SALZGITTER AG, DE0006202005

BERLIN - Salzgitter-Chef Heinz Jörg Fuhrmann legt im Streit über Dumping-Vorwürfe und Strafzöllen für bestimmte Produkte des Konzerns nach.

31.08.2017 - 12:24:24

ROUNDUP/Salzgitter-Chef greift Trump an - 'Missinterpretation von Fakten'. Nachdem er die Dumping-Vorwürfe der US-Regierung bisher zum Beispiel als "absurd" oder "willkürlich" bezeichnet hatte, wirft er dem US-Präsidenten Donald Trump jetzt die absichtliche Missinterpretation von Fakten vor. Herr Trump habe sich die Stahlindustrie als Schaubeispiel für seine Politik herausgesucht, sagte der Chef des zweitgrößten deutschen Stahlkonzerns der "Welt" (Donnerstag). "Aus seiner Sicht muss diese Branche gerettet werden, nachdem sie von außen kaputt gemacht worden ist.

mit Salzgitter zu einer Deutschen Stahl AG erteilte Fuhrmann erneut eine Absage. "Vorstand und Aufsichtsrat verfolgen ein Konzept, das die Weiterentwicklung des Konzerns in Eigenständigkeit vorsieht", sagte der Manager. Thyssenkrupp prüft derzeit Optionen für sein europäisches Stahlgeschäft und verhandelt dazu mit der indischen Tata Steel über eine Fusion. Insbesondere die Gewerkschaften laufen jedoch dagegen Sturm und fürchten Werksschließungen und Arbeitsplatzabbau. Sie sowie Teile der Politik liebäugeln daher mit der Idee eines deutschen Champions.

Dies lehnt Fuhrmann ab. "Andere könnten gerne fusionieren und konsolidieren", sagte er. Salzgitter gehe es auch ohne Partner gut. Bislang habe es kein für Salzgitter vorteilhafteres Konzept gegeben als den Weg der Eigenständigkeit. Wenn es bessere Alternativen gäbe, würde er sich das gerne anhören. "Dass wir vornehmlich die Probleme von Wettbewerbern lösen, ist für mich aber keine solche Alternative", stellte er klar. Salzgitter sei groß genug, um alleine im Markt zu bestehen. Und das Unternehmen schaut sich seinerseits nach Übernahmen um, allerdings abseits des klassischen Stahlgeschäfts.

@ dpa.de

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