Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Transport, Verkehr

BERLIN - Mit einem Maßnahmenpaket will Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) erreichen, dass mehr Güter auf der Schiene und nicht auf der Straße transportiert werden.

05.02.2021 - 12:54:02

Scheuer will mehr Güterverkehr von der Straße auf die Schiene bringen. So werden die Fördermittel deutlich erhöht, um bestehende Gleiszugänge zu Unternehmen zu reaktivieren oder neue zu bauen. Wie das Verkehrsministerium am Freitag in Berlin mitteilte, soll außerdem mehr in kleinere und mittlere Güterbahnhöfe investiert werden.

Ziel ist es, bis 2030 den Anteil des Güterverkehrs auf der Schiene auf mindestens 25 Prozent zu erhöhen. Derzeit liegt dieser bei knapp 19 Prozent. "Je kürzer und einfacher der Weg zur Schiene, desto eher transportieren Unternehmen ihre Waren mit der Bahn", erklärte Scheuer. "Mit einem Gleisanschluss direkt vor der Tür oder einem Verladebahnhof in der Nähe fällt die Entscheidung leichter." Deshalb unterstütze das Ministerium private Investitionen und fördere den Bau von Umschlagbahnhöfen. Zudem sollten Planungen beschleunigt werden.

Konkret werden laut Ministerium die Mittel für private Investitionen in Gleisanschlüsse erhöht. Ab 2021 stehen demnach jährlich 34 Millionen Euro zur Verfügung, dies sei mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr. Ab 2024 erhöhen sich die Mittel auf 49 Millionen Euro, der Gesamtumfang des Förderprogramms liege bei 200 Millionen Euro für fünf Jahre.

Um hohe Folgekosten für den Betrieb von Weichen zu verringern, will das Verkehrsministerium eine faire Kostenverteilung zwischen privaten Firmen und Infrastrukturunternehmen wie der DB Netz erreichen. Damit sollen Investitionshemmnisse beseitigt werden. Für mehr kleinere und mittlere Güterbahnhöfe wird ein Förderprogramm ausgeweitet. Außerdem soll beim Bau eines Industrie- und Gewerbegebiets der Anschluss an das Schienennetz bereits mitgedacht und mitgeplant werden. Vorhandene Anschlüsse, die brachliegen, sollen reaktiviert werden.

Die Deutsche Bahn sprach von "Rückenwind" für das Schienennetz der Bahn. "Ob Firmen oder Kommunen, die mit einem Gleisanschluss für Werkhalle oder Gewerbegebiet starten wollen: alle finden nun deutlich einfacher den Einstieg in die klimafreundliche Bahnlogistik", erklärte der Konzernvorstand für Güterverkehr, Sigrid Nikutta.

SPD-Fraktionsvize Sören Bartol sagte: "Wir brauchen den schnellen Zugang für den Transport von Gütern auf der Schiene in der Fläche." Nun müssten alle zügig ihre Schubladen öffnen und ihre Pläne für Investitionen vor Ort in die Realität umsetzen. "Geld ist genug da."

Der Güterbahnenverband Netzwerk Europäischer Eisenbahnen (NEE) begrüßte die Ausweitung der Förderprogramme. "Nur mit mehr Zugängen können wir mehr Verkehr auf die Schiene holen", so der NEE-Vorstandsvorsitzende Ludolf Kerkeling.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Stiko-Chef: Mehr 18- bis 59-Jährige sollten sich impfen lassen. Sie seien bei den Geimpften bisher unterrepräsentiert, sagte er in einer Online-Veranstaltung mit der CDU-Bundestagsabgeordneten Ronja Kemmer am Montagabend in Ulm. "Über 75 Prozent in dieser Altersgruppe wäre toll." Dann lasse sich auch eine vierte Welle abflachen. ULM - Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission, Thomas Mertens, hat die 18- bis 59-Jährigen aufgerufen, sich verstärkt impfen zu lassen. (Boerse, 02.08.2021 - 21:55) weiterlesen...

