Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Transport, Verkehr

BERLIN / MÜNCHEN - Das Reiseunternehmen Flixtrain erweitert ab Dezember sein Angebot im Bahn-Fernverkehr.

09.10.2019 - 09:13:35

Bahn-Wettbewerber Flixtrain baut Angebot im Fernverkehr aus. Sieben neue Ziele sollen zum Fahrplanwechsel ans bestehende Fernzugnetz angebunden werden, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Auf der Strecke Berlin-Stuttgart kommen die Stopps Halle (Saale), Erfurt, Eisenach und Gotha hinzu. Die bisherige Verbindung zwischen Berlin und Köln wird ebenfalls erweitert - im Osten um die Halte Lutherstadt Wittenberg, im Westen fährt der Zug fortan bis Aachen.

Auf der Strecke Berlin-Stuttgart kommen die Stopps Halle (Saale), Erfurt, Eisenach und Gotha hinzu. Die bisherige Verbindung zwischen Berlin und Köln wird ebenfalls erweitert - im Osten um die Halte Lutherstadt Wittenberg, im Westen fährt der Zug fortan bis Aachen.

Aus der Flixtrain-Strecke zwischen Hamburg und Köln will das Unternehmen schneller unterwegs sein. «Auf der neuen Expressverbindung dauert die Fahrt zwischen beiden Städten nur noch gut dreieinhalb Stunden», teilte Flixtrain mit. Bislang waren Reisende dort je nach Verbindung laut Fahrplan-Auskunft mindestens vier Stunden unterwegs.

Zudem bietet Flixtrain ab dem Frühjahr kommenden Jahres eine neue Verbindung zwischen Hamburg und Stuttgart an. «Die Strecke wird über Hannover, Göttingen, Kassel-Wilhelmshöhe, Fulda, Frankfurt, Darmstadt und Heidelberg führen», hieß es. Bis zum Sommer sollen demnach drei Abfahrten pro Tag und Richtung angeboten werden. Flixtrain ist die Zugmarke des Unternehmens Flixmobility, das den Markt für Fernbusreisen in Deutschland mit seiner Markte Flixbus dominiert.

Während im Regional- und Güterverkehr neben der Deutschen Bahn bereits zahlreiche Wettbewerber unterwegs sind, ist der Fernverkehr bislang weiter fest in der Hand des Staatskonzerns: Flixtrain ist dort bislang der einzige Konkurrent. Anfang September hatte allerdings das Unternehmen Rheinjet aus Meerbusch bei Düsseldorf angekündigt, ab Anfang November eine Zugverbindung zwischen Stuttgart, München und Frankfurt anzubieten. Ein Zug soll dabei die drei Städte alle zwei Wochen freitags nacheinander anfahren, hieß es.

Weder der neue Wettbewerber noch der nun angekündigte Angebotsausbau von Flixtrain dürften am hohen Marktanteil der Deutschen Bahn im Fernverkehr allerdings viel ändern: Dieser lag jüngst laut Monopolkommission bei 99 Prozent.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Italienische Konzerne bekräftigen Interesse an Alitalia. In zwei in Teilen gleichlautenden Erklärungen machten sie am Dienstagabend einen Einstieg von einigen Bedingungen abhängig. Sie zeigten sich aber zuversichtlich, dass diese erfüllt werden könnten. Unter anderem müsse sich ein weiteres Unternehmen beteiligen, und es müsse ein definitiver Geschäftsplan für die neue Gesellschaft ausgearbeitet werden, hieß es in den Mitteilungen. ROM - Die italienischen Staatsbahnen (FS) und der Infrastrukturkonzern Atlantia haben ihr Interesse an einer Übernahme der angeschlagenen Fluggesellschaft Alitalia bekräftigt. (Boerse, 15.10.2019 - 23:17) weiterlesen...

Rechnungshof taxiert Fehmarnbelt-Anbindung auf 3,5 Milliarden Euro. BERLIN - Die Anbindung der geplanten Fehmarnbeltquerung zwischen Deutschland und Dänemark dürfte nach einer Prognose des Bundesrechnungshofs rund 3,5 Milliarden Euro kosten. Das wäre mehr als viermal so viel wie die ursprünglich geplanten 817 Millionen Euro für Schienen und Straßen auf deutscher Seite. Auf Basis von Daten der Bahntochter DB Netz gehe man von rund 3,5 Milliarden Euro für die "wirtschaftliche Vorzugsvariante" aus, heißt es in einem Bericht des Bundesrechnungshofs vom 10. Oktober an den Haushaltsausschuss des Bundestags, dessen Rechnungsprüfungsausschuss sowie den Verkehrsausschuss. Der Bericht liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Zuvor hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland darüber berichtet. Rechnungshof taxiert Fehmarnbelt-Anbindung auf 3,5 Milliarden Euro (Boerse, 15.10.2019 - 20:43) weiterlesen...

Scheuer: Maut-Untersuchungsausschuss als Chance zur Versachlichung. Scheuer sagte am Dienstag in Berlin mit Blick auf einen erwarteten Untersuchungsausschuss im Bundestag: "Ich werde alles daran setzen, aufzuklären, was noch offen wäre aus der Sicht der Parlamentarier." Er habe dem Parlament bereits zahlreiche Unterlagen zur Verfügung gestellt. Scheuer sagte, er begreife den Untersuchungsausschuss als Chance zur Versachlichung und zur Aufklärung. "Den Vorwurf, wir würden etwas geheim halten, weise ich zurück." Das Ministerium habe umfänglich informiert. BERLIN - Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat Vorwürfe der Opposition zur Pkw-Maut erneut zurückgewiesen. (Boerse, 15.10.2019 - 19:17) weiterlesen...

U-Ausschuss soll Scheuers Vorgehen bei Pkw-Maut durchleuchten. Die Oppositionsfraktionen von Grünen, Linken und FDP brachten mit der erforderlichen Zahl an Abgeordneten einen Einsetzungs-Antrag auf den Weg, wie es am Dienstag aus den Fraktionen hieß. Für einen Untersuchungsausschuss nötig ist ein Viertel aller Parlamentarier. BERLIN - Ein Untersuchungsausschuss des Bundestags soll das umstrittene Vorgehen von Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) bei der geplatzten Pkw-Maut durchleuchten. (Boerse, 15.10.2019 - 17:52) weiterlesen...

Kreise: Grüne, FDP und Linke bringen Maut-Untersuchungsausschuss auf den Weg. Grüne, Linke und FDP brachten mit der erforderlichen Zahl an Abgeordneten einen Einsetzungs-Antrag auf den Weg, wie es am Dienstag aus den Fraktionen hieß. BERLIN - Ein Untersuchungsausschuss des Bundestags soll das umstrittene Vorgehen von Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) bei der geplatzten Pkw-Maut durchleuchten. (Boerse, 15.10.2019 - 17:41) weiterlesen...

Triebwerksprobleme: Lufthansa-Tochter Swiss lässt alle Airbus A220 am Boden. Es gebe technische Schwierigkeiten mit den Triebwerken, teilte Swiss am Dienstag mit. Dies führe zu zahlreichen Flugausfällen. Der US-Triebwerksbauer Pratt & Whitney, der für die Antriebe der A220-Maschinen geliefert hat, rät Airlines zu zusätzlichen Untersuchungen. Dabei gehe es um den Niederdruckkompressor. ZÜRICH - Die schweizerische Lufthansa-Tochter Swiss lässt ihre Passagierjets vom jüngsten Airbus-Typ A220 wegen Triebwerksproblemen vorläufig am Boden. (Boerse, 15.10.2019 - 17:07) weiterlesen...