Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Vonovia, DE000A1ML7J1

BERLIN - Von einem bundesweiten Mietendeckel könnten nach einer Studie im Auftrag der Linksfraktion und der parteinahen Rosa-Luxemburg-Stiftung eine Million Haushalte in Dutzenden deutschen Großstädten profitieren.

31.08.2021 - 11:28:30

Linke: Bundes-Mietendeckel würde eine Million Haushalte entlasten. "Um das gleiche Ziel zu erreichen, wären staatliche Mietzuschüsse, etwa durch Wohngeld, in Höhe von fünf Milliarden Euro pro Jahr nötig", sagte die wohnungspolitische Sprecherin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Caren Lay am Dienstag.

Der Stadtsoziologe Andrej Holm von der Berliner Humboldt-Universität und der Fachanwalt für Mietrecht, Benjamin Raabe, haben für die Studie die Mieten in 42 Großstädten untersucht. Die Bestandsmieten sind demnach in den Jahren 2013 bis 2018 doppelt so schnell gestiegen wie die allgemeine Preisentwicklung. Die Mieten bei Neu- oder Wiedervermietung seien sogar fünfmal so schnell gestiegen.

Die Autoren schlagen ein abgestuftes Modell vor: Ein Einfrieren der Mieten für beispielsweise fünf Jahre in "Wohnungsnotgebieten", eine Mietobergrenze in "angespannten Wohnungsmärkten" und eine Einbeziehung aller Mieten in die Berechnung der ortsüblichen Vergleichsmiete in "ausgeglichenen Wohngebieten", so dass eine "echte Durchschnittsmiete" ermittelt wird. Dafür seien alle Mieten zu berücksichtigen, nicht nur die Mieten der in den letzten Jahren abgeschlossenen oder veränderten Verträge, heißt es. Rechtlich wäre ein solches Konzept nach Ansicht der Autoren umsetzbar.

In ihrem Wahlprogramm spricht sich die Linke dafür aus, Mietendeckel im gesamten Bundesgebiet möglich zu machen. Wo es einen angespannten Wohnungsmarkt gibt, soll es die Möglichkeit für einen Mietenstopp für bestehende Mietverträge geben. "Dort müssen die Mieten eingefroren werden. Kommunen sollen ermächtigt werden, einen angespannten Wohnungsmarkt festzustellen", heißt es im Programm der Linken.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

WAHL: Spitzenkandidaten streiten über Kampf gegen steigende Mieten. Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) nannte am Donnerstagabend in der Sendung "Schlussrunde" von ARD und ZDF als Ziel den Bau von 400 000 neuen Wohnungen pro Jahr, der über viele Jahre nötig sei. Ein Moratorium solle den Mietenanstieg begrenzen. Scholz wandte sich dagegen, Wohnungsunternehmen zu enteignen. BERLIN - Die Kanzlerkandidaten von SPD, Union und Grünen haben über einen stärkeren Kampf gegen drastisch steigende Mieten vor allem in Großstädten gestritten. (Boerse, 23.09.2021 - 21:18) weiterlesen...

WDH/ROUNDUP: Bund beschließt Milliardenprogramm für Gebäudesanierung (Schlagwort in Überschrift entfernt) (Wirtschaft, 22.09.2021 - 14:50) weiterlesen...

Bund beschließt Milliardenprogramm für Gebäudesanierung. Für die energetische Gebäudesanierung gibt es zusätzliche Gelder in Höhe von 5,7 Milliarden Euro, wie das Wirtschaftsministerium am Mittwoch nach einer Kabinettssitzung mitteilte. Wirtschaftsmister Peter Altmaier (CDU) sprach von noch nie da gewesenen Rekordsummen und gut angelegtem Geld für Klimaschutz und für Arbeitsplätze. BERLIN - Die Bundesregierung hat ein milliardenschweres Programm für mehr Klimaschutz im Gebäudesektor beschlossen. (Wirtschaft, 22.09.2021 - 11:12) weiterlesen...

ANALYSE-FLASH: Warburg Research startet Vonovia mit 'Buy' - Ziel 66 Euro. Der Immobilienkonzern sei nicht nur gut positioniert, schrieb Analyst Simon Stippig in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. HAMBURG - Die Investmentbank Warburg Research hat Vonovia mit "Buy" und einem Kursziel von 66 Euro in die Bewertung aufgenommen. (Boerse, 22.09.2021 - 10:31) weiterlesen...

Vonovia bietet für Deutsche-Wohnen-Tochter GSW. Vonovia macht dazu den Minderheitsaktionären ein entsprechendes Kaufangebot. Das Unternehmen wolle den GSW-Aktionären im Wege eines freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots den gesetzlichen Mindestpreis zahlen, teilte Vonovia am Dienstagabend in Bochum mit. Der Vollzug der Transaktion werde für Januar 2022 erwartet. BOCHUM/BERLIN - Der Immobilienkonzern Vonovia will bei der geplanten Übernahme des Konkurrenten Deutsche Wohnen die volle Kontrolle über die Deutsche-Wohnen-Tochter GSW erlangen. (Boerse, 21.09.2021 - 20:12) weiterlesen...