Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Transport, Verkehr

BERLIN - Mehrere Bundesministerien haben Bedenken gegen eine Einführung der 3G-Regel zum Schutz vor Corona-Ansteckungen in Fernzügen deutlich gemacht.

30.08.2021 - 11:22:29

Ministerien mit Bedenken gegen 3G-Regel in Zügen. Eine Durchsetzung wäre "praktisch nicht durchführbar", heißt es in einem Papier des Verkehrs-, Gesundheits- sowie Innenministeriums, das der Deutschen Presse-Agentur am Montag vorlag. Eine 3G-Regelung, die offensichtlich nicht oder nur sehr eingeschränkt kontrolliert werden könne, liefe "ins Leere".

Die Bundesregierung hatte mitgeteilt, 3G-Vorgaben auch für den Fernverkehr mit ICE und Intercity zu prüfen - dies bedeutet Zugang nur für vollständig Geimpfte, Genesene oder negativ Getestete mit entsprechendem Nachweis. Dies gilt bereits für bestimmte Innenräume.

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte am Sonntagabend beim Fernsehsender Bild zur 3G-Regel in Zügen: "Ich sehe es nicht kommen." Dies sei das Ergebnis einer Prüfung durch die Fachressorts. Allerdings betonte Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) am Sonntagabend im TV-Triell von RTL und ntv mit Blick auf die Prüfung in der Regierung: "Der Wunsch von mir und der Kanzlerin ist, dass es klappen soll."

Im Papier der Ministerien heißt es, Wesensmerkmal des öffentlichen Personennah- und Fernverkehrs in Deutschland sei der offene Zugang. Fahrgäste würden nicht beim Einstieg kontrolliert und müssten sich nirgendwo registrieren oder einen festen Sitzplatz reservieren. "Eine Kontrolle beim Einstieg ist aufgrund der kurzen Haltezeiten ausgeschlossen." Auch während der Fahrt finde weder im Fern- noch im Nahverkehr eine vollständige Kontrolle von Tickets statt.

"Selbst wenn punktuelle Kontrollen durchgeführt werden würden, könnte Verstößen gegen eine 3G-Regelung nur mit Unterstützung der Bundespolizei und/oder des Sicherheitspersonals der Bahnen begegnet werden. Die Sanktion kann nur ein Beförderungsverbot/-ausschluss sein, die an der nächsten Haltestelle durchgesetzt werden müsste."

Die Arbeitnehmervertreter im Eisenbahnbereich hätten wiederholt deutlich gemacht, dass sie die Wahrnehmung zusätzlicher Kontrollpflichten zur Durchsetzung pandemiebedingter Schutzmaßnahmen ablehnen. Demzufolge käme es zwingend auf den Vollzug durch Bundespolizei und Sicherheitspersonal an, der bundesweit flächendeckend nicht gewährleistet werden könne, heißt es.

Außerdem heißt es in dem Papier, auch aufgrund der bestehenden Maskenpflicht im öffentlichen Personenverkehr seien mehrere wissenschaftliche Untersuchungen zu dem Ergebnis gekommen, dass weder das Zugpersonal noch die Fahrgäste im öffentlichen Personenverkehr einem besonderen Infektionsrisiko ausgesetzt seien.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

IG BCE sieht bei Energiewende neue Bundesregierung in der Pflicht. "Es geht nicht mehr um das "Ob", aber ganz besonders um das "Wie" dieser Energiewende und Transformation", sagte IG-BCE-Vorsitzender Michael Vassiliadis zur Eröffnung des Kongresses am Sonntag. Man habe keinen Puffer mehr, um Dinge wie technische Neuerungen in die Zukunft zu verschieben. Veränderungen wolle die Gewerkschaft gerne annehmen, es gebe aber immer noch viele offene Fragen zu Themen wie der Energieversorgung, den Energiepreisen oder der Energiesicherheit. "All das muss die neue Regierung jetzt auch an die Bevölkerung richten und vor allen Dingen Geld zur Verfügung stellen, damit das auch passiert", so Vassiliadis weiter. HANNOVER - Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) hat zum Auftakt ihres Kongresses in Hannover für die kommende Energiewende in der Industrie klare Forderungen an die künftige Bundesregierung gerichtet. (Wirtschaft, 24.10.2021 - 16:14) weiterlesen...

