Facebook Inc, US30303M1027

BERLIN - Im Skandal um die unerlaubte Nutzung der Daten von Millionen Facebook-Nutzern hat sich das Unternehmen verpflichtet, alle Betroffenen zu informieren.

26.03.2018 - 17:29:25

Barley: Facebook will alle Betroffenen des Datenskandals informieren. Das sagte Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) am Montag nach einem Gespräch mit Vertretern des weltgrößten sozialen Netzwerks in Berlin. Wie viele Deutsche genau betroffen sind, ist nach wie vor unklar. Barley sagte, die Bundesregierung bestehe hier auf Aufklärung. Facebook habe Verstöße und Versäumnisse eingeräumt und Besserung zugesichert. Versprechen seien aber nicht genug. Unternehmen wie Facebook müssten deutlich strenger überwacht werden.

In dem Skandal geht es um die unerlaubte Nutzung der Informationen von Millionen Facebook-Nutzern durch die Datenanalyse-Firma Cambridge Analytica. Sie hatte die Daten von einem britischen Professor bekommen, der eine App mit einer Psychologie-Umfrage auf die Facebook-Plattform brachte. Nach der damaligen Funktionsweise von Facebook hatte die App des Professors auch Zugang zu einigen Informationen der Freunde der rund 300 000 Umfrage-Teilnehmer bekommen, etwa deren Likes und Interessen. So sammelten sich laut Medienberichten Daten von rund 50 Millionen Facebook-Nutzern an.

Barley sagte, nach Angaben von Facebook seien von den von den 300 000 Personen, die die App heruntergeladen hätten, etwa ein Prozent aus Europa - und davon wiederum "ein gewisser Prozentsatz" aus Deutschland. Die genauen Zahlen würden "dieser Tage" noch geklärt. Das gelte auch für die Frage, wie viele Deutsche insgesamt unter den 50 Millionen Betroffenen seien. Hier bedarf es weiterer Untersuchungen.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Facebook meldet weiter starke Zahlen nach Datenskandal. Auch die Zahl monatlich aktiver Nutzer kletterte von 2,13 auf 2,2 Milliarden. MENLO PARK - Facebook hat in seinen ersten Quartalsergebnissen seit dem Ausbruch des aktuellen Datenskandals erneut kräftige Zuwächse bei Umsatz und Gewinn präsentiert. (Boerse, 25.04.2018 - 23:05) weiterlesen...

Amazon-Gründer: Raumfahrt ist das wichtigste, was ich mache. Er denke, dass die Erschließung des Sonnensystems unter anderem nötig sei, um künftige Energiekrisen zu verhindern. Außerdem werde die Menschheit irgendwann die Schwerindustrie von der Erde wegverlagern. BERLIN - Amazon Awards in Berlin. (Boerse, 25.04.2018 - 11:59) weiterlesen...

Erste Facebook-Quartalszahlen nach Datenskandal. Analysten rechnen allerdings nicht mit messbaren Auswirkungen auf die Bilanz des weltgrößten Online-Netzwerks. Zum einen entbrannte die Kontroverse um die Weitergabe von Nutzerdaten an die Firma Cambridge Analytica erst wenige Tage vor dem Ende des Quartals im März. Zum anderen hatte Facebook wiederholt betont, man habe auch nach Aufrufen zum Verlassen der Plattform keinen bedeutenden Rückgang der Aktivität festgestellt. MENLO PARK - Facebook legt am Mittwoch (nach 22.00 Uhr MESZ) seine ersten Quartalszahlen nach seit Beginn des aktuellen Datenskandals vor. (Boerse, 25.04.2018 - 05:48) weiterlesen...

WDH/ROUNDUP/Amazon-Gründer: Raumfahrt ist das wichtigste, was ich mache (Tippfehler im Leadsatz beseitigt) (Boerse, 24.04.2018 - 23:21) weiterlesen...

WhatsApp erhöht Mindestalter für Nutzung auf 16 Jahre. MOUNTAIN VIEW - Der Messaging-Dienst WhatsApp hebt bei der Umsetzung der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung das Mindestalter für seine Nutzer von 13 auf 16 Jahre an. Die Verordnung verlangt allerdings keine harte Kontrolle der Altersgrenze - etwa durch das Hochladen eines Altersnachweises. Eine solche Kontrolle ist bei WhatsApp entsprechend auch nicht geplant. Neue und bestehende WhatsApp-Nutzer werden demnächst in der App gefragt, ob sie älter als 16 sind. Die ab 25. Mai greifenden EU-Regeln erfordern bis zu diesem Alter die Zustimmung der Eltern zur Datenverarbeitung. Der WhatsApp-Eigentümer Facebook entwickelte ein Verfahren, um diese Freigabe einzuholen, der weitgehend eigenständig agierende Chat-Dienst verzichtet dagegen darauf. WhatsApp erhöht Mindestalter für Nutzung auf 16 Jahre (Boerse, 24.04.2018 - 19:47) weiterlesen...

Facebook führt Widerspruchsrecht bei gelöschten Beiträgen ein. Die Funktion soll bis Jahresende weltweit für Löschgründe wie Nacktheit, Hassbotschaften und Gewaltdarstellung eingeführt werden. Weitere Kategorien sollen folgen. Die Beschwerden würden dabei typischerweise binnen 24 Stunden geprüft, erklärte Facebook am Dienstag. Das Online-Netzwerk veröffentlichte auch eine ausführliche Version seiner sogenannten Gemeinschaftsstandards mit mehr Details dazu, welche Inhalte nicht erlaubt sind. MENLO PARK - Facebook wird Nutzern erstmals die Möglichkeit geben, der Löschung ihrer Beiträge durch das Online-Netzwerk zu widersprechen. (Boerse, 24.04.2018 - 15:25) weiterlesen...