RWE AG(NEU), DE0007037129

BERLIN - Im Jamaika-Streit über Klimaschutz und Energiepolitik hat das Umweltbundesamt einen eigenen Kompromissvorschlag vorgelegt.

14.11.2017 - 13:45:25

Umweltbundesamt: Kohlestrom drosseln und Kraftwerke schließen. Die Behörde, die zum bislang noch SPD-geführten Umweltministerium gehört, schlug am Dienstag vor, "kurzfristig" mindestens fünf Gigawatt "der ältesten und ineffizientesten Braunkohlekraftwerke" stillzulegen und zusätzlich die Stromproduktion von Kohlekraftwerken, die älter als 20 Jahre sind, zu drosseln. Zugleich müssten die erneuerbaren Energien stärker ausgebaut werden, heißt es in einem Thesenpapier der Behörde.

Fünf Gigawatt weniger würde Experten zufolge bedeuten, etwa zehn Kraftwerksblöcke abzuschalten. Da die Leistungen unterschiedlich sind, kommt es für die genaue Zahl darauf an, welche Blöcke betroffen wären. Über die Reduktion des Kohlestrom in Deutschland streiten derzeit die Jamaika-Parteien CSU, CSU, FDP und Grüne in ihren Sondierungen - das Thema gilt als eines der schwierigsten.

Der Vorschlag des Umweltbundesamts (UBA) sieht vor, dass Braun- und Steinkohlekraftwerke, die älter als 20 Jahre sind, nur noch ein Strombudget von maximal 4000 sogenannten Volllaststunden pro Anlage pro Jahr produzieren dürfen. Kraftwerke laufen oft nicht auf Höchstleistung. Ein Budget von 4000 Volllaststunden bedeutet, dass ein Kraftwerk so viel Strom produzieren darf, wie in 4000 Stunden bei voller Auslastung möglich wäre. Das habe "keine nennenswerten Auswirkungen auf die Zahl der dort Beschäftigten", heißt es beim UBA.

"Beide Maßnahmen sind die kostengünstigsten und am schnellsten umsetzbaren, um bis 2020 noch eine nennenswerte Reduktion des Treibhausgasausstoßes in der Energiewirtschaft zu erzielen", schreiben die Experten. Die Maßnahmen könnten bis 2020 etwa 50 bis 65 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Emissionen einsparen und den Rückstand Deutschlands auf das selbstgesetzte Ziel, dann 40 Prozent weniger Treibhaushase als 1990 auszustoßen, größtenteils aufholen.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

ANALYSE-FLASH: Commerzbank hebt RWE auf 'Buy' und Ziel auf 19,40 Euro. Der Hochstufung liege die längerfristige Annahme eines Strompreises im Großhandel von 34 Euro zugrunde, schrieb Analystin Tanja Markloff in einer am Dienstag vorliegenden Studie. FRANKFURT - Die Commerzbank hat RWE von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 19,20 auf 19,40 Euro angehoben. (Boerse, 20.02.2018 - 18:15) weiterlesen...

ANALYSE-FLASH: HSBC senkt RWE auf 'Hold' - Ziel 17 Euro. Die Essener seien von der überraschenden Gewinnwarnung der Ökostrom- und Netztochter Innogy schwer in Mitleidenschaft gezogen worden, schrieb Analyst Adam Dickens in einer am Dienstag vorliegenden Branchenstudie zu deutschen Versorgern. Es werde einige Zeit brauchen, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen. Dickens schraubte seine Erwartungen für RWE mit Blick auf Innogy zurück. Die Vereinbarungen einer neuen Regierung zwischen Union und SPD könnten zudem für langfristige Unsicherheit sorgen. LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat RWE von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 23,5 auf 17 Euro gesenkt. (Boerse, 20.02.2018 - 11:14) weiterlesen...

AKTIE IM FOKUS: RWE im Vorwärtsgang - Goldman: Mittelzufluss unterschätzt. Zuletzt rückten sie um etwa 1,5 Prozent auf 16,17 Euro vor und waren damit der zweitbeste Wert im wenig bewegten Dax . Seit ihrem vor zwei Wochen erreichten Zwischentief unterhalb von 15 Euro haben sie nun schon fast 7 Prozent an Wert gewonnen. FRANKFURT - Aktien von RWE haben am Montag ihre jüngste Aufwärtstendenz fortgesetzt. (Boerse, 19.02.2018 - 13:23) weiterlesen...

ANALYSE-FLASH: Goldman senkt Ziel für RWE auf 22,70 Euro - 'Conviction Buy List'. Die Anleger unterschätzten die Fähigkeit des Versorgers, seine Mittelzuflüsse durch eine Neuorganisation des Portfolios zu erhöhen, schrieb Analyst Alberto Gandolfi in einer am Montag vorliegenden Studie. NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für RWE von 23,40 auf 22,70 Euro gesenkt, die Aktien aber auf der "Conviction Buy List" belassen. (Boerse, 19.02.2018 - 07:45) weiterlesen...