Uniper, DE000UNSE018

BERLIN - Im Streit um die Ostseepipeline Nord Stream 2 setzen die USA deutsche Unternehmen immer stÀrker unter Druck.

13.01.2019 - 15:27:23

US-Botschafter warnt deutsche Firmen vor Sanktionen. Nachdem er bereits Ende Dezember mit Sanktionen gedroht hatte, schrieb der US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, nun mehreren an dem Projekt beteiligten Konzernen einen Brief. "Wir betonen weiterhin, dass sich Firmen, die sich im russischen Energieexport-Sektor engagieren, an etwas beteiligen, das mit einem erheblichen Sanktionsrisiko verbunden ist", zitierte die "Bild am Sonntag" aus dem Schreiben.

formal einziger Anteilseigner. Die Gesellschaft hat Finanzierungsvereinbarungen unterzeichnet mit den deutschen Konzernen Wintershall und Uniper sowie der niederlĂ€ndisch-britischen Shell , Engie (einst GDF Suez ) aus Frankreich und OMV aus Österreich.

Die Betreiber betonen, die Pipeline sei notwendig, um die Versorgungssicherheit zu gewĂ€hrleisten, denn die Gasproduktion in Europa werde sich verringern. Mittel- und langfristig werde das ĂŒber Nord Stream 2 transportierte Gas im Vergleich zu FlĂŒssigerdgas (LNG) "erhebliche Preisvorteile" fĂŒr europĂ€ische und insbesondere deutsche Verbraucher in Industrie und Haushalten bieten.

@ dpa.de

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