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BERLIN - Streit zwischen Fahrgästen und Radfahrern, die ihr Fahrrad auch zu Stoßzeiten in volle U- oder S-Bahnen schieben, beschäftigt inzwischen auch Städte und Verbände.

09.09.2019 - 06:34:41

Fahrräder in Zügen: Verbände fordern Lösungen. "Konflikte um den Platz im ÖPNV gibt es besonders zu Stoßzeiten im Berufsverkehr und am Wochenende in den Ballungsgebieten recht häufig", teilte der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) auf Anfrage mit. Ob es echte Probleme oder nur kleinere Unbequemlichkeiten sind, hänge indes stark vom Umfang und der Qualität des Angebots des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs ab.

Während die Mitnahme von Fahrrädern im Berufsverkehr in Berlin erlaubt ist, haben die Verkehrsgesellschaften in München und Hamburg die Spanne zwischen 6.00 Uhr und 9.00 Uhr sowie zwischen 16.00 Uhr und 18.00 Uhr zu Sperrzeiten erklärt. In dieser Zeit dürfen keine Fahrräder im Nahverkehr transportiert werden. In der Hauptstadt wiederum besteht zwar ein Recht, aber kein Anspruch auf Fahrradmitnahme in diesen Zeiten.

"Im Gegensatz zu anderen Städten sollte es in Berlin weiterhin möglich sein, dass Fahrräder auch in Stoßzeiten in die Bahnen genommen werden können", teilte der Sprecher der FDP-Fraktion für Infrastruktur im Berliner Abgeordnetenhaus, Henner Schmidt, auf Anfrage mit. "Aufgrund der oft langen Strecken in Berlin nutzen viele das Fahrrad für den Weg zwischen S-Bahn-Station und Arbeitsplatz."

Genau hier setzen die Lösungsansätze von Fahrgast- und Nahverkehrsverbänden an. "Es braucht vernünftige Abstellanlagen an den Bahnhöfen", forderte Karl-Peter Naumann, Sprecher des Fahrgastverbands Pro Bahn. Dann könnten die Menschen sowohl am Start- als auch am Zielbahnhof jeweils ein Fahrrad sicher unterstellen. Naumann nennt dies das "niederländische Modell".

In einer gemeinsamen Arbeitsgruppe mit dem Verein Allianz pro Schiene und weiteren Verbänden diskutiert Pro Bahn Lösungsansätze. "Wir plädieren sehr dafür, einen Entwicklungsauftrag zu erteilen, wie man Sitzplätze umbauen kann in eine freie Fahrradfläche", sagte Naumann mit Blick auf Regionalzüge, die vor allem am Wochenende von Freizeitradlern genutzt werden für Touren außerhalb der Stadt.

"Grundsätzlich brauchen wir von allem ein wenig mehr", sagte auch Eike Arnold, Sprecher des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen. Die zunehmende Zahl an Fahrgästen und Radfahrern führe unweigerlich zu Konflikten. "Wir brauchen mehr Angebot grundsätzlich im ÖPNV, aber auch mehr Infrastruktur", sagte Arnold. Rad- und Bahnfahrer seien Partner. "Es gibt hier ein Miteinander, kein Gegeneinander."

Auch der ADFC warnte davor, Rad- und Bahnfahrer gegeneinander auszuspielen. "Ein klimafreundlicher Verkehr mit weniger Stau und besserer Luft funktioniert nur, wenn Rad, Fuß und ÖPNV als Alternative zum Auto optimal aufeinander abgestimmt sind."

@ dpa.de

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