Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Transport, Verkehr

BERLIN - Wenn alle bislang getroffenen Klimaschutzmaßnahmen so umgesetzt werden wie geplant, wird die globale Erderwärmung Forschern zufolge Ende des Jahrhunderts bei 2,4 Grad liegen - und damit deutlich über dem gewünschten 1,5-Grad-Ziel.

04.05.2021 - 13:38:27

Klimaprognose: Welt steuert bis 2100 auf 2,4-Grad-Erwärmung zu. Das ergaben neuste Prognosen des Analyseprojekts Climate Action Tracker (CAT), das der Klimaforscher Niklas Höhne am Dienstag gemeinsam mit Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) in Berlin vorgestellt hat.

Im Rahmen des 12. Petersberger Klimadialogs präsentierte Höhne die neuesten Projektionen, die zwar von einem etwas optimistischeren Szenario ausgehen als noch vor ein paar Monaten (minus 0,2 Grad), aber dennoch aus Sicht der Forscher unzureichend wären, um die globale Erderwärmung auf das gewünschte Maß zu reduzieren. Wenn von nun an keine weiteren Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels getroffen würden, läge die prognostizierte Temperatur im Jahr 2100 demnach sogar bei 2,9 Grad. In einem "optimistischen Szenario" mit weitreichenden Emissionsreduktionsmaßnahmen betrüge die Erwärmung den Berechnungen zufolge 2,0 Grad.

131 Staaten hätten sich aktuell Ziele gesetzt, um klimaneutral zu werden, erklärte Höhne. Das decke 73 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen ab und sei eine "eindeutig kritische Masse". Um die Ziele des Pariser Klimaabkommens aus dem Jahr 2015 jedoch voll zu erfüllen, müsste der Temperaturanstieg bis Ende des Jahrhunderts maximal 1,5 Grad betragen. Dafür müssten nach den Erkenntnissen auf Basis des Climate Action Trackers bis 2030 alle globalen Emissionen halbiert werden.

Derzeit sehe es aber nicht danach aus, sagte Höhne, auch wenn es "physikalisch und technisch" möglich wäre. "Es klafft eine gigantische Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit." Erfreulich sei, dass sich Staaten wie die USA, Großbritannien oder Argentinien ambitioniertere Klimaziele gesetzt hätten. Andere wiederum, unter anderem Australien und Brasilien, würden hinter den Erwartungen deutlich zurückbleiben. Ausreichende kurzfristige Reduktionsziele habe sich bislang kein einziges Land gesetzt, bilanzierte der Wissenschaftler.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Biden: China darf Wettbewerb um E-Mobilität nicht gegen USA gewinnen. Die Chinesen hätten auch den amerikanischen Markt im Visier, sagte Biden am Dienstag beim Besuch eines Ford -Werks zur Produktion der elektrischen Variante des Modells F-150 in Dearborn im Bundesstaat Michigan. "Sie werden dieses Rennen nicht gewinnen. Wir können das nicht zulassen." Biden verwies darauf, dass 80 Prozent der Produktionskapazitäten für Akkus für Elektrofahrzeuge inzwischen in China lägen. "Wir müssen uns schnell bewegen." China habe die USA beim Thema Elektromobilität auch bei Investitionen in Forschung und Entwicklung an der Spitze abgelöst. WASHINGTON - US-Präsident Joe Biden will die Produktion von Elektrofahrzeugen in den Vereinigten Staaten ausbauen und sein Land im Wettbewerb mit China so besser positionieren. (Boerse, 18.05.2021 - 21:14) weiterlesen...

RKI registriert 4209 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 79,5. Das geht aus Zahlen von Dienstagmorgen hervor, die den Stand der RKI-Fallzahlenseite von 08.11 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 6125 Ansteckungen gelegen, in dem Datensatz fehlten allerdings die Fallzahlen aus Brandenburg. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner gab das RKI am Dienstagmorgen mit bundesweit 79,5 an (Vortag: 83,1; Vorwoche: 115,4). BERLIN - Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 4209 Corona-Neuinfektionen gemeldet. (Wirtschaft, 18.05.2021 - 19:41) weiterlesen...

Virologin Ciesek: Kein Versagen der Impfung bei indischer Variante. Die inzwischen schon in Dutzenden Ländern kursierende Mutante B.1.617 hatte in Deutschland zuletzt einen Anteil von weniger als 2 Prozent, mit steigender Tendenz allerdings. FRANKFURT/HAMBURG - Die indische Variante des Coronavirus kann nach Einschätzung der Frankfurter Virologin Sandra Ciesek die Wirkung der Impfung schwächen, ihren Schutz aber nicht ausschalten. (Wirtschaft, 18.05.2021 - 19:14) weiterlesen...

Giuliani-Sohn will Gouverneur von New York werden. "Ich bin Politiker, seit ich aus der Gebärmutter kam. Das ist in meiner DNA", sagte der 35-jährige Andrew Giuliani, der zuvor unter anderem als Berater des früheren US-Präsidenten Donald Trump gearbeitet hatte, der "New York Post" in einem am Dienstag veröffentlichten Interview. Als republikanischer Gouverneur werde er Steuern senken und Kriminalität bekämpfen, versprach Giuliani. NEW YORK - Der Sohn des früheren New Yorker Bürgermeisters und Trump-Anwalts Rudy Giuliani will Gouverneur des Bundesstaates New York werden. (Wirtschaft, 18.05.2021 - 17:53) weiterlesen...

Unternehmensteuer für das 21. Jahrhundert? EU bohrt ein dickes Brett (durchgehend aktualisiert) (Wirtschaft, 18.05.2021 - 17:41) weiterlesen...

Adler Mode erhält in Corona-Krise Staatshilfe. Das sagte ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums am Dienstag in Berlin. Adler selbst wollte sich zunächst nicht äußern. Das Unternehmen aus Haibach bei Aschaffenburg hatte Anfang Mai öffentlich über mangelnde Unterstützung der Bundesregierung geklagt, obwohl die Finanzprobleme unverschuldet und durch die pandemiebedingten Schließungen der Geschäfte entstanden seien. HAIBACH/BERLIN - Die finanziell gebeutelte Adler Modemärkte AG erhält in der Corona-Krise ein Darlehen in Höhe von zehn Millionen Euro vom Bund. (Boerse, 18.05.2021 - 17:39) weiterlesen...