Später als geplant - 70 Prozent der Erwachsenen in USA geimpft. WASHINGTON - Mit rund einem Monat Verspätung haben die USA ein von US-Präsident Joe Biden ausgerufenes Impfziel erreicht. Mit Stand Montag haben 70 Prozent aller Erwachsenen mindestens eine Impfdosis erhalten, wie aus Daten der Gesundheitsbehörde CDC hervorgeht. Eigentlich sollte diese Marke bereits am Unabhängigkeitstag am 4. Juli erreicht werden. Das Ziel wurde damals jedoch trotz zahlreicher Impfanreize und eines großen Vorrats an Impfstoffen verfehlt. Später als geplant - 70 Prozent der Erwachsenen in USA geimpft (Wirtschaft, 02.08.2021 - 21:17) weiterlesen...

Breitere Impf-Angebote für Kinder - Erste Auffrischung für Ältere. Alle Länder wollen Impfungen für 12- bis 17-Jährige nun auch in den regionalen Impfzentren anbieten wie schon in Arztpraxen möglich. Das beschlossen die Gesundheitsminister am Montag einstimmig. Bundesminister Jens Spahn (CDU) sagte: "Jeder, der will, kann im Sommer geimpft werden. Wir haben genügend Impfstoff für alle Altersgruppen." Ab September sollen Risikogruppen wie Alte und Pflegebedürftige zudem erste Auffrisch-Impfungen bekommen können. BERLIN/MÜNCHEN - Zum Corona-Schutz für den Schulstart nach den Sommerferien sollen Kinder und Jugendliche bundesweit zusätzliche Impfmöglichkeiten bekommen. (Wirtschaft, 02.08.2021 - 20:04) weiterlesen...

Impf-Angebote für Kinder ab 12 Jahren in allen Ländern geplant. Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern beschlossen am Montag, dass nunmehr alle Länder Impfungen für 12- bis 17-Jährige auch in Impfzentren oder auf andere niedrigschwellige Weise anbieten wollen. Dabei sei entsprechende ärztliche Aufklärung erforderlich. Zudem sollten Kinder und Jugendliche auch durch Kinder- und Hausärzte sowie im Rahmen von Impfungen für Angehörige von Beschäftigten in Firmen geimpft werden können. Für Jugendliche und junge Erwachsene in Universitäten und Berufsschulen sind ebenfalls Impf-Angebote geplant. BERLIN - Als Corona-Schutz zum Schulstart nach den Sommerferien sollen zusätzliche Impfgelegenheiten für Kinder und Jugendliche kommen. (Wirtschaft, 02.08.2021 - 18:27) weiterlesen...

Zu viele Briten in Quarantäne: Regierung schraubt an Corona-App. Künftig schlägt die Anwendung nur noch an, wenn es in den vergangenen zwei Tagen einen Corona-Kontakt gab, wie das Gesundheitsministerium am Montag mitteilte. Bisher ging die Suche fünf Tage zurück. Das Ministerium betonte, das Update beeinfluss weder die Empfindlichkeit der App noch ändere es die Risikoschwelle. LONDON - Um die Anzahl der Beschäftigten zu senken, die wegen Kontakts mit Corona-Infizierten in Quarantäne sind, hat die britische Regierung die Einstellungen der Corona-App ändern lassen. (Boerse, 02.08.2021 - 17:54) weiterlesen...

Laschet will Insolvenzordnung nach Hochwasserkatastrophe ändern. Wer seine Zahlungsfähigkeit infolge der Unwetterkatastrophe kurzfristig verloren habe, sollte nicht zum Insolvenzrichter gehen müssen, sagte Laschet am Montag bei einem Besuch in der hochwassergeschädigten Eifel-Gemeinde Schleiden im Kreis Euskirchen. Er wolle eine entsprechende Rechtsveränderung bei der Bundesregierung erwirken, kündigte der CDU-Bundesvorsitzende und Kanzlerkandidat der Union an. Demnach sollte die Pflicht zur Anmeldung der Insolvenz ausgesetzt werden "bis die unmittelbare Not überwunden ist". SCHLEIDEN - Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet hat sich für eine Sonderregelung der Insolvenzordnung zugunsten der Hochwasseropfer ausgesprochen. (Wirtschaft, 02.08.2021 - 17:31) weiterlesen...