Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Vonovia, DE000A1ML7J1

BERLIN - Trotz vielerorts steigender Mieten ist das Wohnen für die meisten Menschen in Deutschland bezahlbarer geworden.

26.07.2021 - 11:27:29

Wohnkostenbelastung von Mietern leicht gesunken. Im Jahr 2019 gaben Mieterhaushalte im Schnitt 28 Prozent ihres verfügbaren Einkommens für Wohnen aus und damit ein Prozentpunkt weniger als 2017. Das zeigt der kürzlich erschienene "Vierte Bericht der Bundesregierung über die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Deutschland", auf den der Immobilienverband IVD am Montag verwies.

Laut dem Papier liegt die Wohnbelastungsquote von Mietern damit deutlich höher als die in der Gesamtbevölkerung (rund 21 Prozent). Inbegriffen in den Kosten sind Ausgaben für Wohnen, Energie und Wohnungsinstandhaltung. Bei einer mittleren Wohnungsfläche von 94,1 Quadratmetern standen den Menschen 2018 durchschnittlich gut 45 Quadratmeter Fläche zur Verfügung - etwas mehr als 2014 (44,6).

"Für die große Mehrheit der Mieter in Deutschland ist Wohnen bezahlbar", erklärte der IVD, der Makler, Wohnungsverwalter, Berater und Sachverständige vertritt. Nicht nur die Mieten, sondern auch die Einkommen seien im Schnitt gestiegen.

Die Wohnungsbelastungsquote liege im Mittel weit unter den 40 Prozent, ab denen Experten von einer finanziellen Überbeanspruchung sprechen. Dem Statistischen Bundesamt zufolge lebten 2019 knapp 14 Prozent der Bevölkerung in Deutschland in Haushalten, die mehr als 40 Prozent ihres verfügbaren Einkommens für Wohnen ausgaben.

"Obwohl die Menschen heute im Schnitt in größeren Wohnungen leben als früher, gibt es keinen Anstieg bei der Belastung der Haushalte", sagte IVD-Präsident Michael Schick. Er forderte politische Hilfe. "Einkommensschwache Familien, Alleinerziehende und Senioren in Großstädten sollte der Staat schnell und gezielt unterstützen, beispielsweise durch weitere Anpassungen des Wohngelds."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Milliarden-Wohnungsgeschäft in Berlin unter Dach und Fach. Drei landeseigene Gesellschaften kaufen den Konzernen Vonovia und Deutsche Wohnen 14 750 Wohnungen sowie 450 Gewerbeeinheiten ab und zahlen dafür 2,46 Milliarden Euro. Das gaben alle Beteiligten am Freitag bekannt. BERLIN - Nach monatelangen Verhandlungen ist ein milliardenschweres Geschäft zur Kommunalisierung von Wohnungen in Berlin unter Dach und Fach. (Boerse, 17.09.2021 - 15:25) weiterlesen...

Berliner Senat und Unternehmen informieren über Milliarden-Wohnungsgeschäft. Am Freitag (Digital-Pk 11.30) wollen die Beteiligten die Öffentlichkeit über Details des milliardenschweren Deals informieren. An einer Pressekonferenz nehmen Berlins Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD), Geschäftsführer und Vorstandsmitglieder von Deutsche Wohnen und Vonovia sowie der landeseigenen Wohnungsgesellschaften Berlinovo, Howoge und Dewego teil. BERLIN - Nach monatelangen Verhandlungen kauft Berlin den Konzernen Vonovia und Deutsche Wohnen mehr als 14 000 Wohnungen ab. (Boerse, 17.09.2021 - 05:49) weiterlesen...

WDH/ROUNDUP 2/Vonovia-Chef Buch: Übernehmen Deutsche Wohnen 'auf jeden Fall' (Aussagen zur Kapitalerhöhung im 2. (Boerse, 14.09.2021 - 16:39) weiterlesen...

Vonovia streicht Annahmeschwelle bei Übernahme der Deutsche Wohnen. Vonovia habe aus seinem Gebot unter anderem die Mindestannahmeschwelle von 50 Prozent der Deutsche-Wohnen-Aktien gestrichen, teilte die Deutsche Wohnen am Montag in Berlin mit. Von Vonovia hieß es am späten Abend, damit habe der Konzern die Transaktion abgesichert. Bis Montagabend habe sich Vonovia mehr als 40 Prozent der Deutsche-Wohnen-Anteile gesichert. BERLIN/BOCHUM - Deutschlands größter Wohnungskonzern Vonovia ist im Ringen um die Übernahme des Konkurrenten Deutsche Wohnen von seinen bisherigen Bedingungen abgerückt. (Boerse, 14.09.2021 - 09:33) weiterlesen...

AKTIEN IM FOKUS: Deutsche Wohnen und Vonovia gefragt - Schwelle gestrichen. Vor allem die Aktien von Vonovia profitierten im Tradegate-Handel mit einem Kursplus von 1,3 Prozent davon, dass die Annahmeschwelle bei der geplanten Übernahme von Deutsche Wohnen gestrichen wird. Die Papiere der Deutschen Wohnen rückten im Vergleich zum Xetra-Schlusskurs vom Vortag um 0,7 Prozent vor. Sie schlossen damit ungefähr zum Angebotspreis von 53 Euro auf. FRANKFURT - Gelockerte Bedingungen für die Übernahme der Deutschen Wohnen durch die Vonovia kommen am Dienstag bei den Anlegern der Immobilienkonzerne gut an. (Boerse, 14.09.2021 - 08:45) weiterlesen...