Transport, Verkehr

BERLIN - Nach dem verheerenden Sturm "Xavier" über Deutschland mit mindestens sieben Toten laufen vielerorts Aufräumarbeiten.

06.10.2017 - 04:57:24

Aufräumen nach 'Xavier' - Bahnreisende im Norden und Osten gestrandet. Das Tief war am Donnerstag mit großer Wucht über Deutschland gezogen. Die Feuerwehren mussten tausende Einsätze fahren, besonders häufig in Hamburg und Berlin. Viele Bahnreisende waren noch am Abend an Bahnhöfen gestrandet. Der Zugverkehr in der Nordhälfte Deutschlands wegen umgestürzter Bäume war zuvor in großen Teilen zum Erliegen gekommen.

Für viele Fahrgäste ging es beispielsweise am Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe nicht weiter, weil Schnellzüge aus dem Süden in Richtung Norden dort gestoppt wurden. Dieser Verkehrsstopp sei am Nachmittag verhängt worden, sagte ein Bahnsprecher in Berlin. Die Bahn habe in Kassel Hotelzüge für rund 1000 Menschen bereitgestellt. Die Gestrandeten bekämen Kaffee, Tee und andere Getränke.

In Hannover versorgten die Johanniter nach eigenen Angaben Hunderte Menschen, die am Hauptbahnhof festsaßen. "Wir wollen ihnen ein bisschen das Gefühl geben, dass sie willkommen sind", sagte eine Sprecherin. Suppen und warme Getränke seien gereicht worden. "Vor dem Bahnhof haben wir eine Feldküche", sagte sie. Feldbetten für die Nacht seien noch nicht angefordert worden.

Rund 400 Fahrgäste eines Zugs von Amsterdam nach Berlin strandeten in Bad Bentheim in Niedersachsen an der Grenze zu den Niederlanden. Feuerwehr und Rotes Kreuz brachten die Bahnreisenden in die Sporthalle eines Gymnasiums, die zu einer Notunterkunft umfunktioniert wurde, wie der Kreisbrandmeister sagte.

Vier Tote gab es allein in Brandenburg. Ein 72 Jahre alter Mann wurde bei Hoppegarten von einem Baum erschlagen, als er Äste von der Straße entfernen wollte. Nahe Gransee nördlich von Berlin fiel ein Ast in eine Windschutzscheibe und tötete einen Menschen. Zudem wurde in derselben Region eine Frau in einem Auto von einem Baum erschlagen. Ein weiterer Mensch kam bei Müllrose ums Leben.

In Berlin starb eine Frau, als ein Baum auf ihr Auto stürzte. In Hamburg wurde ebenfalls in einem Wagen eine 54-jährige Beifahrerin getroffen und getötet. In der Nähe von Schwerin wurde ein Lastwagenfahrer von einem umstürzenden Baum erschlagen.

Besonders stark von dem Unwetter betroffen waren Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg. Es kam zu hunderten Verkehrsunfällen in Folge des Sturms. Alleine in Brandenburg gab es neben den vier Todesopfern 24 weitere Verletzte und über 100 Unfälle. In der Nacht zum Freitag beruhigte sich die Wetterlage - die Aufräumarbeiten wurden allerorts mit Hochdruck weiter vorangetrieben.

@ dpa.de

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