Strompreis verteuert. Eine Familie spart dann über 300 Euro im Jahr."

Die milliardenschwere EEG-Umlage finanziert die Förderung von Ökostrom-Anlagen in Deutschland. Sie ist neben anderen Abgaben, Produktionskosten und Netzentgelten ein wesentlicher Bestandteil der Stromrechnung. Damit die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) nicht drastisch steigt, hatte die Bundesregierung sie für 2021 und 2022 mit milliardenschweren Steuergeldern aus dem Haushalt stabilisiert. Dadurch fallen in diesem Jahr 6,5 Cent und im nächsten Jahr 6 Cent pro Kilowattstunde an.

Altmaier sagte, bei einer Abschaffung der EEG-Umlage werde der Einsatz elektrischer Wärmepumpen zur Gebäudeheizung wesentlich attraktiver werden.

Die Linke-Vorsitzende Susanne Hennig-Wellsow nannte eine Abschaffung der EEG-Umlage überfällig. Die Umlage sei von Anfang an zutiefst unsozial und zudem ökologisch unwirksam gewesen. "Kleinverbraucher wurden zur Kasse gebeten, Großverbraucher kamen in den Genuss von Ausnahmeregelungen", sagte sie. "Der Strom, den jeder normale Haushalt verbraucht, muss billiger werden. Der FDP-Energiepolitiker Martin Neumann sagte, offensichtlich habe bei der schwarz-roten Koalition die Zeit der losen Wahlkampfversprechen Einzug gehalten. Die FDP setze sich seit langem dafür ein, den Strompreis auf ein europäisches Mindestmaß zu senken und die EEG-Umlage abzuschaffen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Studie: Deutschland braucht für Energiewende flexiblen Strommarkt. Vor allem die Flexibilität des Strommarkts und die Beteiligung der Bürger seien stark ausbaufähig, heißt es in der Vergleichsstudie von zwölf europäischen Ländern durch den größten britischen Fachverband für erneuerbare Energien - die Association for Renewable Energy and Clean Technology (REA) - und das Energiemanagement-Unternehmen Eaton. Untersucht wurden den Angaben zufolge sozio-politische Faktoren, der Marktzugang sowie Innovationskraft und technologische Faktoren. Das Ergebnis: Während Finnland, Norwegen und Schweden Spitzenwerte erzielen, schafft Deutschland nur drei von fünf möglichen Punkten. HAMBURG/BONN - Will Deutschland seine Klimaziele erreichen, muss es einer Studie zufolge bei der Energiewende deutlich zulegen. (Wirtschaft, 21.09.2021 - 05:36) weiterlesen...

Grüne in NRW warnen vor neuer Eskalation im Braunkohlerevier. DÜSSELDORF - Die Grünen im nordrhein-westfälischen Landtag warnen vor einer möglichen Eskalation im Rheinischen Braunkohlerevier um das Dorf Lützerath. Die Fraktion beantragte einen schriftlichen Bericht der CDU/FDP-Landesregierung für die Sitzung des Wirtschaftsausschusses des Landtags am 29. September. Lützerath bei Erkelenz solle nach den Planungen des Energieunternehmens RWE bis Ende 2022 dem Tagebau Garzweiler weichen, so die Grünen. Anders als für fünf weitere Dörfer gelte für Lützerath der in der neuen Leitentscheidung der Landesregierung festgelegte Aufschub bis zum Jahr 2026 nicht. Grüne in NRW warnen vor neuer Eskalation im Braunkohlerevier (Wirtschaft, 20.09.2021 - 14:12) weiterlesen...

WAHL: Kanzlerkandidaten streiten über Kohleausstieg und Verbote. Grünen-Bewerberin Annalena Baerbock warf ihren Kontrahenten vor, keine schlüssige Linie zu verfolgen. "Wollen Sie das Pariser Klimaziel einhalten oder wollen Sie weiterhin 17 Jahre lang Kohle verstromen?", fragte Baerbock am Sonntagabend in der von ProSieben, Sat.1 und Kabeleins ausgestrahlten Sendung ihre Rivalen von Union und SPD, Armin Laschet und Olaf Scholz. BERLIN - Bei ihrem letzten TV-Dreikampf vor der Bundestagswahl haben die Kanzlerkandidaten von Union, SPD und Grünen erneut heftig über die richtigen Strategien beim Klimaschutz diskutiert. (Boerse, 20.09.2021 - 04:35) weiterlesen...