Portugal Telecom, PTPTC0AM0009

BERLIN - Nach der massiven Cyber-Attacke mit Zehntausenden blockierten Computern warnen Experten vor neuen Angriffen.

14.05.2017 - 15:32:24

GESAMT-ROUNDUP: Experten befürchten neue Angriffe nach Stopp der Cyber-Attacke. "Ich gehe davon aus, dass es von dieser Attacke früher der später eine weitere Welle geben wird", sagte Rüdiger Trost von der IT-Sicherheitsfirma F-Secure der Deutschen Presse-Agentur. Der Angriff über die Windows-Sicherheitslücke habe zu gut funktioniert, um aufzugeben.

stoppte am Samstag die Produktion in mehreren französischen Werken - um die Ausbreitung der Schadsoftware zu verhindern, wie es hieß.

Bei der Deutschen Bahn fielen teilweise digitale Anzeigetafeln sowie Ticketautomaten an Bahnhöfen aus. Auch die Technik zur Videoüberwachung war einem Sprecher des Bundesinnenministeriums zufolge betroffen. Die Bahn war zunächst das einzige Unternehmen in Deutschland, von dem bekannt wurde, dass es geschädigt worden war. Nach Angaben des Konzerns war der bundesweite Zugverkehr allerdings nicht beeinträchtigt. Wann genau alles wieder funktionieren sollte, war am Sonntag zunächst unklar. Um sich in Zukunft vor solchen Angriffen schützen zu können, soll sich nun eine Task Force mit dem Problem auseinandersetzen.

Die Täter hatten Experten zufolge eine Sicherheitslücke ausgenutzt, die ursprünglich vom US-Abhördienst NSA entdeckt worden war, aber vor einigen Monaten von Hackern öffentlich gemacht wurde. Beim russischen Innenministerium fielen rund 1000 Computer aus. Das entbehrt nicht einer gewissen Ironie, denn in westlichen IT-Sicherheitskreisen wurden hinter der Veröffentlichung der NSA-Daten Hacker mit Verbindungen zu russischen Geheimdiensten vermutet. Die Netze anderer russischer Behörden hätten dem Angriff aber standgehalten, hieß es. In Schweden waren 70 Computer der Gemeinde Timrå betroffen, in Portugal der Telekom-Konzern Portugal Telecom. Die Waffe der Angreifer war jetzt Experten zufolge die Schadsoftware "Wanna Decryptor", auch bekannt als "Wanna Cry".

@ dpa.de

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