Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Ernährung, Produktion

BERLIN - In der Corona-Krise haben Teile der Ernährungsbranche nach den Worten von Agrarministerin Julia Klöckner mit fehlendem Personal zu kämpfen.

27.03.2020 - 14:44:41

Klöckner: Personallage in Ernährungsbranche teils sehr angespannt. Die Situation sei teils "sehr angespannt", sagte die CDU-Politikerin am Donnerstag in Berlin und nannte konkret Schlacht- und Zerlegebetriebe sowie Molkereien. Es fehlten Berufspendler aus Polen und Tschechien sowie Mitarbeiter, die Kinder zu Hause betreuen müssten oder krank seien.

von Vorstandschef Max Conze und ändert seine Strategie: Statt auf Umsatzwachstum soll der Fokus wieder stärker auf den Gewinnbeitrag gesetzt werden, wie das Unternehmen am späten Donnerstagabend in Unterföhring bei München mitteilte. Finanzchef Rainer Beaujean, der erst seit einem Jahr dabei ist, übernimmt dabei als neuer Vorstandssprecher die Führungsrolle.

Der 50-jährige Max Conze "scheidet mit sofortiger Wirkung aus", teilte ProSiebenSat.1 mit. Der frühere Chef des Staubsaugerherstellers Dyson war erst vor zwei Jahren zu dem Fernsehkonzern gewechselt und hatte kräftig in das schrumpfende, aber immer noch hoch profitable Fernsehgeschäft und in die Digitalisierung investiert. Allerdings verließen unter ihm vier Vorstände und mehrere Manager den Konzern, zuletzt vor zwei Wochen Conzes Stellvertreter Conrad Albert, der von einer "Vorstands-Soap-Opera" sprach.

Der neue Vorstandssprecher Beaujean sagte, der Fernsehkonzern werde sich jetzt "wieder stärker auf unser Kernsegment Entertainment und auf nachhaltig profitables Geschäft konzentrieren". Mit der Streaming-Plattform Joyn soll die digitale Reichweite ausgebaut werden. Die umsatzstarke, aber weniger profitable NuCom-Sparte mit ihren Internet-Shops und Plattformen wie Verivox oder Parship bleibe eine wichtige Säule, aber Beteiligungen würden auch wieder "zu gegebener Zeit veräußert", teilte das Unternehmen mit.

Mit Beaujean zusammen bilden der Chef der Unterhaltungssparte, Wolfgang Link, und Personalchefin Christine Scheffler das neue Vorstands-Trio. Aufsichtsratschef Werner Brandt sagte, der 51-jährige Beaujean sei ein "sehr analytischer und umsetzungsstarker Manager" mit 20 Jahren Vorstandserfahrung.

Der Rheinländer hatte als Betriebswirt für die Deutsche Telekom und T-Online gearbeitet, wo er Magenta-TV mit aufbaute. Dort habe er gelernt, wie schwer ein völlig neues Geschäftsmodell sei und dass Rückschläge dazugehörten, sagte Beaujean. Als Finanzvorstand beim Verpackungskonzern Gerresheimer kehrte er im Juli 2019 in die Medienbranche zurück und unterschrieb bei P7S1 einen Drei-Jahres-Vertrag.

Größte Aktionäre von ProSiebenSat.1 sind der Mediaset -Konzern des früheren italienischen Regierungschefs Silvio Berlusconi mit 20 Prozent und die Czech Media Invest des Milliardärs Daniel Kretinsky mit 10 Prozent.

Beaujean sagte: "Die Corona-Pandemie stellt uns zwar in den nächsten Wochen und Monaten vor eine sehr große Herausforderung." Ohnehin muss sich ProSiebenSat.1 mit 15 Free- und Pay-TV Sendern schon lange in einem sich stark wandelnden TV-Markt-Umfeld behaupten. Der Umsatz im mit Abstand stärksten Geschäftsfeld Werbefernsehen schrumpft, Streaming wächst. Hiesige Unternehmen wie auch die Sendergruppe RTL müssen der Konkurrenz von US-Giganten wie Netflix, Amazon , Apple und Disney etwas entgegensetzen.

