Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Alphabet C-Aktie, US02079K1079

BERLIN - Mehr als zwei Jahre nach Googles Neuordnung der Shopping-Suche werfen Dutzende Preisvergleichs-Dienste dem Internet-Konzern weiterhin unfairen Wettbewerb vor.

28.11.2019 - 15:47:34

Preisvergleichs-Dienste werfen Google weiter Wettbewerbsverstöße vor. "Nach wie vor verschafft Google seinem eigenen Shopping-Service wettbewerbswidrige Vorteile", hieß es in einer Beschwerde von 41 Anbietern bei der EU-Kommission. Google platziere seinen Vergleichsdienst "ganz oben in den Suchergebnissen und stuft somit die Angebote der Konkurrenz herab".

Google entgegnete am Donnerstag, der Konzern sehe positive Ergebnisse der nach einem EU-Wettbewerbsverfahren umgesetzten Änderungen: 600 Preisvergleichsdienste nähmen an dem aktuellen Verfahren teil. Über diese Anbieter platzierten 28 000 Händler ihre Anzeigen. Die EU-Kommission bestätigte den Eingang der Beschwerde und erklärte, sie beobachte weiterhin den Markt.

Die Kommission war in ihrem jahrelangen Wettbewerbsverfahren zu dem Schluss gekommen, dass der Internet-Konzern in der Shopping-Suche seine Marktposition missbraucht und eigene Angebote zum Nachteil von Konkurrenten bevorteilt hatte. Deswegen wurde 2017 eine Strafe von gut 2,4 Milliarden Euro verhängt.

Google nahm in mehreren Schritten Änderungen am Verfahren zur Platzierung der Angebote von Produktportalen vor. Zuletzt ging es unter anderem darum, dass Nutzer auch entscheiden können, sich bei Suchanfragen Links zu Preissuchmaschinen statt direkt zu Anbietern der Waren anzeigen zu lassen. EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager zählte das im März in einer Reihe "positiver Entwicklungen" auf.

Die Unzufriedenheit von Konkurrenten mit der Lösung ist nicht neu: Bereits im Frühjahr warf das Preisvergleichsportal Idealo Google in einer Klage unfairen Wettbewerb vor und verlangte eine halbe Milliarde Euro Schadenersatz.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

USA haben bei internationaler Digitalsteuer 'große Bedenken'. Die USA lehnten insbesondere Bestrebungen ab, künftig Steuern auf Umsätze und nicht auf Gewinne zu erheben, schrieb Mnuchin in einem Brief an den Generalsekretär der OECD, Angel Gurría. Die USA unterstützten weiterhin die OECD-Bemühungen, eine internationale Lösung für das Problem zu finden, schrieb Mnuchin in dem Brief, der der Deutschen Presse-Agentur am Mittwochabend (Orstzeit) vorlag. WASHINGTON - US-Finanzminister Steven Mnuchin hat "große Bedenken" zu den internationalen Plänen für eine gerechtere Besteuerung großer Internetkonzerne geäußert. (Boerse, 05.12.2019 - 06:05) weiterlesen...

Google-Mitgründer Page tritt als Chef des Mutterkonzerns Alphabet ab. Larry Page und Sergey Brin, die den Internet-Konzern vor mehr als 20 Jahren gegründet hatten, behalten aber Sitze im Verwaltungsrat, der dem Vorstand übergeordnet ist. Sie haben zudem auf Dauer starken Einfluss durch besondere Aktien mit mehr Stimmrechten. MOUNTAIN VIEW - Google -Chef Sundar Pichai übernimmt nach dem Rückzug der beiden Gründer aus dem Tagesgeschäft nun auch die Führung beim Mutterkonzern Alphabet . (Boerse, 04.12.2019 - 05:56) weiterlesen...

Alphabet-Chef Page tritt zurück - Google-Chef Pichai übernimmt. Das teilte der Konzern am Dienstag nach US-Börsenschluss im kalifornischen Mountain View mit. Pichai wird demnach künftig sowohl als Vorstandschef von Alphabet als auch von Google agieren. MOUNTAIN VIEW - Unternehmensgründer Larry Page tritt als Vorstandschef beim US-Internetriesen Alphabet führt. (Boerse, 03.12.2019 - 23:13) weiterlesen...

Zoff um Digitalsteuer: Macron und Trump schlagen versöhnliche Töne an. "Wir befinden uns also in einer Phase, die zu Diskussionen führen wird, die in den kommenden Wochen fortgesetzt werden. Und ich denke, dass wir diese Situation mit Präsident Trump lösen können", sagte Macron am Dienstag nach einem Treffen mit Donald Trump beim Nato-Gipfel in London. Gleichzeitig verteidigte er die Steuer und betonte, dass Frankreich US-Unternehmen nicht benachteilige. Es müsse eine europäische Antwort geben, falls die USA wirklich Strafzölle einführen sollten. PARIS - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hofft im Streit mit den USA um eine Digitalsteuer auf eine gemeinsame Lösung. (Wirtschaft, 03.12.2019 - 17:18) weiterlesen...

WDH/Zoff um Digitalsteuer: Macron und Trump schlagen versöhnliche Töne an. (Wiederholung: Überflüssiges Wort "hatte" im zweiten Satz des letzten Absatzes gestrichen.) WDH/Zoff um Digitalsteuer: Macron und Trump schlagen versöhnliche Töne an (Boerse, 03.12.2019 - 16:42) weiterlesen...

US-Strafzölle - Frankreich droht USA mit europäischer Vergeltung. Es liege zwar an der Europäischen Kommission, eine Antwort zu formulieren, sagte Finanzminister Bruno Le Maire am Dienstag. "Aber eines muss klar sein: Wenn die USA sich am Ende einer internationalen Lösung verweigern und sich für neue Sanktionen gegen Frankreich entscheiden (...), haben wir gar keine andere Wahl, als auf europäischer Ebene zurückzuschlagen", so der Minister. Man wolle das vermeiden, aber es liege in der Hand der US-Regierung. PARIS - Frankreich hat den USA im Falle von Strafzöllen offen mit europäischer Vergeltung gedroht. (Wirtschaft, 03.12.2019 - 13:51) weiterlesen...