Deutschland, Branchen

BERLIN / KÖLN - Studenten in Deutschland müssen für ihre Wohnungen immer mehr Miete zahlen.

08.10.2018 - 06:22:24

Studie: Wohnungen kosten Studenten immer mehr Miete. Das geht aus dem am Montag vorgestellten Studentenwohnpreisindex im Auftrag des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hervor.

Im Vergleich zum Jahr 2010 sei der Monatspreis an den meisten Standorten real zwischen 9,8 Prozent (Greifswald) und 67,3 Prozent (Berlin) gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Mieten real zwischen 2,2 Prozent (Greifswald) und 9,8 Prozent (Berlin).

Mit 600 Euro im Mittel bezahlen Studenten in München deutschlandweit am meisten, gefolgt von Frankfurt am Main mit 488 Euro monatlich. Am günstigsten lässt es sich laut der Studie derzeit in Magdeburg wohnen: Dort verlangen Vermieter im Median 200 Euro. Zu den preiswertesten Universitätsstandorten mit weniger als 300 Euro Miete gehören auch Leipzig, Jena, Greifswald, Kiel, Göttingen und Aachen.

"Es muss mehr gebaut werden, allerdings wachsen die Großstädte sehr stark. Neubauten können den Preisanstieg daher dämpfen, aber nicht stoppen", sagte Studienleiter Michael Voigtländer.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

AKTIE IM FOKUS 4: Bayer auf Tief seit 2012 - Enttäuschung im Glyphosat-Prozess (Boerse, 23.10.2018 - 14:04) weiterlesen...

Prominente übernehmen symbolische Baumpatenschaften im Hambacher Wald. Die Klima-Allianz Deutschland hängte nach eigenen Angaben am Dienstag Foto-Porträts der Prominenten etwa aus Film, Fernsehen, Musik und Kultur an Bäumen in dem Forst auf. Der verbliebene Wald soll größtenteils für die Braunkohle gerodet werden. KERPEN - Mehr als 60 Persönlichkeiten wie der Schauspieler Benno Führmann und die Trägerin des Alternativen Nobelpreises, Monika Hauser, setzen sich mit symbolischen Baumpatenschaften im Hambacher Forst für den Kohleausstieg ein. (Boerse, 23.10.2018 - 14:04) weiterlesen...

Gericht: 'Bild' darf weiter Livestreams zeigen. Das Berliner Verwaltungsgericht gab einem entsprechenden Eilantrag des Medienhauses Axel Springer gegen die Medienanstalt Berlin-Brandenburg statt, wie das Gericht am Dienstag mitteilte. BERLIN -Die "Bild-Zeitung darf laut einem Gerichtsurteil weiter ihre Livestream-Angebote zeigen. (Boerse, 23.10.2018 - 14:03) weiterlesen...

Kaeser sagt Besuch in Saudi-Arabien ab. "Es ist die sauberste Entscheidung, aber nicht die mutigste", schrieb Kaeser am Montag auf dem Karrierenetzwerk Linkedin. Der Siemens-Chef wollte ursprünglich an einer großen Konferenz der saudischen Regierung teilnehmen, zu der Unternehmenslenker und Investoren aus aller Welt geladen sind. MÜNCHEN - Nach internationaler Empörung über den mutmaßlichen Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi hat Siemens -Chef Joe Kaeser einen Besuch in Saudi-Arabien abgesagt. (Boerse, 23.10.2018 - 13:53) weiterlesen...

United Technologies legt Latte höher - Vertragsstrafen belasten Pratt & Whitney. Im laufenden Jahr dürfte der Umsatz mit 64 bis 64,5 Milliarden US-Dollar (55,7 bis 56,1 Mrd Euro) tendenziell höher ausfallen als bisher gedacht, teilte der Mutterkonzern des Triebwerksbauers Pratt & Whitney und des Aufzugsherstellers Otis am Dienstag in Farmington (US-Bundesstaat Connecticut) mit. Bisher hatte das untere Ende der Spanne bei 63,5 Milliarden Dollar gelegen. Der um Sonderposten bereinigte Gewinn je Aktie soll 7,20 bis 7,30 Dollar erreichen. Auch dies ist etwas mehr als bisher. FARMINGTON - Der US-Konzern United Technologies (UTC) wird dank brummender Geschäfte im Sommer erneut optimistischer. (Boerse, 23.10.2018 - 13:50) weiterlesen...

Deutsche Anleihen: Zur Kasse gestiegen - Umlaufrendite 0,27 Prozent. Die Umlaufrendite fiel von 0,30 Prozent am Vortag auf 0,27 Prozent, wie die Deutsche Bundesbank in Frankfurt mitteilte. FRANKFURT - Die Kurse deutscher Bundesanleihen sind am Dienstag im Kassahandel gestiegen. (Sonstige, 23.10.2018 - 13:38) weiterlesen...