Tourismus, Pharma

BERLIN - In Deutschland zeichnet sich eine Erleichterung der Corona-Quarantäne-Regeln ab.

07.01.2022 - 16:01:28

Corona-Quarantäneregeln sollen entschärft werden. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur haben sich Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und die Ministerpräsidenten am Freitag bei ihren Beratungen zur Eindämmung der Pandemie darauf geeinigt. Allerdings stehen die neuen Quarantäne-Regeln, wie alle Einzelpunkte, unter dem Vorbehalt eines Gesamtbeschlusses über alle Teile der Vereinbarungen.

Demnach sollen die Quarantäne für Kontaktpersonen und die Isolierung Infizierter verkürzt und vereinfacht werden. Bisher kann Quarantäne und Isolierung je nach Virusvariante, Impf- und Genesenenstatus für bis zu 14 Tage gelten. Wenn es sich etwa um Omikron handelt, gibt es auch für Geimpfte keine Ausnahmen.

Künftig sollen den Informationen zufolge Kontaktpersonen, die bereits eine Auffrischungsimpfung haben (Booster), von der Quarantäne ausgenommen sein. Für alle Übrigen sollen Isolation beziehungsweise Quarantäne in der Regel nach zehn Tagen enden. Infizierte und Kontaktpersonen sollen sich aber nach sieben Tagen durch einen PCR-Test oder einen zertifizierten Antigen-Schnelltest mit Nachweis "freitesten" können. Damit soll auch die Arbeitsfähigkeit in der kritischen Infrastruktur gesichert werden, also etwa im Gesundheitswesen, bei Polizei oder Feuerwehr.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Baden-Württemberg steigt bei Luca-App aus. Der Vertrag mit dem privaten Betreiber der Software werde nicht über Ende März hinaus verlängert, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus Regierungskreisen in Stuttgart. Viele Restaurantbesitzer und Veranstalter hatten im vergangenen Jahr mit Hilfe der Luca-App die Erfassung der Kontakte ihrer Besucher erledigt - nun soll die Corona-Warn-App dafür eingesetzt werden. STUTTGART - Das Land Baden-Württemberg will künftig nicht mehr auf die Luca-App zur Kontaktverfolgung zurückgreifen. (Boerse, 26.01.2022 - 16:24) weiterlesen...

Ministerium: Aussage von Landkreis zur Impfpflicht ist Hilferuf. Dass der Landkreis erklärt habe, diese nicht durchsetzen zu können, werte das Ministerium als Hilferuf, sagte Sprecher Alexander Kujat am Mittwoch. ""Können" ist ein Hilferuf - so haben wir das auch verstanden". Ein Rechtsbruch wäre hingegen die Aussage gewesen "Wir werden's nicht umsetzen". Das sei nicht der Fall, wie der Landkreis auch noch einmal klargestellt habe. GREIFSWALD - Vom Schweriner Gesundheitsministerium kommt nach Aussagen des Landkreises Vorpommern-Greifswald zur berufsbezogenen Impfpflicht Verständnis. (Boerse, 26.01.2022 - 16:18) weiterlesen...

WDH: Kremlpartei fordert Waffenlieferungen für Separatisten im Donbass (Vorspann entfernt) (Wirtschaft, 26.01.2022 - 16:14) weiterlesen...

POLITIK: Kremlpartei fordert Waffenlieferungen für Separatisten im Donbass. Die Kremlpartei Geeintes Russland schlug am Mittwoch vor, die moskautreuen Separatistengebiete in den ukrainischen Regionen Luhansk und Donezk offiziell mit Militärgütern zu versorgen. Dies wäre eine Reaktion auf Waffenlieferungen etwa aus den USA und Großbritannien an die ukrainische Armee, hieß es. MOSKAU - Angesichts der wachsenden Spannungen im Ukraine-Konflikt werden nun auch in Russland Waffenlieferungen für die Separatisten diskutiert. (Wirtschaft, 26.01.2022 - 16:13) weiterlesen...

Einheitliche Ladebuchsen in Handys rücken näher. Darauf verständigten sich am Mittwoch Vertreter der EU-Länder. "Mit dem Vorschlag soll dafür gesorgt werden, dass bei der Anschaffung eines neuen Mobiltelefons oder ähnlichen Geräts nicht mehr jedes Mal ein neues Ladegerät dazu gekauft werden muss", teilte der Rat der EU-Staaten mit. Durch die einheitliche Ladebuchse sollen alle Geräte mit demselben Gerät geladen werden können. BRÜSSEL - Einheitliche Ladegeräte für Handys und andere Elektrogeräte in der EU rücken näher. (Boerse, 26.01.2022 - 16:06) weiterlesen...

Chemiewaffenbehörde: Beweis für Einsatz von Giftgas in Syrien. Die Untersuchungskommission habe den Einsatz von "ätzenden Substanzen" festgestellt, wie die Organisation für ein Verbot von Chemiewaffen (OPCW) am Mittwoch in Den Haag mitteilte. Die Experten äußerten sich nicht dazu, wer für den Einsatz der verbotenen Substanzen verantwortlich war. DEN HAAG - Bei einem Angriff auf den syrischen Ort Marea wurde nach einem Bericht der Chemiewaffenkontrollbehörde 2015 Giftgas eingesetzt. (Boerse, 26.01.2022 - 15:48) weiterlesen...