Transport, Verkehr

BERLIN - Wer in Bussen und Bahnen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) bei einer 3G-Kontrolle ohne Nachweis erwischt wird, muss künftig mit einer Vertragsstrafe von 50 Euro rechnen.

10.12.2021 - 16:12:27

Berliner Verkehrsbetriebe führen 50-Euro-Strafe für Verstöße gegen 3G-Regel ein. Das Unternehmen habe seine Nutzungsordnung entsprechend geändert, teilte die BVG am Freitag mit. Die Vertragsstrafe kommt demnach zu behördlichen Bußgeldern hinzu, die von Polizei und Ordnungsämtern bei Verstößen gegen Corona-Regeln verhängt werden können.

Seit 24. November gilt deutschlandweit in Fahrzeugen des öffentlichen Nahverkehrs die 3G-Regel. Die Mitfahrt ist also nur Menschen erlaubt, die nachweislich gegen das Coronavirus geimpft, genesen oder aktuell negativ getestet sind. Seit vergangenem Mittwoch gilt 3G auch auf den Bahnsteigen.

Die BVG kontrolliert die Einhaltung der Regel nach eigenen Angaben "in anlassbezogenen Stichproben sowie bei täglichen Schwerpunktkontrollen in Zusammenarbeit mit der Polizei". Bisher hätten bei Kontrollen im Schnitt rund 95 Prozent der Fahrgäste einen gültigen Nachweis vorzeigen können, hieß es.

Das Instrument der Vertragsstrafe ist bei der BVG nicht neu. So werden die 50 Euro schon seit längerem bei Verstößen gegen die Maskenpflicht in Fahrzeugen und auf Bahnhöfen fällig. Wer weder Maske trägt noch einen 3G-Nachweis hat, riskiert also nunmehr eine Vertragsstrafe von insgesamt 100 Euro.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

GESAMT-ROUNDUP: Türkei bremst Nato aus - Milliarden für Energie-Unabhängigkeit. Die beiden nördlichen EU-Staaten beantragten am Mittwoch offiziell die Mitgliedschaft in dem transatlantischen Bündnis, doch die Türkei blockierte im Nato-Rat zunächst einen schnellen Beginn der Beitrittsgespräche. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte deutlich gemacht, dass er eine Zustimmung von einem Zugehen auf sein Land in Sicherheitsfragen abhängig macht. Die deutsche Unterstützung der Anträge ist dagegen gesetzt: Das Kabinett stimmte der Aufnahme beider Länder in das Verteidigungsbündnis zu. BRÜSSEL - Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs in der Ukraine stellt die Türkei die Nato mit ihrem Widerstand gegen die Aufnahme Schwedens und Finnlands in die Militärallianz auf die Probe. (Wirtschaft, 18.05.2022 - 16:52) weiterlesen...

Internationale Verkehrsminister sichern Ukraine Unterstützung zu. Auf dem Weltverkehrsforum in Leipzig verabschiedeten sie am Mittwoch einen Handlungsaufruf ("Call to Action"). Darin verdammen sie die russische Invasion in der Ukraine und fordern Russland auf, die militärische Aggression sofort zu beenden. Das Weltverkehrsforum (ITF) der OECD solle seine Expertise nutzen, um der Ukraine beim Wiederaufbau ihrer zerstörten Infrastruktur zu helfen. LEIPZIG - Verkehrsminister aus Deutschland, Großbritannien, der USA und weiteren Staaten haben der Ukraine ihre Unterstützung zugesichert. (Boerse, 18.05.2022 - 15:56) weiterlesen...

Pariser Bürgermeisterin will weniger Autos auf Stadtautobahn. Auf der stark befahrenen Périphérique, wie der 35 Kilometer lange Ring genannt wird, solle von den Olympischen Sommerspielen 2024 an eine Fahrspur für Taxis, Busse und Fahrgemeinschaften reserviert werden, kündigte Hidalgo am Mittwoch an. Ab 2030 werde sogar ins Auge gefasst, die Zahl der Fahrstreifen von vier auf drei pro Richtung zu reduzieren. PARIS - Die Pariser Stadtautobahn soll sich nach dem Willen von Bürgermeisterin Anne Hidalgo in eine grüne Lunge mit weniger Fahrspuren und 50 000 neuen Bäumen verwandeln. (Boerse, 18.05.2022 - 15:51) weiterlesen...

Bahnindustrie mit Rekordumsatz - Branche fordert mehr Investitionen. Vor allem dank eines wieder anziehenden Auslandsgeschäfts hat die Industrie im vergangenen Jahr Erlöse in Höhe von knapp 13 Milliarden Euro eingefahren, wie der Verband der Bahnindustrie (VDB) am Mittwoch mitteilte. Das waren drei Prozent mehr als im Vorjahr. Auch die Auftragsbücher waren so gut gefüllt wie noch nie. BERLIN - Die Bahnindustrie hat die Folgen der Corona-Krise im vergangenen Jahr mit einem Rekordumsatz hinter sich gelassen - doch der Krieg in der Ukraine belastet die Lieferketten und ausbleibende Investitionen gefährden aus Sicht der Branche die Ausbauziele des Bundes. (Boerse, 18.05.2022 - 15:20) weiterlesen...

Bahn erwartet weniger Kunden im Fernverkehr wegen 9-Euro-Ticket. Fernverkehrschef Michael Peterson sagte am Mittwoch, er rechne auf jeden Fall mit Einbußen bei den Buchungen. "Wenn Menschen für neun Euro im Monat quer durch Deutschland fahren können im Regionalverkehr, dann wird das natürlich Nachfrage im Fernverkehr kannibalisieren." In den aktuellen Buchungszahlen zeige sich das aber noch nicht. BERLIN - In den ICE und Intercity der Deutschen Bahn dürften Fahrgäste während der Aktionsmonate des 9-Euro-Tickets mehr Platz finden als zuletzt. (Boerse, 18.05.2022 - 15:19) weiterlesen...

Proteste gegen gestiegene Preise: Bulgarien entlastet Verbraucher. Damit sollen Unternehmer, sozial Schwache, junge Familien mit Kindern und Rentner unterstützt werden, wie Regierungschef Kiril Petkow am Mittwoch vor der Presse erläuterte. Das Paket des ärmsten EU-Landes soll sich auf umgerechnet etwa zwei Milliarden Lewa (rund 1 Mrd. Euro) belaufen. SOFIA - Bulgariens Regierung hat angesichts von Protesten ein Paket zur Entlastung von Verbrauchern wegen der gestiegenen Preise infolge des Ukraine-Kriegs beschlossen. (Boerse, 18.05.2022 - 14:29) weiterlesen...