Bei Einreise nach England nur noch Schnelltest notwendig. Statt eines teuren PCR-Tests ist seit Sonntag nur noch ein Schnelltest notwendig, der bis zum zweiten Tag nach der Einreise erfolgen muss, wie den offiziellen Reiseregeln zu entnehmen ist. Weiterhin muss dieser jedoch bei einem von der Regierung zertifizierten Anbieter gebucht werden. Die Tests sind ab etwa 20 Pfund (umgerechnet rund 23,60 Euro) zu haben, allerdings für beliebte Reisedaten auch schnell ausgebucht. LONDON - Bei der Einreise nach England ist für vollständig Geimpfte eine weitere Hürde gefallen. (Wirtschaft, 24.10.2021 - 14:35) weiterlesen...

Schlag gegen Betrüger - immer mehr gefälschte Corona-Impfausweise. Sie finden bei der Aktion am Freitag Geld und Kryptowährungen von fast 100 000 Euro, es gibt zwei Verhaftungen: Ein wichtiger Schlag gegen Fälscher. Doch das Problem dürfte damit kaum gelöst sein. Denn Bayerns Polizei registriert immer mehr Impfausweise mit gefälschten Corona-Zertifikaten. MÜNCHEN/NÜRNBERG - Die Ermittler sprechen von einem Verfahren von "überdurchschnittlicher Bedeutung": In München machen Polizisten eine Betrügerbande dingfest, die Hunderte gefälschte QR-Codes für den digitalen Corona-Impfausweis hergestellt und im Internet verkauft haben soll. (Wirtschaft, 24.10.2021 - 14:33) weiterlesen...

Britische Regierung schließt erneuten Corona-Lockdown aus. "Dank der Impfstoffe sind wir in einer ganz anderen Situation als vor einem Jahr", sagte der britische Finanzminister Rishi Sunak in einem Interview mit der "Times" (Samstag). Es gebe zwar eine Reihe möglicher Maßnahmen gegen die Verbreitung des Virus im Winter, "aber zu diesen Optionen gehören keine Lockdowns oder andere signifikante Einschränkungen der Wirtschaft". LONDON - Trotz rapide steigender Corona-Zahlen hat die britische Regierung einen erneuten Lockdown zur Eindämmung der Pandemie ausgeschlossen. (Wirtschaft, 24.10.2021 - 14:32) weiterlesen...

COP-Präsident Sharma: Glasgow wird schwieriger als Einigung von Paris. "Was wir in Glasgow schaffen wollen, ist wirklich schwierig", sagte der designierte COP-Präsident, Alok Sharma, dem "Guardian" (Samstag). LONDON/GLASGOW - Der britische Gastgeber der Weltklimakonferenz COP26 hält das Ringen in Glasgow um schärfere Klimamaßnahmen für schwieriger als die Einigung auf das Pariser Klima-Abkommen. (Wirtschaft, 24.10.2021 - 14:28) weiterlesen...

Immunologe: 'Missverständnis' beim Thema Langzeitfolgen von Impfungen. "Was man bei Impfungen unter Langzeitfolgen versteht, sind Nebenwirkungen, die zwar innerhalb von wenigen Wochen nach der Impfung auftreten, die aber so selten sind, dass es manchmal Jahre braucht, bis man sie mit der Impfung in Zusammenhang gebracht hat", sagte der Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. Bayern-Profi Joshua Kimmich hatte tags zuvor im TV-Sender Sky gesagt, bislang nicht gegen Covid-19 geimpft zu sein. MÜNCHEN - Der Immunologe Carsten Watzl hat in Bezug auf mögliche Langzeitfolgen von Impfungen von einem "Missverständnis, das sich bei vielen Menschen hartnäckig hält" gesprochen. (Wirtschaft, 24.10.2021 - 14:24) weiterlesen...