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BERLIN - Huawei baut unter dem Druck von US-Sanktionen die Auswahl von Chips aus eigener Entwicklung aus.

06.09.2019 - 15:25:42

Huawei stellt Smartphone-Chip mit eingebautem 5G-Modem vor. Auf der Technik-Messe IFA in Berlin stellte der chinesische Konzern nicht nur einen Smartphone-Prozessor mit eingebautem Modem für den superschnellen 5G-Datenfunk vor, sondern auch einen kleinen Chip für die Anbindung von tragbaren Geräten wie Ohrhörer oder Computer-Uhren. Ein erstes Gerät damit sind die Bluetooth-Ohrhörer FreeBuds 3, die äußerlich stärker an die populären AirPods von Apple anlehnen als Modelle anderer Anbieter.

und Qualcomm sind der Hauptchip (CPU) und das Datenmodem noch in zwei Gehäusen untergebracht. Zudem sei der Chipset, der in Strukturbreiten von 7 Nanometern hergestellt ist, bis zu 36 Prozent kleiner

Ein erstes Gerät mit dem kleineren Chip für Wearables sind die Bluetooth-Ohrhörer FreeBuds 3, die äußerlich stärker an die populären AirPods von Apple anlehnen als Modelle anderer Anbieter.

Im Gegensatz zu den AirPods können die Huawei-Ohrhörer aber Umgebungsgeräusche herausfiltern. Von Apple erwarten Analysten die Funktion erst im kommenden Jahr. Huawei betont auch, dass die Bluetooth-Verbindung der FreeBuds einen deutlich höheren Datendurchsatz als Konkurrenz-Modelle - und damit auch eine bessere Soundqualität bei hochwertigen Musikdateien ermöglichen.

Huawei droht der Verlust des Zugangs zu westlicher Technologie, weil die US-Regierung den Konzern unter Verweis auf Sicherheitsbedenken auf eine schwarze Liste gesetzt hat. Damit dürfen US-Unternehmen nur mit einer speziellen Erlaubnis Geschäfte mit Huawei machen.

Bemerkenswert war vor diesem Hintergrund, dass Yu auf seiner Eröffnungsrede zum Start des ersten Publikumstages der IFA den Konflikt mit den USA mit keinem Wort erwähnte. Ein erstes Gerät, das Huawei in der Folge des Handelskriegs ohne Google -Apps wie Maps oder den Play Store herausbringen wird, will das Unternehmen am 18. September in München vorstellen.

Aber auch Firmen aus anderen Ländern, die Geschäft in den USA haben, könnten durch die Sanktionen gezwungen sein, nicht mehr an Huawei zu liefern. Dazu könnte auch der britische Chipentwickler ARM gehören, auf dessen Architektur die Chips in praktisch allen heutigen Smartphones basieren, auch die Kirin-Serie von Huawei.

@ dpa.de

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