Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Transport, Verkehr

BERLIN / KÖLN - Das Vorgehen der Lokführergewerkschaft GDL bei Tarifauseinandersetzungen mit der Deutschen Bahn hat der Gewerkschaft nach Einschätzung eines Tarifexperten wenig eingebracht.

02.09.2021 - 09:54:27

IW: Aggressives Vorgehen hat der GDL wenig gebracht. "Die konkurrierende Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) erreichte in den vergangenen Jahren ähnlich hohe Löhne, musste dafür aber längst nicht so aggressiv auftreten", schreibt Hagen Lesch in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

Die GDL habe laut Bahn seit 2007 Lohnsteigerungen um 48,1 Prozent für ihre Mitglieder erreicht, während die EVG sogar 50,5 Prozent durchsetzen konnte. Lesch wertet regelmäßig das Tarifgeschehen in Deutschland im Hinblick auf die Intensität der Arbeitskämpfe aus. Beide Bahn-Gewerkschaften hätten sich demnach nicht auf Verhandlungen beschränkt, sondern auch mit Streiks gedroht, Verhandlungen abgebrochen und zu Warnstreiks aufgerufen. Die GDL rief mehrfach zur Urabstimmung auf und führte vier unbefristete Streiks, während die EVG auf diese Eskalation verzichtet und in festgefahrenen Verhandlungen auf die Schlichtung gesetzt habe.

Der IW-Experte folgt der Einschätzung, dass es der GDL auch im aktuellen Streik nicht ausschließlich um Lohnprozente geht, weil sie sich als kleinere Gewerkschaft ihren Status als Tarifverhandlungspartner erhalten wolle. Im laufenden Konflikt habe sich die GDL jedoch ohne Not in die Bredouille gebracht, indem sie im vergangenen Jahr die Schlichtung platzen ließ. Ohne diesen Schritt hätten die Grundsatzfragen zur Ko-Existenz der beiden Gewerkschaften im Bahn-Konzern wie bereits 2015 erneut festgeschrieben werden können.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Tausende Visa für Lkw-Fahrer: London will Weihnachten retten. Wie das Verkehrsministerium am Sonntag in London mitteilte, werden bis zu 5000 Arbeitsvisa für Lastwagenfahrer bereitgestellt, zudem sollen 5500 Fachkräfte für die Geflügelverarbeitung angelockt werden. Das Ziel: Premierminister Boris Johnson will doch noch das Weihnachtsfest retten. LONDON - Nach dramatischen Bildern von Warteschlangen an Tankstellen hat die britische Regierung ihre starre Haltung über den Haufen geworfen und hofft nun auf Rettung durch ausländische Fachkräfte. (Boerse, 26.09.2021 - 14:26) weiterlesen...

Visa für Tausende Lkw-Fahrer. Wie das Verkehrsministerium in London in der Nacht zum Sonntag ankündigte, sollen von Oktober an und bis Heiligabend insgesamt 10 500 Spezialisten ins Land geholt werden. Darunter sind außer bis zu 5000 Lkw-Fahrern auch 5500 Facharbeiter für die Geflügelverarbeitung. Verkehrsminister Grant Shapps sagte, die Ausnahmegenehmigung solle "sicherstellen, dass die Vorbereitungen für die Weihnachtszeit im Plan bleiben". Wirtschaftsvertreter reagierten prompt, aber skeptisch auf die Ankündigung. LONDON - Mit Tausenden Arbeitsvisa für ausländische Lastwagenfahrer will die britische Regierung doch noch das Weihnachtsfest retten. (Boerse, 26.09.2021 - 13:04) weiterlesen...

Ministerium will Mitnahme von Schutzmasken im Auto zur Pflicht machen. Das bestätigte das Bundesverkehrsministerium am Samstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Zuvor hatte die Düsseldorfer "Rheinische Post" über die Pläne berichtet. DÜSSELDORF - Die Mitnahme von Schutzmasken im Auto soll künftig zur Pflicht werden. (Boerse, 26.09.2021 - 12:08) weiterlesen...

Britischer Minister: Verband für Kraftstoff-Panikkäufe verantwortlich. Es handle sich um eine "künstlich herbeigeführte Situation", sagte Shapps am Sonntag dem Sender Sky News. Ein Transportverband habe die Medien mit Informationen über ein nicht öffentliches Treffen gefüttert. "Das hat, wie zu sehen ist, für ziemlich viel Besorgnis geführt, da die Menschen natürlich auf diese Dinge reagieren", sagte Shapps. LONDON - Der britische Verkehrsminister Grant Shapps hat einen Logistikverband für Panikkäufe an Tankstellen verantwortlich gemacht. (Wirtschaft, 26.09.2021 - 11:42) weiterlesen...

Flughäfen: Passagierzahl im Feriensommer 2021 verdoppelt. In dem 12-wöchigen Zeitraum dieses Jahres mit zeitversetzten Sommerferien in den Bundesländern nutzten 28,6 Millionen Reisende einen deutschen Flughafen als Start- oder Zielpunkt in die Ferien. Das teilte der Flughafenverband ADV am Samstag mit. BERLIN - In Deutschland sind dieses Jahr wieder deutlich mehr Menschen mit dem Flugzeug in den Sommerurlaub gereist als 2020 - das Vorkrisenniveau ist aber längst noch nicht erreicht. (Boerse, 26.09.2021 - 11:33) weiterlesen...

Liefersorgen: London bietet Tausenden Lkw-Fahrern Arbeitsvisa an. Damit sollen 5000 Lastwagenfahrer und 5500 Spezialisten für die Geflügelverarbeitung ins Land geholt werden, wie das Verkehrsministerium in London in der Nacht zum Sonntag mitteilte. Mit der Übergangsregelung sollen sie bis Heiligabend in Großbritannien arbeiten können. Die Regierung erhofft sich von dem Schritt, vor dem Fest wieder Supermarktregale und Spielzeugläden aufzufüllen. LONDON - Wegen Lieferproblemen mit Lebensmitteln und Benzin in Großbritannien hat die Regierung ausnahmsweise 10 500 Arbeitsvisa für ausländische Fachkräfte genehmigt. (Boerse, 26.09.2021 - 11:33) weiterlesen...