Produktion, Absatz

BERLIN - Trotz Wohnungsnot in vielen Städten rechnet die Branche damit, dass künftig weniger schnell neuer Wohnraum entsteht.

10.04.2018 - 15:41:25

Immobilienverband BFW beklagt Mangel an Baugrundstücken. "Eine der größten Hürden für den Wohnungsbau ist die fehlende Verfügbarkeit von Baugrundstücken", sagte der Präsident des Bundesverbands Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW), Andreas Ibel, am Dienstag in Berlin.

Bei einer Umfrage unter den Mitgliedsunternehmen des BFW hätten dies 97 Prozent der Befragten als größtes Neubauhemmnis genannt, sagte Ibel. Als Grund gelte, dass immer weniger Bauland ausgewiesen werde. Manche Unternehmen sehen auch eine Benachteiligung privater Investoren gegenüber kommunalen Trägern bei der Vergabe von Bauland. Der BFW hat nach eigenen Angaben rund 1600 Mitglieder, rund 30 Prozent davon beteiligten sich an der Umfrage.

Die Unternehmen bewerteten die Geschäftslage zwar als gut, sähen aber eine Verschlechterung der Rahmenbedingungen, sagte Ibel. Mehr als die Hälfte hat nach BFW-Angaben auch zeitaufwendige und bürokratische Kommunikation mit den Behörden bemängelt. Lange Planungs- und Genehmigungsverfahren trieben die Projektkosten um durchschnittlich zehn Prozent in die Höhe.

Engpässe gibt es aus Branchensicht auch bei Planungs- und Baufirmen. Als größter baurechtlicher Kostentreiber gelten demnach Energieeffizienz sowie Brand- und Schallschutz. Die niedrigen Zinsen und damit die Finanzierungsbedingungen bewerteten die meisten hingegen als gut. Das Ziel der schwarz-roten Bundesregierung, innerhalb der laufenden Legislaturperiode 1,5 Millionen neue Wohnungen zu schaffen, werde so nicht erreicht, sagte Ibel voraus.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Pflegebeauftragter will Start in die häusliche Pflege erleichtern. "Die Angehörigen sind in dieser Situation fast immer hilflos, egal ob Akademiker oder nicht. Zumal Pflegebedürftigkeit meistens plötzlich eintritt", sagte Westerfellhaus der "Rheinischen Post" (Samstag). Dann seien viele Menschen überfordert mit der Situation, eine Einrichtung zu finden oder den Pflegebedürftigen im häuslichen Bereich zu versorgen. DÜSSELDORF - Der Pflegebeauftragte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, hat sich dafür ausgesprochen, Familien mit neuen Pflegefällen stärker zu unterstützen. (Wirtschaft, 22.09.2018 - 13:03) weiterlesen...

Premierministerin May droht wieder Ärger im britischen Kabinett. Kabinettsmitglieder wollen nach einem Bericht des "Telegraph" auf ihrer Sitzung an diesem Montag in London May auffordern, einen "Plan B" für die Brexit-Verhandlungen vorzulegen. Andernfalls drohten ihr weitere Rücktritte. Am Montag sei der Knackpunkt, zitierte die Zeitung eine nicht näher genannte Quelle. LONDON - Nach ihrer Abfuhr durch die EU auf dem informellen Gipfel in Salzburg droht der britischen Premierministerin Theresa May neuer Ärger. (Wirtschaft, 22.09.2018 - 12:52) weiterlesen...

AmCham sieht Chance auf Lösung im Handelsstreit mit Trump. Wirtschaftsminister Wilbur Ross habe bei einem Treffen in Washington deutlich gemacht, dass es einen Verhandlungsweg gebe, um mit Europa eine Lösung zu finden, sagte Frank Sportolari, Präsident der AmCham Germany. "Aus Sicht von Ross sind Zölle auf Produkte aus Europa vermeidbar, auch die auf Autos", sagte Sportolari der Deutschen Presse-Agentur. Zwar entscheide am Ende US-Präsident Donald Trump, der Wirtschaftsminister habe aber großen Einfluss auf ihn. FRANKFURT - Die amerikanische Handelskammer in Deutschland sieht im Handelsstreit mit den USA Entspannungssignale. (Wirtschaft, 22.09.2018 - 09:32) weiterlesen...

FDP fordert 'Mieten-TüV' für Gesetze mit Einfluss auf Wohnkosten. "Wir wollen eine Selbstverpflichtung jedes Landesparlaments", sagte der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktionsvorsitzendenkonferenz, Sebastian Czaja, der Deutschen Presse-Agentur. "Da sollte dann geprüft werden, welche Auswirkungen neue Vorgaben für Bauen, Mieten und Wohnen haben." Czaja leitet auch die AG Bauen und Stadtentwicklung innerhalb der Konferenz, die bei einem Treffen in Wiesbaden am Freitag ein Eckpunktepapier verabschiedet hat. BERLIN - Die FDP verlangt einen "Mieten-TÜV" für alle neuen und bestehenden Gesetze, die einen Einfluss auf Wohnkosten haben. (Boerse, 22.09.2018 - 08:20) weiterlesen...

Hambacher Forst: Regierung traf fünfmal RWE-Chef Schmitz. Der Vorstandsvorsitzende des Energiekonzerns hatte je ein Gespräch mit Kanzleramtschef Helge Braun (CDU), Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU), Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) sowie Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth und Arbeits-Staatssekretärin Leonie Gebers. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen im Bundestag hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. BERLIN - Zum Streit um die Rodung des Hambacher Forsts haben sich fünf Mitglieder der Bundesregierung im Juli und August mit RWE-Chef Rolf Martin Schmitz getroffen. (Boerse, 22.09.2018 - 08:18) weiterlesen...

Koalitionsspitzen wollen Maaßen-Deal am Wochenende neu verhandeln. Bundeskanzlerin Angela Merkel kündigte am Freitagabend an, CDU, CSU und SPD wollten "im Laufe des Wochenendes" eine "gemeinsame, tragfähige Lösung" finden. Wann und wo es zu einem neuerlichen Treffen zwischen der CDU-Vorsitzenden Merkel, Innenminister und CSU-Chef Horst Seehofer sowie der SPD-Vorsitzenden Andrea Nahles kommt, war zunächst unklar. BERLIN - Nach tagelangen Diskussionen über die Zukunft des bisherigen Verfassungsschutzchefs Hans-Georg Maaßen rollen die Spitzen der Koalitionsparteien das Thema neu auf - und wollen noch an diesem Wochenende zu einer Entscheidung kommen. (Wirtschaft, 22.09.2018 - 08:17) weiterlesen...