Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Öl, Gas

BERLIN / HAMBURG - Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) hat beim Hamburger Verwaltungsgericht Klage gegen den Weiterbau der umstrittenen Gaspipeline Nord Stream 2 in der Ausschließlichen Wirtschaftszone Deutschlands eingereicht.

03.05.2021 - 13:26:30

Nabu reicht Klage gegen Gaspipeline Nord Stream 2 ein. Anfang April hatte das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) die Widersprüche von Umweltschützern gegen eine Mitte Januar erteilte Baugenehmigung zurückgewiesen. "Deshalb bleibt nun nur der Klageweg, um den Schaden an der Ostsee zu begrenzen", teilte der Nabu am Montag mit. Bereits Mitte April hatte die Deutsche Umwelthilfe (DUH) beim Hamburger Verwaltungsgericht ebenfalls Klage gegen den Weiterbau eingereicht.

Bei der Zurückweisung der Widersprüche hatte das BSH Anfang April unter anderem argumentiert, dass der verbleibende Bauabschnitt von rund 16,5 Kilometern nur am Randbereich eines Vogelschutzgebietes verlaufe und damit eine geringe Bedeutung für bestimmte Rastvogelarten habe. Zudem verlaufe die Pipeline teilweise durch ein Gebiet, in dem es ohnehin intensiven Schiffsverkehr gebe. Wie eine BSH-Sprecherin am Montag sagte, haben die Klagen der beiden Umweltschutzorganisationen aufschiebende Wirkung.

Nabu-Präsident Jörg-Andreas Krüger sagte, mit dem vorausgegangenen Widerspruchsverfahren sei erreicht worden, dass in der besonders sensiblen Winterrastzeit im Vogelschutzgebiet nicht gebaut werden konnte.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Preis für Opec-Öl gefallen. Wie das Opec-Sekretariat am Montag in Wien mitteilte, betrug der Korbpreis am Freitag 66,16 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Das waren 62 Cent weniger als am Tag zuvor. Die Opec berechnet den Korbpreis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells. WIEN - Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist gesunken. (Boerse, 17.05.2021 - 12:56) weiterlesen...

Iran: Weiterhin Differenzen bei Atom-Verhandlungen mit USA. Die Arbeitsgruppen, die über die Aufhebung der US-Sanktionen, Irans Rückkehr zu den Auflagen sowie einen Fahrplan verhandeln, diskutierten weiter über technische Punkte, sagte Irans Außenamtssprecher Said Chatibsadeh am Montag. Daneben gebe es auch politische Differenzen, die jedoch später auf höherer Ebene ausgeräumt werden müssten. "Wir wollen eine Lösung für alle Differenzen und keine Teillösungen", so der Sprecher laut der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA. TEHERAN - Der Iran sieht bei den Verhandlungen zur Rettung des Atomabkommens in Wien weiter Differenzen mit den USA. (Boerse, 17.05.2021 - 12:30) weiterlesen...

Naturschützer befürchten Umweltkatastrophe nach Ölleck in Russland. Statt der zunächst angenommenen 7 Tonnen seien etwa 90 Tonnen Öl ausgelaufen, berichtete der Radiosender Echo Moskwy am Sonntag. Nach Angaben der Behörden der Republik Komi ist auch der Fluss Kolwa verschmutzt worden. Weil dort noch viel Eis sei, könnten keine Ölsperren eingesetzt werden, sagten Umweltschützer lokalen Medien zufolge. So könne ein großer Teil des Öls ungehindert flussabwärts treiben. Anwohner berichteten, dass Öl bereits in einen anderen Fluss gelangt sei, in den die Kolwa mündet. MOSKAU - Nach dem Leck an einer Pipeline im Norden Russlands wächst das Ausmaß der Umweltschäden. (Boerse, 16.05.2021 - 16:43) weiterlesen...

Weißes Haus: Ende der Benzinknappheit nach Pipeline-Angriff in Sicht. "Das Ende ist in Sicht", sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, am Freitag. Es werde allerdings noch "ein paar Tage" dauern, bis wieder Normalität hergestellt sei. Psaki rief Autofahrer in den betroffenen Regionen erneut dazu auf, kein Benzin zu horten. Die Colonial Pipeline war Ziel eines Hacker-Angriffs geworden. WASHINGTON - Nach Wiederaufnahme des Betriebs der größten Benzin-Pipeline der USA hat die US-Regierung ein baldiges Ende der Engpässe an Tankstellen im Südosten des Landes in Aussicht gestellt. (Wirtschaft, 14.05.2021 - 20:48) weiterlesen...

Nach Cyberangriff auf Pipeline - Amerikaner horten Benzin. Nach dem Hacker-Angriff auf eine Pipeline ist selbst in der Hauptstadt Washington der Sprit knapp. US-Präsident Joe Biden ruft die Amerikaner dazu auf, kein Benzin zu horten - vergeblich. (Wirtschaft, 14.05.2021 - 09:44) weiterlesen...

Biden nach Cyberangriff auf Pipeline: Täter leben wohl in Russland. Dafür gebe es starke Anhaltspunkte, sagte Präsident Joe Biden am Donnerstag. Moskau sei aber nicht in den Angriff verwickelt gewesen. "Wir glauben nicht, dass die russische Regierung in diesen Angriff involviert war", sagte Biden im Weißen Haus. Die USA hätten Russland aber aufgefordert, gegen die Täter und solche Cyberangriffe und Erpressungsversuche vorzugehen. WASHINGTON - Die Kriminellen hinter dem jüngsten Cyberangriff auf die größte Benzin-Pipeline in den USA leben nach Überzeugung der US-Regierung in Russland. (Wirtschaft, 13.05.2021 - 19:39) weiterlesen...