Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Tourismus, Getränke

BERLIN - In Berlin sollen Cafés und Restaurants zu Pfingsten die Außenbereiche wieder öffnen dürfen.

12.05.2021 - 14:26:01

In Berlin sollen zu Pfingsten Restaurants die Terrassen öffnen dürfen. Voraussetzung ist, dass die Sieben-Tage-Inzidenz dann stabil unter 100 liegt. Darauf hat sich der Senat bei seiner Sitzung am Dienstag verständigt, wie Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller anschließend mitteilte. Gäste müssen einen negativen Corona-Test vorweisen. Ihnen gleichgestellt sind Menschen mit vollständigem Impfschutz und Genesene. Müller wies darauf hin, dass die Öffnungsschritte zu Pfingsten mit Brandenburg abgestimmt werden sollen.

am Mittwoch in Berlin mitteilte. Die Vertragsmiete im Gesamtportfolio stieg um 2,9 Prozent auf durchschnittlich 7,12 Euro pro Quadratmeter. Auch in Berlin gingen die Mieten nach oben.

Die Aktien der Deutsche Wohnen konnten ihren jüngsten Abwärtstrend nach der Zahlenvorlage erst einmal stoppen. Zuletzt legten sie rund 1,6 Prozent zu. Für den Branchenexperten Thomas Rothäusler vom Analysehaus Jefferies untermauert der starke Start in das Jahr 2021 die Jahresziele des Unternehmens, die bereits auf der Aufhebung des Berliner Mietendeckels basieren.

Jüngst hatte das Bundesverfassungsgericht das seit mehr als einem Jahr geltende Berliner Mietendeckel-Gesetz in einem Beschluss für nichtig erklärt. Unter anderem hatten Vermieter in dieser Zeit ihre Mieten zum Teil deutlich senken müssen. Nun können sie diese wieder auf das ursprüngliche Niveau erhöhen. Die Deutsche Wohnen hat bereits angekündigt, auf Nachforderungen an Mieter nicht zu verzichten.

Von den Nachzahlungen seien rund 60 000 Mieter der Deutsche Wohnen betroffen, sagte Unternehmenschef Michael Zahn in einer Telefonkonferenz. Im Schnitt müssten betroffene Mieter für die Zeit 430 Euro nachzahlen.

Um der Corona-Pandemie und dem Urteil zum Mietendeckel Rechnung zu tragen, habe die Deutsche Wohnen allerdings entschieden, im laufenden Jahr keine Mieterhöhungen umzusetzen, sagte Zahn. Dem Konzern gehören in Deutschland rund 154 600 Wohnungen. Rund drei Viertel davon stehen in Berlin. Wie in vielen Ballungsräumen sind die Mieten dort in den vergangenen Jahren besonders stark gestiegen.

Das Problem der Wohnungsknappheit werde nicht mit der Verstaatlichung von Wohnimmobilienkonzernen gelöst, wie es einige Politiker fordern, sagte Zahn. Vielmehr müsse neuer Wohnraum geschaffen werden. Deutsche Wohnen werde über die Immobilien-Plattform Quarterback, an der das Unternehmen mit rund 40 Prozent beteiligt ist, in den kommenden Jahren rund 18 000 Wohnungen in Berlin, Dresden, München, Frankfurt und Stuttgart bauen. Rund die Hälfte davon seien für das Portfolio der Deutsche Wohnen bestimmt.

Positiv wertet das Management, dass der Berliner Senat den bestehenden Mietspiegel per Index fortschreiben will. Dieses Vorgehen gebe Mietern und Vermietern kurzfristig eine verlässliche und planbare Perspektive, sagte Vorstand Lars Urbansky. Zudem könne eine indexierte Miete ein richtiger Ansatz sein, um bundeseinheitliche und nachvollziehbare Standards zu erreichen.

Die Deutsche Wohnen wird nach eigenen Angaben den Berliner Mietspiegel so wie bisher für die Überprüfung der Miethöhe heranziehen. Das Unternehmen verzichte dabei weiterhin auf andere zulässige Begründungen bei Mietanpassungen wie die Mieten von Vergleichswohnungen.

