Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Tourismus, Getränke

BERLIN - Restaurants, Imbisse und Cafés müssen ihren Kunden beim Straßenverkauf künftig neben Einwegverpackungen auch alternativ eine Mehrwegvariante anbieten.

06.05.2021 - 19:28:28

Mehrweg-Pflicht für Gastronomen und Ausweitung des Flaschenpfands. Eine entsprechende Verpflichtung, die ab dem Jahr 2023 gelten wird, hat der Bundestag am Donnerstagabend beschlossen. Ausnahmen gelten allerdings für kleinere Gastronomiebetriebe, die maximal 80 Quadratmeter groß sind und nicht mehr als fünf Beschäftigte haben.

Gleichzeitig erweiterten die Abgeordneten die Pfandpflicht auf alle Einwegplastikflaschen und Getränkedosen. Bislang gibt es noch immer Getränke - etwa Fruchtsäfte ohne Kohlensäure - auf deren Verpackung kein Pfand erhoben wird. Derartige Ausnahmeregelungen fallen ab dem Jahr 2022 weg; nur bei Milch und Milcherzeugnissen gibt es eine Übergangsfrist bis zum Jahr 2024. Darüber hinaus wird für die Herstellung von PET-Flaschen ein Mindestanteil an recyceltem Kunststoff eingeführt.

Durch diese Maßnahmen soll der Verpackungsmüll in Deutschland reduziert werden. "Mit mehr Mehrwegverpackungen werden wir die Verpackungsflut vor allem im To-Go-Bereich wirksam eindämmen", sagte Umweltministerin Svenja Schulze (SPD).

Umweltschützern gehen die Neuregelungen allerdings nicht weit genug. In der Kritik stehen vor allem die Ausnahmen von der Mehrwegpflicht. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband befürchtet dagegen eine finanzielle Mehrbelastung, der Handelsverband HDE fordert zumindest längere Übergangsfristen.

Aus Sicht der deutschen Stadtreiniger dagegen setzt das Gesetz wichtige Impulse für einen nachhaltigeren Umgang mit Verpackungsabfällen. Gerade die kommunalen Stadtreinigungsbetriebe seien die Leidtragenden des To-Go-Booms, hieß es beim Verband kommunaler Unternehmen (VKU). Die Entfernung der Abfälle aus dem öffentlichen Raum koste rund 700 Millionen Euro pro Jahr.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Vier Jahre nach Ceta: EU-Kanada-Gipfel in Brüssel gestartet. Ratspräsident Charles Michel und Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen empfingen den kanadischen Premierminister Justin Trudeau zu einem EU-Kanada-Gipfel in Brüssel. BRÜSSEL - Knapp vier Jahre nach Abschluss des Ceta- Handelsvertrags haben die Europäische Union und Kanada am Montagabend eine Zwischenbilanz ihrer wirtschaftlichen und politischen Beziehungen gezogen. (Wirtschaft, 14.06.2021 - 20:16) weiterlesen...

Boris Johnson verlängert Corona-Maßnahmen für weitere vier Wochen. LONDON - Wegen der rapiden Ausbreitung der Delta-Variante müssen sich die Menschen in England für weitere Corona-Lockerungen noch länger gedulden. Der britische Premierminister Boris Johnson verlängerte am Montag die noch geltenden Corona-Maßnahmen bis zum 19. Juli, wie er bei einer Pressekonferenz in London erklärte. Das Impfprogramm soll nun nochmals beschleunigt werden. Boris Johnson verlängert Corona-Maßnahmen für weitere vier Wochen (Wirtschaft, 14.06.2021 - 20:05) weiterlesen...

Nato plant Gipfel in ehemaliger Sowjetrepublik Litauen. "Wir sehen unserem nächsten Treffen 2022 in Spanien sowie dem darauffolgenden in Litauen erwartungsvoll entgegen", heißt es in der gemeinsamen Erklärung, auf die sich die Nato-Staaten am Montag bei ihrem Gipfel in Brüssel verständigten. BERLIN - Der übernächste Nato-Gipfel soll in Litauen tagen, einem der fünf an Russland grenzenden Nato-Länder. (Wirtschaft, 14.06.2021 - 20:04) weiterlesen...

Macron sieht Nato-Gipfel als Beginn - warnt vor Ablenkung durch China. Die Sitzung vom Montag in Brüssel sei ein Moment strategischer Klärung und des Beginns, sagte Macron nach dem Treffen. Er sprach von einer wichtigen Etappe, die man sich Ende 2019 gewünscht habe. Der Kontext sei von Zweifeln und Unsicherheiten geprägt, die in den vergangenen Jahren entstanden seien - etwa in Bezug auf das Engagement der USA in der Allianz und zur Frage der Regeln, Prinzipien und Ziele des Bündnisses. Dies habe ihn dazu gebracht, sich 2019 mit einer gewissen Klarheit auszudrücken, sagte Macron. BRÜSSEL - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sieht den Nato-Gipfel in Brüssel als Punkt des Aufbruchs für das Staatenbündnis. (Wirtschaft, 14.06.2021 - 19:34) weiterlesen...

CDU-Wirtschaftsrat gegen Staatshilfen für Galeria Karstadt Kaufhof. "Das Unternehmen war bereits vor der Corona-Pandemie für jeden sichtbar in Schwierigkeiten geraten", sagte der Generalsekretär des Wirtschaftsrats, Wolfgang Steiger, der Zeitung "Welt". BERLIN - Der Wirtschaftsrat der CDU hat sich gegen weitere Staatshilfen für den Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof ausgesprochen. (Wirtschaft, 14.06.2021 - 19:30) weiterlesen...

WDH/ROUNDUP/Nato-Gipfel: Merkel spricht von Neuanfang - China rückt in den Fokus (Formulierung geglättet) (Wirtschaft, 14.06.2021 - 19:08) weiterlesen...