Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Internet, Software

BERLIN - Patienten sollen bestimmte Gesundheits-Apps fürs Handy bald auf ärztliche Verschreibung von der Krankenkasse bezahlt bekommen.

07.11.2019 - 17:31:25

Bundestag beschließt neue digitale Angebote für Patienten. Das sieht ein Gesetz von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vor, das der Bundestag am Donnerstag mit den Stimmen der großen Koalition beschlossen hat. Dabei geht es etwa um Anwendungen, die beim regelmäßigen Einnehmen von Medikamenten helfen. Das Gesetz soll im Januar 2020 in Kraft treten. Der Bundesrat muss nicht zustimmen.

Spahn sagte, digitale Lösungen sollten den Patientenalltag konkret verbessern. Deutschland sei das erste Land, das das "Wildwest" bei längst existierenden Gesundheits-Apps beende. Er verteidigte Neuregelungen zur schnelleren Nutzung von Daten zu Forschungszwecken. Das generelle Verfahren gebe es seit 15 Jahren. Es gehe um einen staatlichen Rahmen auch angesichts von US-Internetkonzernen, die Gesundheitsdaten kauften. Der SPD-Politiker Dirk Heidenblut betonte, hilfreiche Apps könnten zu besseren Behandlungen führen.

Das Gesetz sieht unter anderem auch vor, dass Patienten leichter Praxen finden sollen, die Online-Sprechstunden anbieten. Geregelt wird zudem, dass neben Praxen auch Apotheken und Kliniken an die geplante Datenautobahn des Gesundheitswesens angeschlossen werden.

In der zuletzt umstrittenen Frage einer stärkeren Nutzung von Gesundheitsdaten für die Forschung fügte das Parlament zusätzliche Sicherheitsregeln ein. Daten sollen nun schon pseudonymisiert von den Kassen an den Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen übermittelt werden und nicht erst später.

Von der Opposition kam Kritik. Die FDP-Gesundheitsexpertin Christine Aschenberg-Dugnus forderte eine weitergehende Verschlüsselung von Daten. Der AfD-Abgeordnete Uwe Witt warnte vor Datensammlungen nach dem Motto: "Big Jens ist watching you." Maria Klein-Schmeink (Grüne) kritisierte, wesentliche Gesetzesteile seien Wirtschaftsförderung für Start-Ups zu Lasten der Kassen. Linke-Fachpolitiker Achim Kessler bemängelte eine unzureichende Nutzenprüfung bei Gesundheits-Apps.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Pence-Sicherheitsberater nimmt Vizepräsidenten in Schutz. Das Büro des Vizepräsidenten verschickte am Dienstag eine Mitteilung von Pences Sicherheitsberater Keith Kellogg. Kellogg ging darin auf die Aussage seiner Mitarbeiterin Jennifer Williams ein, die kurz zuvor als Zeugin in den Impeachment-Ermittlungen gegen US-Präsident Donald Trump im Repräsentantenhaus ausgesagt hatte. WASHINGTON - Der Nationale Sicherheitsberater von US-Vizepräsident Mike Pence hat seinen Chef bei den Impeachment-Ermittlungen in den USA in Schutz genommen. (Wirtschaft, 19.11.2019 - 23:32) weiterlesen...

Polen soll bestes Land zum Leben in Europa werden. "Unser wichtigstes Ziel ist es, Polen zum besten Ort zum Leben in Europa zu machen", sagte der nationalkonservative Politiker am Dienstag in Warschau in seiner Regierungserklärung. Am Abend sprach das Parlament Morawieckis neuem Kabinett das Vertrauen aus. WARSCHAU - Polens Ministerpräsident Mateusz Morawiecki hat den weiteren Ausbau des Sozialstaats in seinem Land angekündigt. (Wirtschaft, 19.11.2019 - 22:26) weiterlesen...

Heftiger Schlagabtausch bei erster TV-Debatte im britischen Wahlkampf LONDON - In der ersten TV-Debatte im britischen Wahlkampf ist es zu einem heftigen Schlagabtausch zwischen Premierminister Boris Johnson von den Konservativen und Jeremy Corbyn von der Labour-Partei gekommen. (Wirtschaft, 19.11.2019 - 22:17) weiterlesen...

Zeugen in Impeachment-Ermittlungen erneuern Kritik an Trump-Telefonat (mit weiteren Details aus Anhörung und Trump-Zitaten) (Wirtschaft, 19.11.2019 - 20:28) weiterlesen...

Trump droht China ohne Abkommen mit Erhöhung von Strafzöllen. "China wird einen Deal machen müssen, den ich mag", sagte Trump am Dienstag am Rande einer Kabinettssitzung im Weißen Haus. "Wenn sie das nicht tun, dann war es das." Angesichts der Strafzölle, die China bezahle, sei er "sehr zufrieden" mit der derzeitigen Lage. WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump hat China mit höheren Strafzöllen gedroht, sollte es im Handelskonflikt beider Länder keine Einigung geben. (Wirtschaft, 19.11.2019 - 20:26) weiterlesen...

Zeuge in Impeachment-Ermittlungen erneuert Kritik an Trump-Telefonat. WASHINGTON - Bei den Impeachment-Anhörungen in den USA hat ein wichtiger Zeuge seine Kritik an den Aussagen von Präsident Donald Trump bei einem Telefonat mit dessen ukrainischem Kollegen Wolodymyr Selenskyj bekräftigt. Der Mitarbeiter des Nationalen Sicherheitsrates, Alexander Vindman, sagte am Dienstag vor dem Geheimdienstausschuss des US-Repräsentantenhauses: "Es war unangebracht, es war unangemessen vom Präsidenten, eine Untersuchung eines politischen Gegners zu erbitten, einzufordern." Vindman ist Ukraine-Experte im Nationalen Sicherheitsrat und hatte bei dem umstrittenen Telefonat am 25. Juli im Weißen Haus mitgehört. Zeuge in Impeachment-Ermittlungen erneuert Kritik an Trump-Telefonat (Wirtschaft, 19.11.2019 - 18:14) weiterlesen...