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Medien, Produktion

BERLIN - Viele Druckereien für Werbeerzeugnisse in Deutschland verzeichnen trotz Corona-Lockerungen weiterhin viele Auftragsrückgänge.

01.07.2020 - 14:10:38

Druckereien kämpfen trotz Corona-Lockerungen mit Auftragsrückgängen. In einer Befragung von knapp 500 Unternehmen der Druck- und Medienbranche gaben 95 Prozent im Juni an, von Rückgängen und Stornierungen betroffen zu sein, wie der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) in Berlin am Mittwoch mitteilte.

Am stärksten betroffen seien Druckereien, die sich auf den Markt der Werbebranche konzentrieren. Das sind zum Beispiel Produkte wie Ausstellungskataloge über Flyer bis hin zu Konzertkarten. Der Verband repräsentiert auch Verlagsdruckereien für Medienerzeugnisse. Dort seien die Einbrüche deutlich geringer, hieß es.

Der Branchenumsatz könnte demnach im laufenden Jahr durchschnittlich rund 25 Prozent unter dem Vorjahresumsatz liegen. Der Verband wertet die Ergebnisse der Umfrage auch so, dass die Branche vergleichsweise widerstandsfähig sei. "So gehen trotz des aktuell schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeldes rund 53 Prozent der Unternehmen davon aus, ihre wirtschaftliche Existenz unter den momentanen Bedingungen für mehr als 6 Monate aufrechterhalten zu können." Die derzeitige Situation sei dennoch nach wie vor eine bedrohliche.

In der Befragung gaben fast 40 Prozent an, dass sie mit Engpässen in der Versorgung etwa mit Materialien zurechtkommen müssen. Im April waren es noch annähernd 50 Prozent gewesen. Auch das Problem fehlender Mitarbeiter etwa durch Quarantäne oder Kinderbetreuung ist etwas kleiner geworden. Zugleich machen mehr als 80 Prozent der Unternehmen von Kurzarbeit Gebrauch.

Auch beim Umsatz im zweiten Quartal gibt es wieder mehr Zuversicht als noch vor Monaten. Mittlerweile rechne noch rund ein Fünftel der Unternehmen mit einem Umsatzeinbruch von mindestens 51 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Im April war noch ein Drittel der Firmen davon ausgegangen, wie es weiter hieß. Bei den Investitionen sieht es so aus: Im April wollten noch 72 Prozent Investitionen gegebenenfalls verschieben. Nun sind es noch 55 Prozent.

@ dpa.de

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