Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Transport, Verkehr

BERLIN - Viele Busunternehmen in Deutschland sehen sich durch die Corona-Krise in ihrer Existenz bedroht.

27.03.2020 - 05:39:25

VIRUS: Busunternehmen sehen sich wegen Corona-Krise in Existenz bedroht. Etwa ein Drittel (32 Prozent) geht davon aus, die aktuelle Situation maximal vier Wochen lang durchhalten zu können, wie eine Umfrage des Bundesverbands Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) bei seinen Mitgliedern ergab, deren Ergebnisse der Deutschen Presse-Agentur vorab vorlagen. Weitere 57 Prozent glauben, ein bis drei Monate durchhalten zu können.

"Viele Betriebe können die aktuelle Lage nicht mehr lange überstehen und brauchen jetzt sofort wirksame Bundeshilfen", sagte bdo-Hauptgeschäftsführerin Christiane Leonard. "Andernfalls gehen wichtige Strukturen im Verkehr verloren, die wir dringend benötigen, um die Mobilität in Deutschland weiter aufrecht zu erhalten."

Schon jetzt bezifferten die 1051 befragten Unternehmen die Schäden durch die Corona-Krise im Schnitt auf gut 300 000 Euro pro Betrieb. Mehr als zwei Drittel berichten zudem, dass ihre Umsätze auf weniger als ein Viertel des normalen Wertes abgestürzt sind. 72 Prozent sagten, sie spürten bereits starke oder existenzbedrohende wirtschaftliche Auswirkungen.

Dass die Ergebnisse nicht noch schlechter ausfielen, liegt unter anderem daran, dass knapp ein Drittel der teilnehmenden Unternehmen vor allem im öffentlichen Personennahverkehr tätig ist. Dort sind die Auswirkungen der Krise geringer. Rechnet man diese Unternehmen heraus, berichten sogar 88 Prozent von bereits spürbaren starken oder existenzbedrohenden Auswirkungen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Lufthansa-Konzern meldet Kurzarbeit für 87 000 Beschäftigte an. FRANKFURT - Der Lufthansa -Konzern will in der Corona-Krise rund zwei Drittel seiner weltweit Beschäftigten in die Kurzarbeit schicken. Ein Unternehmenssprecher bestätigte am Mittwoch in Frankfurt, dass die Sozialleistung in verschiedenen Ländern für insgesamt 87 000 Mitarbeiter beantragt worden ist. Je nach Gesellschaft und Unternehmensteil gilt das teils rückwirkend vom 1. März an, in der Masse aber ab April. Zuvor hatte das Portal "Business Insider" berichtet. Der größte Luftverkehrskonzern Europas beschäftigte 2019 rund 135 000 Männer und Frauen. Lufthansa-Konzern meldet Kurzarbeit für 87 000 Beschäftigte an (Boerse, 01.04.2020 - 21:25) weiterlesen...

VIRUS/ROUNDUP 2: Trump schaltet sich in Corona-Drama um Kreuzfahrtschiff ein (durchgehend aktualisiert) (Wirtschaft, 01.04.2020 - 20:46) weiterlesen...

VIRUS/ROUNDUP: Trump schaltet sich in Corona-Drama um Kreuzfahrtschiff ein. Er kündigte am Dienstagabend (Ortszeit) ein Gespräch mit Floridas Gouverneur Ron DeSantis an, der verhindern will, dass die "Zaandam" und ihr Schwesterschiff "Rotterdam" in den Hafen von Fort Lauderdale im Süden des Bundesstaats einlaufen. Auf den beiden Schiffen befinden sich zusammen rund 2500 Passagiere und Besatzungsmitglieder. WASHINGTON/FORT LAUDERDALE - US-Präsident Donald Trump will sich in das Drama um das Kreuzfahrtschiff "Zaandam" mit mehreren Corona-Infizierten an Bord einschalten. (Wirtschaft, 01.04.2020 - 18:22) weiterlesen...

Streit um Kurzarbeits-Vertrag bei Flughafen-Sicherheitspersonal. "Solch ein Vertrag würde nicht nur allen Beschäftigten Sicherheit, sondern auch den Unternehmen Orientierung bieten", teilte die Gewerkschaft am Dienstag mit. BERLIN - Im Streit um einen branchenweiten Kurzarbeit-Tarifvertrag für das Wach- und Sicherheitspersonal an Flughäfen hat die Gewerkschaft Verdi der Arbeitgeberseite Verantwortungslosigkeit vorgeworfen. (Boerse, 01.04.2020 - 17:54) weiterlesen...

ADAC-Appell: Fahrten über Ostern nach Möglichkeit unterlassen. ADAC-Präsident August Markl sagte der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch: "In einigen Bundesländern sind Fahrten ohne einen dringenden Anlass untersagt, aber auch in jenen Teilen des Landes, in denen Fahrten theoretisch denkbar sind, möchten wir die Bevölkerung bitten, Fahrten nach Möglichkeit zu unterlassen, die verzichtbar sind. BERLIN - Der ADAC hat mit Blick auf den Osterreiseverkehr an Autofahrer appelliert, Fahrten nach Möglichkeiten zu unterlassen und am besten zu Hause zu bleiben. (Boerse, 01.04.2020 - 14:28) weiterlesen...

Bordgastronomie geschlossen - Bahn spendet Lebensmittel an Tafeln. Frische Speisen können nicht verkauft werden, auch wenn die Vorräte bereits angelegt wurden. Damit Currywurst, Chili und andere Speisen aus der Bordgastronomie nicht verderben, hat das Unternehmen jetzt 600 Kilogramm Lebensmittel an die Frankfurter Tafel gespendet. FRANKFURT - In den Bordbistros der Deutschen Bahn gibt es wegen der Coronakrise derzeit Speisen und Getränke nur in Einwegverpackungen und zum Mitnehmen. (Wirtschaft, 01.04.2020 - 14:04) weiterlesen...