Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Haushalt, Steuern

BERLIN - Um beim Klimaschutz schneller voranzukommen, fordert der Deutsche Städtetag, den CO2-Preis auf Öl und Gas zeitnah auf 50 Euro pro Tonne zu erhöhen.

03.07.2021 - 11:07:35

Deutscher Städtetag fordert höheren CO2-Preis. "Wir müssen beim Klimaschutz mutigere Schritte gehen. Klimaschädliches Verhalten muss einen höheren Preis haben", sagte Städtetagspräsident Burkhard Jung am Samstag der Deutschen Presse-Agentur.

Ohne einen höheren CO2-Preis könne es keine ausreichenden Anreize für Verhaltensänderungen geben, argumentierte Jung. Das bedeute dann aber auch, den öffentlichen Nahverkehr und die Stromversorgung auf Basis erneuerbarer Energien deutlich auszubauen, sagte Jung.

Auch der soziale Ausgleich dürfe bei steigenden CO2-Preisen nicht fehlen. Vor allem Menschen mit niedrigem Einkommen dürften nicht zusätzlich durch höhere Kosten belastet werden, erklärte Jung. Eine konkrete Jahreszahl für den geforderten Anstieg auf 50 Euro nannte der Deutsche Städtetag aber nicht.

Derzeit liegt der CO2-Preis, der seit 1. Januar im Wärme- und Verkehrsbereich auf fossile Energieträger gilt, bei 25 Euro pro Tonne Kohlenstoffdioxid (CO2). Er soll bis 2025 schrittweise auf 55 Euro steigen, im kommenden Jahr soll er nach den Plänen der Bundesregierung bei 30 Euro liegen.

Mit der Forderung nach einer noch schnelleren Erhöhung wolle der Städtetag vor der Bundestagswahl ein Signal an die Parteien senden, sagte Jung. Die Klimaschutzmaßnahmen müssten über die Pläne der aktuellen Bundesregierung hinausgehen. "Die Städte wollen das Ziel der Klimaneutralität so schnell wie möglich erreichen. Damit das gelingt, erwarten wir nach der Wahl weitreichende und schnelle Entscheidungen der Bundespolitik", sagte Jung.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Von der Leyen: Bei EU-Klimapolitik wird 'niemand überfordert'. Der Europäische Green Deal solle Menschen und Betriebe in die Lage versetzen, "weiterhin das zu tun, was uns Freude gemacht und unseren Betrieben auf den Märkten dieser Welt Erfolg gebracht hat", sagte die konservative Politikerin den "Salzburger Nachrichten" (Montagausgabe). Auch werde man "darauf achten, dass niemand überfordert wird". SALZBURG - EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen macht den Europäern Hoffnungen auf eine Klimapolitik ohne drastische Einschnitte. (Wirtschaft, 25.07.2021 - 17:31) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP: Neue Unwetter verschonen die Katastrophengebiete. Neue Unwetter und Überschwemmungen, die befürchtet worden waren, blieben aus. Politiker machen sich unterdessen Gedanken um das Warnsystem in Deutschland: Wie lässt sich verhindern, dass Unwetter so schwerwiegende Folgen haben? Bei der Katastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen starben mindestens 179 Menschen, Dutzende werden noch immer vermisst. OFFENBACH - Rund eineinhalb Wochen nach der verheerenden Hochwasserkatastrophe im Westen Deutschlands haben die Menschen in der Region am Wochenende etwas aufatmen können. (Wirtschaft, 25.07.2021 - 16:26) weiterlesen...

Organisierter Sozialleistungsbetrug: Polizei schickt Drohne los. Wie die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage des Abgeordneten Andrej Hunko (Linke) ausführt, hat das Bundeskriminalamt (BKA) die über einen EU-Fonds für Innere Sicherheit finanzierte Drohne für ein Projekt zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität in Nordrhein-Westfalen beschafft. BERLIN/DÜSSELDORF - Um bandenmäßig organisierten Sozialleistungsbetrügern auf die Schliche zu kommen, setzt die Polizei jetzt eine Drohne ein. (Wirtschaft, 25.07.2021 - 15:46) weiterlesen...

Jeder sechste mehr als ein Jahrzehnt im Hartz-IV-System. Das geht aus der Antwort des Arbeitsministeriums auf eine Anfrage der AfD-Fraktion hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Demnach gibt es derzeit rund 5,32 Millionen Leistungsempfänger. Mehr als jeder fünfte Betroffene (rund 1,19 Millionen) ist weniger als ein Jahr im System - rund 924 000 aber bereits zehn Jahre oder länger. BERLIN - Mehr als jeder sechste Hartz-IV-Empfänger bezieht die staatlichen Hilfen bereits seit mindestens einem Jahrzehnt. (Wirtschaft, 25.07.2021 - 14:54) weiterlesen...

Laschet: Steuersenkungen unter Vorbehalt der Finanzierbarkeit. "Wenn sie finanzierbar sind, sind wir dafür, dass dann kleine und mittlere Einkommen entlastet werden", sagte der CDU-Chef am Sonntag im Sommerinterview des ZDF. BERLIN - Die im Wahlprogramm der Union angekündigten Steuersenkungen stehen laut Kanzlerkandidat Armin Laschet unter dem Vorbehalt der Finanzierbarkeit. (Wirtschaft, 25.07.2021 - 14:40) weiterlesen...

Drohender Zahlungsausfall: US-Regierung will neue Schuldenobergrenze. Falls die US-Regierung ihre Schulden nicht mehr bedienen könne, drohe der Wirtschaft und der Lebensgrundlage der Amerikaner "nicht wieder gutzumachender Schaden", warnte Yellen am Freitag in Washington. Deshalb sei es unabhängig von der jeweils regierenden Partei noch nie dazu gekommen. WASHINGTON - US-Finanzministerin Janet Yellen hat an den Kongress appelliert, rasch eine neue Schuldenobergrenze festzulegen, um einen möglicherweise katastrophalen Zahlungsausfall abzuwenden. (Wirtschaft, 23.07.2021 - 22:08) weiterlesen...