FRAPORT AG, DE0005773303

BERLIN - Reisende müssen sich an diesem Dienstag auf Flugausfälle und lange Wartezeiten im Luftverkehr einstellen.

09.04.2018 - 11:51:24

Massive Streiks an Flughäfen - Gesamter öffentlicher Dienst betroffen. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi bestreikt im Tarifstreit um die Bezahlung im öffentlichen Dienst die Flughäfen in Frankfurt/Main, München, Köln und Bremen. Es seien starke Einschränkungen zu erwarten, sagte Verdi-Chef Frank Bsirske am Montag in Berlin.

An den einstmals staatlich betriebenen Flughäfen werden noch zahlreiche Beschäftigte nach dem Tarif des öffentlichen Dienstes bezahlt. Verdi kündigte an, vor allem die Bodenverkehrsdienste und teilweise auch die Flughafenfeuerwehr würden bestreikt.

Auch in anderen Bereichen kommt es laut Verdi in den kommenden Tagen bundesweit zu massiven Streiks. In Nordrhein-Westfalen etwa werden am Dienstag unter anderem der Nahverkehr, Kitas, Versorgungsbetriebe und Stadtverwaltungen bestreikt. Bis zum 13. April muss in allen Bundesländern mit Streiks gerechnet werden.

Verdi und der Beamtenbund dbb fordern für die 2,3 Millionen Beschäftigten von Bund und Kommunen sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro pro Monat. An diesem Sonntag beginnt in Potsdam die dritte Verhandlungsrunde. Sie soll ein Ergebnis bringen.

Der Frankfurter Flughafen erwartet "erhebliche Verzögerungen im Betriebsablauf sowie Flugausfälle". Betroffen seien am Frankfurter Flughafen vor allem die Sicherheitskontrollstellen zum Abflug-Gate A und Z im Terminal 1, weil diese geschlossen würden. Den ganzen Dienstag über sei mit erhöhten Wartezeiten an den übrigen Kontrollstellen zu rechnen, hieß es beim Flughafenbetreiber Fraport .

Fraport teilte zudem mit: "Durch Kundgebungen der Streikenden am Flughafen kann es zudem zu Behinderungen im Straßenverkehr mit verlängerten Pkw-Anreisezeiten kommen." Fluggäste sollten deutlich mehr Zeit einplanen und sich möglichst früh vor ihrem Abflug an den Check-in-Schaltern einfinden.

Ein Lufthansa -Sprecher erklärte, man wolle die Folgen für die Fluggäste so gering wie möglich halten. Die Lufthansa riet den Passagieren, sich auf der Webseite lufthansa.com über ihren Flugstatus zu informieren.

Bei den bisher letzten Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Kommunen 2016 hatten die Flughafenstreiks vorübergehend deutlich spürbare Auswirkungen: Durch Arbeitsniederlegungen an elf Flughäfen, darunter die Drehkreuze Frankfurt und München, waren an einem Tag mehr als 1400 Flüge ausgefallen. Allein in Frankfurt mussten 33 000 Lufthansa-Passagiere umdisponieren. Zudem legten Mitarbeiter von Kitas und Kliniken, von Stadtreinigung, öffentlichem Nahverkehr, Wasser- und Bäderbetrieben zeitweise die Arbeit nieder.

Auch der Beamtenbund dbb, der auch Angestellte vertritt, kündigte eine Ausweitung der Proteste an: So seinen am Dienstag die Arbeitnehmer in ganz Sachsen und Thüringen und zu Warnstreiks aufgerufen, am Mittwoch in Nordrhein-Westfalen.

"Die Arbeitgeber haben bislang kein Angebot vorgelegt", sagte Bsirske. "Mit Warnstreiks und Aktionen erhöhen die Beschäftigten jetzt den Druck, damit die Arbeitgeber ihre Blockadehaltung endlich aufgeben." Auch die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes müssten an der guten wirtschaftlichen Entwicklung teilhaben.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Bürgerinitiative: Ryanair dünnt Angebot am Flughafen Hahn weiter aus. Das irische Unternehmen hatte bereits im Februar sechs dortige Streckenstreichungen mitgeteilt. Laut der Bürgerinitiative gegen den Nachtflughafen Hahn hat Ryanair im Sommerflugplan "auch noch die Frequenzen auf den Strecken nach Faro, Montpellier und Vilnius um jeweils einen wöchentlichen Flug reduziert". HAHN - Europas größter Billigflieger Ryanair dünnt nach Angaben einer Bürgerinitiative sein Angebot am Hunsrück-Flughafen Hahn weiter aus. (Boerse, 22.04.2018 - 11:59) weiterlesen...

ANALYSE/Credit Suisse: Steigende Passagierzahlen befeuern Fraport-Erholung. Die Gewinnerwartungen des Marktes für 2018 dürften steigen, schrieb Analyst Arthur Truslove von der Schweizer Großbank in einer Studie vom Donnerstag. Er stufte die Papiere von "Underperform" auf "Neutral" hoch und hob das Kursziel von 78 auf 86 Euro an. ZÜRICH - Gut laufende Geschäfte von Fraport dürften der unterdurchschnittlichen Kursentwicklung der Aktien des Flughafenbetreibers laut der Credit Suisse ein Ende setzen. (Boerse, 19.04.2018 - 10:28) weiterlesen...

AKTIE IM FOKUS: Fraport steigt nach Credit-Suisse-Hochstufung über 21-Tage-Linie. Steigende Markterwartungen dürften der unterdurchschnittlichen Kursentwicklung ein Ende setzen, schrieb Analyst Arthur Truslove in einer Studie. Er hält die Gewinnerwartungen des Markts für zu vorsichtig und stufte die Aktien des Flughafenbetreibers von "Underperform" auf "Neutral" hoch. Das Kursziel hob er von von 78 auf 86 Euro an. Damit sieht er noch rund 6,5 Prozent Luft nach oben. FRANKFURT - Fraport um 3,22 Prozent auf 80,78 Euro. (Boerse, 19.04.2018 - 10:08) weiterlesen...

ANALYSE-FLASH: Credit Suisse hebt Fraport auf 'Neutral' - Ziel hoch auf 86 Euro. Steigende Markterwartungen dürften der unterdurchschnittlichen Kursentwicklung ein Ende setzen, schrieb Analyst Arthur Truslove in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat Fraport von "Underperform" auf "Neutral" hochgestuft und das Kursziel von 78 auf 86 Euro angehoben. (Boerse, 19.04.2018 - 09:03) weiterlesen...