Der operative Gewinn (Funds from Operations 1, kurz FFO1) wuchs in den ersten drei Monaten um 8,8 Prozent auf 154,8 Millionen Euro. Das Periodenergebnis betrug 199,7 Millionen Euro. Das waren fast 60 Prozent mehr als im Vorjahr, was unter anderem an Bewertungseffekten lag. Für das laufende Jahr erwartet der Konkurrent von Vonovia , LEG Immobilien und TAG Immobilien weiterhin einen operativen Gewinn etwa auf dem Niveau des Vorjahres.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Infektiologe: Keine Maskenpflicht draußen und für kleinere Kinder. Dagegen müsse es für Innenräume eine differenzierte Diskussion geben, etwa die Abhängigkeit von der Personenzahl, sagte der Experte von der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin". Die Maske sei eine der effektivsten Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen. BERLIN - Die Maskenpflicht kann nach Ansicht des Bonner Infektiologen Peter Walger im Freien überall entfallen. (Wirtschaft, 15.06.2021 - 07:52) weiterlesen...

Rüstungsgüter für mehr als 30 Millionen Euro für Saudi-Arabien. Das geht aus einer Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. BERLIN - Die Bundesregierung hat seit Ende Oktober 2020 Rüstungsexporte im Wert von mehr als 30 Millionen Euro an Saudi-Arabien genehmigt. (Boerse, 15.06.2021 - 06:26) weiterlesen...

Vor Gipfel mit Putin: US-Präsident Biden trifft EU-Spitzen in Brüssel. Biden soll in Brüssel gegen Mittag mit EU-Ratspräsident Charles Michel und Kommissionschefin Ursula von der Leyen zusammenkommen. Ziel des Gesprächs ist, nach den vielen Konflikten mit Bidens Vorgänger Donald Trump neue Einigkeit der Verbündeten bei Themen wie Klimaschutz und dem Kampf gegen die Pandemie zu demonstrieren. Zudem wird es um die wirtschaftliche Erholung und die geopolitische Lage gehen. BRÜSSEL - Vor seinem mit Spannung erwarteten Gipfel mit Kremlchef Wladimir Putin trifft US-Präsident Joe Biden am Dienstag die Spitzen der Europäischen Union. (Wirtschaft, 15.06.2021 - 06:11) weiterlesen...

Deutsche Industrie wegen Antisanktionsgesetz in China besorgt. "Alle Aktivitäten im Ausland, die im Widerspruch mit Chinas wirtschaftlichen und politischen Interessen stehen, werden dadurch zum Minenfeld erklärt", sagte Geschäftsführungsmitglied Wolfgang Niedermark der Zeitung "Die Welt" (Dienstag) laut Vorabmeldung. Unternehmen würden Gefahr laufen, "zwischen die Mühlsteine zu geraten". Statt auf Deeskalation zu setzen, schaffe die chinesische Regierung neue Unsicherheit. Das schade Chinas Ruf als Investitionsstandort und Handelspartner, wurde Niedermark zitiert. BERLIN - Der Bundesverband der Deutschen Industrie hat sich wegen eines neuen Antisanktionsgesetzes in China besorgt gezeigt. (Wirtschaft, 15.06.2021 - 06:06) weiterlesen...

166 Millionen Euro Corona-Nothilfe an Studenten ausgezahlt. BERLIN - In den vergangenen zwölf Monaten sind rund 166 Millionen Euro Corona-Nothilfe an Studenten ausgezahlt worden. Die Summe nannte das Deutsche Studentenwerk (DSW) auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Im Durchschnitt hätten die Betroffenen knapp 450 Euro im Monat bekommen. Die sogenannte Überbrückungshilfe kann seit einem Jahr (16. Juni 2020) online beantragt werden. 166 Millionen Euro Corona-Nothilfe an Studenten ausgezahlt (Wirtschaft, 15.06.2021 - 06:05) weiterlesen...

Prognose: Mäßiges Infektionsgeschehen im Sommer erwartet. "Für den aktuellen Sommer rechnen wir nach den aktuellen Daten ähnlich wie im letzten Jahr mit einem mäßigen Infektionsgeschehen", erklärte Jan Fuhrmann vom Forschungszentrum Jülich, der mögliche Pandemieverläufe berechnet. JÜLICH - Für die kommenden Monate ist eine entspanntere Corona-Lage zu erwarten. (Wirtschaft, 15.06.2021 - 06:05) weiterlesen...