Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Internet, Software

BERLIN - Mehrere tausend Server bei Behörden, Unternehmen und Krankenhäusern in Deutschland weisen nach SWR-Recherchen eine gefährliche Sicherheitslücke auf.

13.01.2020 - 21:43:18

Sicherheitslücke auf Servern von Behörden und Firmen in Deutschland. Es geht um eine bereits seit Mitte Dezember bekannte Schwachstelle in Software des Netzwerk-Dienstleisters Citrix. Ein Problem: Citrix will erst in einer Woche erste Updates veröffentlichen, die die Lücke komplett schließen. Unterdessen ist seit dem Wochenende ein Softwarecode für Schadprogramme, die die Schwachstelle ausnutzen können, im Umlauf.

Es geht um eine bereits seit Mitte Dezember bekannte Schwachstelle in Software des Netzwerk-Dienstleisters Citrix. Ein Problem: Citrix will erst in einer Woche erste Updates veröffentlichen, die die Lücke komplett schließen. Unterdessen ist seit dem Wochenende ein Softwarecode für Schadprogramme, die die Schwachstelle ausnutzen können, im Umlauf.

Die Sicherheitslücke kann es Angreifern erlauben, auf den Servern ihren Softwarecode auszuführen. SWR-Datenjournalisten fanden die Lücke nach Angaben vom Montag auf mehr als 2000 Servern, unter anderem bei Krankenhäusern, Bundes- und Landesbehörden, Kraftwerksbetreibern und Banken.

Experten befürchteten, dass kriminelle Hacker die Schwachstelle ausnutzen, um Schadsoftware bei Behörden und Unternehmen zu platzieren, die sie möglicherweise erst Monate später aktivieren. «Die darüber kompromittierten Unternehmen werden noch monatelang mit den Auswirkungen dieser Schwachstelle zu kämpfen haben», sagte Hans-Martin Münch vom IT-Sicherheitsunternehmen Mogwai Labs dem SWR.

Die betroffenen Citrix-Programme dienen zur Optimierung der Server-Leistung sowie zur externen Einwahl in die IT-Infrastruktur. Das Unternehmen veröffentlichte nach Bekanntgabe der Sicherheitslücke zunächst Empfehlungen zu Maßnahmen, mit denen man die Gefahr zumindest eindämmen kann.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Snapchat-Gründer: 'Ich liebe TikTok'. "Ich liebe TikTok", bekannte Spiegel am Sonntag bei einem Auftritt auf der Innovationskonferenz DLD in München. Zudem schloss er auf Nachfrage nicht aus, dass die zum chinesischen Bytedance gehörende Videoplattform mit der Zeit größer werden könnte als Facebooks Instagram. MÜNCHEN - Snapchat-Gründer Evan Spiegel zeigt Herz für die Konkurrenz: Er verbringt gern Zeit bei TikTok und ist nicht sauer, dass Facebook seine Ideen kopiert hat. (Boerse, 20.01.2020 - 05:20) weiterlesen...

EU-Kommission warnt vor Chaos bei nationalen Digitalsteuern Kurz vor dem Gipfel der EU-Finanzminister am Dienstag in Brüssel warnt die EU-Kommission die Mitgliedsstaaten vor unkoordinierten Alleingängen bei der Digitalsteuer. (Wirtschaft, 20.01.2020 - 00:03) weiterlesen...

Störung bei Whatsapp verhindert vorübergehend Fotoversand. Erst nach einigen Stunden am Nachmittag teilte der zu Facebook gehörende Chatdienst mit, dass die Störung behoben sei. Zu den Ursachen der Infrastruktur-Probleme gab es zunächst keine Angaben. Allein auf der Internetseite "allestörungen.de" hatten sich zuvor rund 20 000 Nutzer gemeldet, weil sie weder Fotos, noch Sprachnachrichten versenden konnten. Reine Textnachrichten wurden hingegen zugestellt. BERLIN - Viele WhatsApp-Nutzer haben am Sonntag zeitweise keine Fotos verschicken können. (Boerse, 19.01.2020 - 17:47) weiterlesen...

EU-Kommissar: Europa hat alles, um bei 5G führend zu sein. "Wir werden klare Regeln aufstellen und jeder wird alle davon erfüllen müssen", sagte Breton am Sonntag auf der Innovationskonferenz DLD in München. Mit der für 5G typischen Verlagerung der Rechenleistung an den Rand der Netze "wird jede Antenne zum potenziellen Angriffspunkt aus Sicht der Cybersicherheit", warnte Breton. MÜNCHEN - EU-Kommissar Thierry Breton will keine Kompromisse bei der Sicherheit von Netzen des superschnellen 5G-Datenfunks in Europa zulassen. (Boerse, 19.01.2020 - 17:03) weiterlesen...

Kritik an Tech-Riesen und Eliten auf der DLD-Konferenz. "Es ist eine tickende Zeitbombe, sozial, politisch, wirtschaftlich. Es kann so nicht weitergehen." Auf der Konferenz, die einst von Begeisterung für das Silicon Valley geprägt war, trat in diesem Jahr tiefgreifendes Misstrauen gegenüber den Technologieriesen zutage. So warnte der CDU-Europapolitiker Axel Voss, Europa könne zur "Digital-Kolonie" Chinas und der USA verkommen. MÜNCHEN - Kapitalismuskritik und eine klare Warnung: Das Streben nach Gewinn und Wachstum hat die Welt an den Rand des Abgrunds geführt, sagt Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus auf der Bühne der Innovationskonferenz DLD in München. (Boerse, 19.01.2020 - 16:28) weiterlesen...

Presse: US-Firma sammelte Milliarden Fotos für Gesichtsdatenbank. Im vergangenen Jahr sei der Zugang dazu mehr als 600 Behörden als Service angeboten worden, schrieb die Zeitung am Wochenende unter Berufung auf das Unternehmen namens Clearview. Angaben dazu, welche Behörden das waren, macht Clearview nicht. Auf ihrer Website lässt die Firma allerdings auf die Aufklärung von Sexualverbrechen spezialisierte kanadische Ermittler lobend zu Wort kommen. NEW YORK - Eine obskure US-Firma hat laut einem Bericht der "New York Times" rund drei Milliarden Bilder von Menschen aus dem Internet zusammengestellt, um eine umfassende Datenbank zur Gesichtserkennung zu entwickeln. (Boerse, 19.01.2020 - 15:47) weiterlesen...