Produktion, Absatz

BERLIN / MÜNSTER - Die Luftwaffe der Bundeswehr beteiligt sich seit Freitag erstmals an der Verlegung von Corona-Intensivpatienten innerhalb Deutschlands.

26.11.2021 - 17:48:30

Luftwaffe hilft bei Verlegung von schwer kranken Corona-Patienten. Ein Sanitätsflugzeug vom Typ A310 MedEvac flog am Freitag ins bayerische Memmingen, um von dort sechs schwer Erkrankte nach Nordrhein-Westfalen zu bringen. Damit sollen die Krankenhäuser in von Corona besonders schwer betroffenen Regionen entlastet werden.

A310 MedEvac - eine "fliegende Intensivstation" mit sechs Behandlungsplätzen - sowie das Überwachungsflugzeug A319OH. In Letzteres waren zwei Plätze zur Intensivbehandlung eingebaut worden. In Wunstorf (Niedersachsen) ist zudem noch ein A400M MedEvac stationiert.

Grundlage für den Einsatz ist das sogenannte Kleeblatt-System für eine bundesweite Verteilung von Patienten aus einzelnen Regionen, in denen der Kollaps von Krankenhäusern droht. Eine Verlegung von Patienten mit anderen Erkrankungen ist nach einem Kriterienkatalog der Intensivmedizinervereinigung Divi nur in Ausnahmefällen vorgesehen. Das Konzept war im Frühjahr 2020 unter dem Eindruck der ersten Corona-Welle ins Leben gerufen worden.

Insgesamt sollen 50 bayerische Patienten in andere Bundesländer verlegt werden, rund 30 davon bis Sonntag. Aus Thüringen werden Patienten nach Niedersachsen gebracht. Mecklenburg-Vorpommern nimmt in den kommenden Tagen vier Intensivpatienten aus überlasteten Kliniken in Sachsen auf.

Wie viele Bundeswehr-Flüge es geben wird, ist nach Angaben des Verteidigungsministeriums noch unklar. Die Bundeswehr ist schon seit vielen Monaten an der Corona-Hilfe beteiligt. Sie unterstützt unter anderem die Impfkampagne mit Impfteams und Logistik, hat aber auch schon Patienten aus dem europäischen Ausland nach Deutschland geflogen, damit sie hier versorgt werden konnten.

@ dpa.de

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