Finanzierung, Investitionen

BERLIN - Unklare Zukunftsaussichten halten nach Angaben des Deutschen Bauernverbands (DBV) viele Landwirte von Investitionen ab.

15.04.2018 - 14:25:25

Bauernverband: Verunsicherung der Landwirte bremst Investitionen. Zwar planen nach DBV-Angaben 35 Prozent der deutschen Bauern in den kommenden sechs Monaten Investitionen. Sie wollen insgesamt rund 4,5 Milliarden Euro in ihre Betriebe stecken, die Zahlen sind damit vergleichbar mit dem Vorjahresstand. An die Jahre 2013 und 2014 mit geplanten halbjährlichen Investitionen von mehr als sechs Milliarden Euro kommen die Werte aber nicht ran.

"Dass die Landwirte derzeit wenig investieren, zeigt die Verunsicherung", sagte DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken der Deutschen Presse-Agentur. "Die Bauern brauchen Investitionssicherheit und Verlässlichkeit bei politischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen." Das gelte sowohl für Tierhaltung als auch für Ackerbau. Die neue große Koalition will unter anderem den Einsatz des umstrittenen Unkrautgifts Glyphosat beenden und eine staatliche Haltungskennzeichnung für Fleisch - das Tierwohllabel - einführen.

Insgesamt schauen die Bauern skeptisch in die Zukunft. Auf einer Notenskala von 1 bis 5 bewerten sie die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung im Durchschnitt mit 3,15. Im Dezember hatte der Bauernverband von einer "Normalisierung der Lage" gesprochen - nach zwei für viele Betriebe bedrohlichen Krisenjahren.

Der DBV, der VDMA Fachverbandes Landtechnik und die Landwirtschaftlichen Rentenbank lassen vierteljährlich das Konjunktur- und Investitionsbarometer Agrar ermitteln. Für die jüngste Erhebung im März befragte das Marktforschungsinstitut Produkt + Markt rund 1000 Landwirte und landwirtschaftliche Dienstleister in Deutschland.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

EU-Wettbewerbshüter prüfen Staatskredit für Alitalia. Es stehe infrage, ob die Beihilfe auf das erforderliche Minimum beschränkt worden sei, teilte die zuständige EU-Kommission am Montag in Brüssel mit. Zudem gebe es Bedenken, weil die zulässige Höchstlaufzeit von sechs Monaten überschritten werde. BRÜSSEL - Die Wettbewerbshüter der EU haben wegen Zweifeln an der Rechtmäßigkeit eines staatlichen 900-Millionen-Euro-Kredits für die marode italienische Fluggesellschaft Alitalia ein eingehendes Prüfverfahren eingeleitet. (Boerse, 23.04.2018 - 12:39) weiterlesen...

IPO: Beteiligungsgesellschaft Mutares will Zulieferer STS an die Börse bringen. Die Beteiligungsgesellschaft Mutares AG teilte am Montag in München mit, sie plane eine Notiz ihrer Tochter STS Group AG im regulierten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse. Das Angebot soll die Ausgabe neuer Aktien der STS Group aus einer Barkapitalerhöhung im Volumen von rund 50 Millionen Euro umfassen. STS will die aus dem Börsengang (IPO) zufließenden Mittel für den weiteren Kapazitätsaufbau nutzen. MÜNCHEN - In Deutschland strebt ein weiterer Zulieferer aus der Automobilindustrie an die Börse. (Boerse, 23.04.2018 - 11:11) weiterlesen...

Neue Bosch-Fabrik - Milliardeninvestition in Dresden. Ende 2021 soll dann in dem modernsten Werk der Bosch-Gruppe die Produktion beginnen. Das Unternehmen investiert rund eine Milliarde Euro in das etwa 14 Fußballfelder große Areal im Dresdner Stadtteil Klotzsche. Es ist laut Bosch die größte Einzelinvestition in der über 130-jährigen Firmengeschichte. Doch nicht nur Bosch selbst erhofft sich viel von der neuen Fabrik. Auch Sachsen knüpft große Hoffnungen an das neue Werk. DRESDEN - Schon jetzt gibt es Superlative: Am Dienstag feiert Bosch in Dresden den ersten Spatenstich für seine neue Chip-Fabrik. (Boerse, 23.04.2018 - 07:46) weiterlesen...

Krisenkonzern Steinhoff verspricht Klarheit über Bilanzen bis Jahresende. Die Unternehmensberatung PwC, die mit der Untersuchung beauftragt wurde, werde ihre Überprüfung voraussichtlich bis Ende 2018 abgeschlossen haben, teilte Steinhoff am Freitag bei seiner Hauptversammlung in Amsterdam mit. Dann soll auch die bislang noch ausstehende und testierte Bilanz für das Ende September abgelaufene Geschäftsjahr 2017 vorgelegt werden. AMSTERDAM ( dpa-AFX) - Der krisengeschüttelte Möbelhändler Steinhoff hofft zumindest auf eine interne Aufarbeitung des Bilanzskandals bis zum Jahresende. (Boerse, 20.04.2018 - 14:19) weiterlesen...

Milliarden-Deal: Pharmakonzern Takeda will Rivalen Shire kaufen - Iren lehnen ab. Die Japaner wollen für jede Shire-Aktie insgesamt 46,50 britische Pfund bieten, wie sie am Donnerstag in Osaka mitteilten. Damit wäre ihnen das irische Unternehmen insgesamt 42,4 Milliarden britische Pfund (48,8 Mrd Euro) wert. Die Iren wiesen die Offerte laut Takeda zurück. Die Gespräche gingen nun weiter, hieß es. Allerdings betonten die Japaner, sie würden bei den Bedingungen für eine Übernahme Disziplin bewahren. DUBLIN/OSAKA - Der japanische Pharmakonzern Takeda will seinen irischen Rivalen Shire übernehmen - und trifft bei den Iren auf Widerstand. (Boerse, 19.04.2018 - 20:27) weiterlesen...

Pharmakonzern Takeda will Rivalen Shire kaufen - Iren lehnen ab (Boerse, 19.04.2018 - 19:40) weiterlesen...