ProSiebenSat.1 punktet mit Show-Formaten wie "Germany's next Topmodel" oder "The Masked Singer" und will nun sein Unterhaltungsgeschäft in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit lokalen und Live-Formaten stärken. Enge Kooperation soll es mit der eigenen Produktionsfirma Red Arrow Studios geben, die auch Serien und Filme mit Fokus Entertainment für andere Unternehmen herstellt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Sexistisch und unmoralisch - Mehr Bürger beschweren sich über Werbung. Insgesamt gingen dazu im vergangenen Jahr 727 Beschwerden beim Deutschen Werberat ein. Das ist ein großer Zuwachs gegenüber dem Jahr zuvor - damals hatte es 445 Beschwerden gegeben, wie der Werberat am Mittwoch mitteilte. Die Zahl der kritisierten Kampagnen blieb mit 259 auf Vorjahresniveau (261). In jedem dritten Fall folgte der Rat der Kritik und beanstandete etwa eine frauenfeindliche Darstellung. BERLIN - Verbraucher in Deutschland stoßen sich bei Werbung vor allem an Geschlechterdiskriminierung und Sexismus. (Wirtschaft, 02.04.2020 - 00:32) weiterlesen...

Timmermans: EU bleibt bei Zeitplan für neues Klimaziel. Dies kündigte Kommissionsvizepräsident Frans Timmermans am späten Mittwochabend in Brüssel an. Derzeit gilt, dass die EU den Treibhausgas-Ausstoß bis 2030 um 40 Prozent unter den Wert von 1990 bringen will. Die Kommission will die Marke auf 50 bis 55 Prozent hochsetzen, vorher aber die Auswirkungen genau prüfen. BRÜSSEL - Trotz der Verschiebung der Weltklimakonferenz will die EU-Kommission an ihrem Zeitplan festhalten und bis September ein neues europäisches Klimaziel für 2030 präsentieren. (Wirtschaft, 01.04.2020 - 23:16) weiterlesen...

VIRUS: Klinik in Goslar übernimmt Covid-19-Patienten aus den Niederlanden. Als erster Patient sei ein 55 Jahre alter Mann eingetroffen, teilte die Asklepios Harzklinik am Mittwochabend mit. Wann der zweite Patient, ein Mann im Alter von 62 Jahren, eintreffen werde, war zunächst nicht bekannt. Beide Männer seien auf Beatmungsgeräte angewiesen, hieß es. Zwei weitere Erkrankte aus dem niederländischen Zwolle würden zu einem noch ungenannten Zeitpunkt möglicherweise ebenfalls nach Goslar verlegt. GOSLAR - Ein Krankenhaus in Goslar nimmt zwei schwer an Covid-19 erkrankte Patienten aus den Niederlanden auf. (Wirtschaft, 01.04.2020 - 21:33) weiterlesen...

VIRUS/ROUNDUP 4/Trump: 'Wir werden Tausende Menschen verlieren'. "Die nächsten zwei oder drei Wochen werden zu den schwierigsten gehören, die wir in diesem Land jemals hatten", sagte Trump am Dienstagabend (Ortszeit) im Weißen Haus. "Wir werden Tausende Menschen verlieren." Das Weiße Haus befürchtet nach einer Prognose zwischen 100 000 und 240 000 Tote in den USA durch das Coronavirus - trotz Maßnahmen zur Eindämmung. WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump hat die Amerikaner wegen der Corona-Epidemie auf historisch schwierige Zeiten und auf dramatische Opferzahlen in naher Zukunft eingeschworen. (Wirtschaft, 01.04.2020 - 21:18) weiterlesen...

Kremlchef Putin sieht dringenden Handlungsbedarf beim Ölpreis. "Für unsere Wirtschaft ist das in der Tat eine sehr ernste Herausforderung", sagte Putin am Mittwoch bei einer Regierungssitzung per Videoschalte. Es seien daher Gespräche mit den Partnern beim Ölkartell Opec nötig. Der Crash für Russlands wichtigsten Exportartikel sei "sehr bedeutend". MOSKAU - Russlands Präsident Wladimir Putin sieht angesichts des Ölpreisverfalls dringenden Handlungsbedarf. (Boerse, 01.04.2020 - 21:15) weiterlesen...

VIRUS/ROUNDUP/Universität: Mehr als 200 000 Corona-Fälle in den USA nachgewiesen. Das geht aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore von Mittwoch hervor. Am Mittwochnachmittag (Ortszeit) verzeichnete die Universität 203 608 Fälle. Ein Großteil der Infektionen wurde im Bundesstaat New York registriert. Gemessen an der absoluten Zahl der bestätigten Infektionen sind die USA inzwischen weltweit am schwersten von der Coronavirus-Pandemie betroffen. WASHINGTON/NEW YORK - In den USA sind mehr als 200 000 Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus nachgewiesen worden - so viele wie nirgendwo sonst auf der Welt. (Wirtschaft, 01.04.2020 - 21:15) weiterlesen...