Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Stellantis, NL00150001Q9

BERLIN - Im ersten Halbjahr dieses Jahres sind in Deutschland rund 1,39 Millionen Autos neu zugelassen worden.

05.07.2021 - 17:31:30

Neuwagen-Markt erholt sich im ersten Halbjahr nur langsam. Das waren fast 15 Prozent mehr als noch im selben Zeitraum des Vorjahres, wie das Kraftfahrt-Bundesamt am Montag mitteilte. Weil weite Teile der Produktion zu Beginn der Corona-Krise im vergangenen Jahr eingestellt wurden und Autohäuser und Behörden geschlossen blieben, war der Neuwagenmarkt damals stark eingebrochen. Nun erholt er sich allmählich: Allein im Juni dieses Jahres stieg die Zahl der Neuzulassungen mit 274 152 um rund 24,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Aber: "Die Neuzulassungen bleiben 2021 noch deutlich unter dem Niveau vor Beginn der Corona-Pandemie", teilte der Präsident des Verbands der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK), Reinhard Zirpel, am Montag mit. So kamen im ersten Halbjahr 2019 noch mehr als 2,1 Millionen Fahrzeuge neu auf die Straßen dieses Landes.

Unberührt von der nur allmählichen Erholung bleibt der Boom von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben. Insgesamt kamen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres laut Berechnungen des VDIK rund 149 000 reine Elektroautos neu auf die Straße. Das waren mehr als drei Mal so viele E-Autos wie noch im Vorjahreszeitraum. Mehr als jeder zehnte neu zugelassene Wagen hatte damit einen Elektromotor. Noch im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres hatte ihr Anteil gerade einmal bei 3,5 Prozent an allen Neuzulassungen gelegen. Vor der Corona-Krise lagen die Zahlen noch niedriger.

Sämtliche alternative Antriebe, also auch Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Motoren, kamen demnach im ersten Halbjahr auf rund 540 000 Neuzulassungen. Zusammen kommen sie laut VDIK auf einen Anteil an den Neuzulassungen von 39 Prozent. Das sei genauso hoch wie der Anteil für Benziner.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hatte sich angesichts des starken Wachstums von alternativen Antrieben in Deutschland jüngst zuversichtlich geäußert, dass das verfehlte Ziel der Bundesregierung von einer Million Elektroautos bis 2020, im Juli dieses Jahres nachträglich erreicht werden könnte. Allerdings beziehe er sich hierbei auch auf leichte Nutzfahrzeuge und auf sämtliche alternativen Antriebe, wie das Ministerium auf Anfrage mitteilte.

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) bewertet die steigende Zahl alternativer Antriebe als großen Erfolg. "Allerdings muss die Ladeinfrastruktur aufholen", teilte VDA-Präsidentin Hildegard Müller mit. "Bis 2030 braucht Deutschland mehr als eine Million Ladepunkte für E-Pkw und E-Transporter und damit erheblich mehr Anstrengungen."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Daimler steigt in Batterie-Allianz von Stellantis und Totalenergies ein. Die Pkw-Sparte Mercedes-Benz wird mit einem Drittel gleichberechtigter Anteilseigner an der Automotive Cells Company (ACC), wie die Stuttgarter am Freitag mitteilten. Mercedes will insgesamt weniger als eine Milliarde Euro investieren, davon im kommenden Jahr einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag. Zudem wollen die Schwaben Technologie und Produktions-Know-how einbringen. "Gemeinsam mit ACC werden wir Batteriezellen und -module in Europa entwickeln und effizient produzieren - maßgeschneidert auf die spezifischen Anforderungen von Mercedes-Benz", sagte Daimler-Chef Ola Källenius. STUTTGART - Der Autobauer Daimler steigt zur Versorgung seiner Elektroautos in die Batteriezell-Allianz der französischen Großkonzerne Stellantis und Totalenergies ein. (Boerse, 24.09.2021 - 08:03) weiterlesen...

US-Regierung will von Firmen mehr Daten zur Halbleiter-Knappheit. In einem ersten Schritt will Handelsministerin Gina Raimondo sich ein besseres Bild von der Situation verschaffen. Dafür hofft sie auf Daten aus allen Teilen der Lieferkette - Hersteller und Abnehmer von Halbleitern, sowie Zwischenhändler. Alle beteiligten Unternehmen wurden aufgerufen, dem Ministerium Daten über die Entwicklung der Bestände, der Nachfrage und der Liefersituation zur Verfügung zu stellen. WASHINGTON - Die US-Regierung will stärker gegen die Halbleiter-Engpässe vorgehen, die unter anderem die Elektronik-Branche und Autohersteller hart treffen. (Boerse, 24.09.2021 - 07:50) weiterlesen...

US-Regierung spricht mit Unternehmen über Halbleiter-Knappheit. Dafür wurde am Donnerstag eine weitere Videokonferenz mit Topmanagern aus verschiedenen Branchen angesetzt. Unter den Teilnehmern sind laut Medienberichten etwa Apple , Intel , Ford , General Motors und die Peugeot-Mutter Stellantis . WASHINGTON - Die US-Regierung will sich ein besseres Bild von den Halbleiter-Engpässen machen, die unter anderem die Elektronik- und die Autoindustrie hart treffen. (Boerse, 23.09.2021 - 18:33) weiterlesen...

ANALYSE: JPMorgan sieht 2022 freie Fahrt für Autowerte - Daimler unter Favoriten. Vor allem Engpässe bei Halbleitern haben sich ausgewirkt. Nach Ansicht von Analyst Jose Asumendi von JPMorgan drohen im laufenden dritten Quartal weitere Einschnitte. Er hat daher seine Schätzungen für die Produktionszahlen der europäischen Hersteller nochmals gesenkt und hofft zugleich, dass es damit sein Bewenden hat. Denn die weitere Entwicklung stimmt ihn zuversichtlich. Auftragsbestände, Autopreise und der erwartete Produktmix sind für den Analysten Grund genug, um 2022 eine deutlich bessere Lage zu erwarten. FRANKFURT - Der Autosektor hat im laufenden Jahr mit erheblichen Zulieferproblemen zu kämpfen. (Boerse, 17.09.2021 - 11:12) weiterlesen...