VOLKSWAGEN VORZÜGE, DE0007664039

BERLIN / STUTTGART / INGOLSTADT - Der Diesel-Skandal in der deutschen Autobranche weitet sich drastisch aus.

11.06.2018 - 20:38:24

GESAMT-ROUNDUP: Diesel-Skandal erfasst Daimler - Ermittlungen gegen Audi-Chef. Daimler muss wegen des Vorwurfs einer unzulässigen Abgastechnik europaweit 774 000 Fahrzeuge zurückrufen, darunter 238 000 in Deutschland. Dies werde das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) unverzüglich anordnen, sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) am Montag nach einem Gespräch mit Konzernchef Dieter Zetsche in Berlin. Daimler will den Rückruf umsetzen, kündigte aber einen Widerspruch an. Im VW -Konzern rückt nun auch Audi -Chef Rupert Stadler in den Fokus der Ermittler.

hieß es, es gelte weiterhin die Unschuldsvermutung. Ein Audi-Sprecher sagte in Ingolstadt: "Wir kooperieren vollumfänglich mit der Staatsanwaltschaft."

Stadler soll nach der Aufdeckung der Manipulationen in den USA von falschen Abgaswerten auch in Europa gewusst haben, aber anders als in den USA keinen Vertriebsstopp angeordnet haben. Die Ermittler stützten sich auf die Auswertung von Korrespondenz, verlautete aus Ermittlerkreisen. Im März 2017 und im Februar 2018 hatte es in der Audi-Zentrale in Ingolstadt und im Werk Neckarsulm Razzien gegeben. Audi soll in den USA und Europa von 2009 an rund 220 000 Dieselautos mit Schummelsoftware verkauft haben.

Die Verbraucherzentralen forderten ein Ende der "Salamitaktik" im Abgas-Skandal. "Es kann nicht sein, dass ein Autokonzern nach dem anderen mit jahrelanger Verzögerung und erst nach Detektivarbeit entlarvt wird", sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Klaus Müller. Scheuer müsse "die Daumenschrauben anziehen". Daimler müsse Garantien abgeben, dass die Umrüstungen sinnvoll seien und keinen Schaden nach sich zögen.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

VW und Ford peilen Nutzfahrzeug-Allianz an. Der Aufsichtsrat gab nach dpa-Informationen bereits am Montag seine Zustimmung zu den Gesprächen. HANNOVER/WOLFSBURG - Volkswagen denkt über eine Zusammenarbeit seiner Nutzfahrzeugtochter mit dem Autobauer Ford nach. (Boerse, 19.06.2018 - 18:28) weiterlesen...

Kreise: Volkswagen denkt über Allianz mit Ford bei Vans und Pick-up Trucks nach. Der Grund der Überlegungen ist eine Teilung der Kosten bei der Entwicklung und der Produktion der Fahrzeuge, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am frühen Dienstagabend unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtete. FRANKFURT - Der Autobauer Volkswagen denkt Insidern zufolge über eine Zusammenarbeit mit dem US-Konkurrenten Ford beim Bau von Vans und Pick-ups nach. (Boerse, 19.06.2018 - 18:19) weiterlesen...

WDH/ROUNDUP: Bram Schot wird kommissarisch Audi-Chef - Stadler beurlaubt (Tippfehler in Überschrift beseitigt) (Boerse, 19.06.2018 - 13:49) weiterlesen...

Bram Schot wird kommisarisch Audi-Chef - Stadler beurlaubt. Der seit Montag inhaftierte Vorstandschef Rupert Stadler wird vom Aufsichtsrat beurlaubt, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. INGOLSTADT - Audi -Vertriebsvorstand Bram Schot übernimmt bei dem Autobauer vorläufig den Chefposten. (Boerse, 19.06.2018 - 13:28) weiterlesen...

Ermittler greifen im Abgasskandal gegen Top-Manager durch. Stadler kam am Montag wegen Verdunkelungsgefahr in Untersuchungshaft. Gegen den ehemaligen Konzernchef Martin Winterkorn liegt ein US-Haftbefehl vor. Gegen weitere Manager und VW-Mitarbeiter wird ermittelt. INGOLSTADT/WOLFSBURG - Im VW-Abgasskandal Rupert Stadler wurde nun erstmals ein hochrangiger Manager des Volkswagen-Konzerns verhaftet. (Boerse, 19.06.2018 - 06:32) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP 2: Audi-Chef verhaftet - Niederländer könnte Posten übernehmen (Boerse, 18.06.2018 - 22:45) weiterlesen...