Produktion, Absatz

BERLIN - Viele Krankenversicherte wenden sich verzweifelt an Beratungsstellen, weil bei ihnen trotz Krankheit die Zahlung des Krankengelds eingestellt wird.

12.06.2018 - 15:33:25

Viele Kranke beklagen Einstellung des Krankengelds. Die Zahl der Beratungen wegen des Themas Krankengeld bei der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) kletterte von 10 193 im Vorjahr auf 14 334 im Jahr 2017, wie die UPD am Dienstag in Berlin mitteilte.

Die Ratsuchenden beklagen laut einem neuen UPD-Monitor etwa, dass der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) sie wieder gesund geschrieben hat. Oder ihre Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung enthält formale Lücken. Neben Sorgen um Krankheit und Genesung kämen bei Betroffenen oft existenzielle Sorgen und Nöte hinzu, die Ratsuchende oftmals resignieren und verzweifeln ließen.

Eigentlich sichert Krankengeld bei Arbeitsunfähigkeit oder Klinikaufenthalt für längstens 78 Wochen wegen derselben Erkrankung innerhalb von drei Jahren den Lebensunterhalt. Schon in der Vergangenheit hatten UPD-Berichte aber gezeigt, dass Versicherte immer wieder den Eindruck haben, Krankenkassen würden ihnen Krankengeld vorenthalten.

Der Bundes-Patientenbeauftragte Ralf Brauksiepe bezeichnete die geschilderten Probleme insgesamt als Anstoß für Verbesserungen. Konkrete Lösungsvorschläge kündigte er für diesen Herbst an, dann wolle er den Monitor der Patientenberatung wieder auf die Agenda setzen. Der UPD-Monitor beruht auf der Auswertung von rund 155 000 Beratungen.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Facebook-Manager: Keine Europäer von Cambridge-Skandal betroffen. Das bekräftige Facebook-Manager Steve Satterfield am Montag bei einer Anhörung im Brüsseler Europaparlament. "Die besten Informationen, die uns vorliegen, deuten darauf hin, dass keine europäischen Daten weitergegeben worden sind." Dabei stütze er sich auf die Verträge zwischen dem Cambridge-Professor Aleksandr Kogan und der Datenanalyse-Firma Cambridge Analytica, auf Kogans Aussagen sowie auf die Untersuchungen von Facebook selbst. BRÜSSEL - Vom Facebook -Datenskandal um Cambridge Analytica sind wohl keine europäischen Nutzer betroffen. (Boerse, 25.06.2018 - 17:41) weiterlesen...

Harley-Davidson verlagert wegen EU-Zöllen Produktion aus den USA. Dadurch soll eine Preiserhöhung für Kunden in Europa vermieden werden, teilte das Unternehmen am Montag mit. Die Anhebung der EU-Zölle von bisher 6 auf 31 Prozent mache ein Motorrad von Harley-Davidson in Europa im Schnitt um 2200 Dollar teurer. Bis die Verlagerung der Produktion binnen 9 bis 18 Monaten über die Bühne geht, werde Harley-Davidson diese Kosten selbst tragen, hieß es. Das bedeute allein für den Rest dieses Jahres eine Belastung von voraussichtlich 30 bis 45 Millionen Dollar. MILWAUKEE - Harley-Davidson wird wegen der EU-Vergeltungszölle auf amerikanische Waren einen Teil seiner Produktion aus den USA verlagern. (Boerse, 25.06.2018 - 17:20) weiterlesen...

WDH: Autozulieferer Elringklinger kappt Gewinnprognose - Kosten steigen weiter (In der Überschrift wurde ein fehlender Buchstabe ergänzt: Autozulieferer.) (Boerse, 25.06.2018 - 16:52) weiterlesen...

Autzulieferer Elringklinger kappt Gewinnprognose - Kosten steigen weiter. Der Spezialist für Hitzeschilde und Dichtungen rechnet nun nur noch mit einer Umsatzrendite vor Steuern, Zinsen und Kaufpreisallokationen von 7 Prozent, wie das Unternehmen am Montag in Dettingen an der Erms mitteilte. Zuvor standen 9 Prozent im Plan. DETTINGEN/ERMS - Die Probleme beim Autozulieferer Elringklinger reißen nicht ab: Unter anderem wegen weiter hoher Kosten für Sonderfertigungen in Nordamerika und gestiegener Rohstoffpreise kappt das SDax -Unternehmen seinen Gewinnausblick. (Boerse, 25.06.2018 - 16:44) weiterlesen...

Deutsche Bahn kauft erstmals Loks in China. Beim Hersteller CRRC Zhuzhou Locomotive bestellte das deutsche Verkehrsunternehmen vier kleine Rangierloks mit einem kombinierten Diesel- und Elektroantrieb, wie ein Bahnsprecher am Montag in Berlin auf Anfrage sagte. BERLIN/PEKING - Die Deutsche Bahn kauft erstmals Lokomotiven aus China. (Boerse, 25.06.2018 - 16:34) weiterlesen...

Digital mit Tradition - Borgward wagt sich zurück auf deutschen Markt. Die wiederbelebte Traditionsmarke, bekannt unter anderem für die zur Wirtschaftswunderzeit produzierte "Isabella", bringt zunächst zwar nur eine limitierte Edition ihres SUV-Modells BX7 auf den Markt. Zusammen mit der Werkstattkette A.T.U aber will Borgward die Branche hierzulande umkrempeln, wie das Unternehmen am Montag an seinem Sitz in Stuttgart ankündigte. Noch im Laufe des Jahres sollen weitere Fahrzeugmodelle an den Start gehen - ohne eigene Autohäuser und Werkstätten. STUTTGART - Mit einem chinesischen Investor im Rücken und einer auf Online-Vertrieb ausgerichteten Strategie kehrt der Autobauer Borgward nach Deutschland zurück. (Boerse, 25.06.2018 - 15:21) weiterlesen...