Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Immobilien, Produktion

BERLIN - Gut zwei Monate müssen einige Menschen in Deutschland derzeit Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer zufolge auf einen Handwerker oder eine Handwerkerin warten.

12.06.2021 - 10:25:27

Materialmangel - Mehr als zwei Monate Wartezeit auf Handwerker. "Im Bau und Ausbau sind es durchschnittlich 8,8 Wochen", sagte Wollseifer den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag). Ein Grund für die lange Wartezeit sei die Unterbrechung der Lieferketten in der Pandemie. "Baumaterialien sind knapp und die Materialpreise haben sich exorbitant erhöht", sagte Wollseifer.

Die Preise für Holz und andere Baustoffe sind auf dem Weltmarkt unter anderem wegen der großen Nachfrage aus China und den USA stark gestiegen. Wollseifer rief die Bundesregierung zum Handeln auf und forderte, Preisanpassungen bei der öffentlichen Auftragsvergabe auch für laufende Verträge zu ermöglichen. "Förderprogramme für Neubau und Sanierungen müssen entsprechend der Baupreiserhöhungen verstärkt werden", sagte Wollseifer. Die aktuellen Preis- und Beschaffungsprobleme müssten zudem bei der Überbrückungshilfe als nachlaufende Corona-Folgen mit berücksichtigt werden.

Zudem machten viele offene Lehrstellen dem Handwerk zu schaffen. "Aktuell haben wir in den 130 Ausbildungsberufen im Handwerk noch rund 32 000 offene Ausbildungsstellen", so Wollseifer. Bei den Neuverträgen habe es Ende Mai im Vergleich zum Vorjahr zwar ein Plus von neun Prozent gegeben, aber verglichen mit dem Mai 2019 - dem letzten vor der Pandemie - ein Minus von zehn Prozent. "Da ist dringender Handlungsbedarf." Für den Herbst kündigte Wollseifer ein neues Projekt an, um das Handwerk für junge Frauen attraktiver zu machen. "Knapp jeder fünfte Auszubildende ist eine Frau - da ist Luft nach oben."

Der Handwerkspräsident beklagte weiterhin eine ungleiche Verteilung der staatlichen Förderung auf die akademische und die berufliche Bildung. Der Bund pumpe Milliarden in den Hochschulsektor, zum Beispiel durch den Hochschulpakt, obwohl das eigentlich in Länderzuständigkeit liege. "Vergleichbare Geldflüsse gibt es für die berufliche Bildung nicht", sagte er.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Mega-Deal zwischen Vonovia und Deutsche Wohnen vorerst gescheitert. Die Bochumer Vonovia, größter Wohnungsbesitzer in Deutschland, wollte die Nummer eins unter den Berliner Privatvermietern übernehmen - mit dessen Zustimmung. Doch die Aktionäre der Deutsche Wohnen haben einen Strich durch die Rechnung von Vonovia-Chef Rolf Buch gemacht. Zumindest vorerst. BOCHUM/BERLIN - Es war ein Paukenschlag, als die beiden größten deutschen Wohnungskonzerne Vonovia und Deutsche Wohnen im Mai ihren geplanten Zusammenschluss verkündeten. (Boerse, 23.07.2021 - 19:56) weiterlesen...

Deutsche Wohnen SE: Freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot von Vonovia voraussichtlich nicht erfolgreich. Deutsche Wohnen SE: Freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot von Vonovia voraussichtlich nicht erfolgreich Deutsche Wohnen SE: Freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot von Vonovia voraussichtlich nicht erfolgreich (Boerse, 23.07.2021 - 19:13) weiterlesen...

Wohnungskonzern - Zusammenschluss von Vonovia und Deutsche Wohnen vor dem Aus. Zum zweiten Mal hat die Mehrheit der Aktionäre der Deutsche Wohnen dem Übernahmeangebot die kalte Schulter gezeigt. Für Deutschlands größten Wohnungskonzern Vonovia, ist es ein Rückschlag. (Wirtschaft, 23.07.2021 - 18:52) weiterlesen...

Zusammenschluss von Vonovia und Deutsche Wohnen vor dem Aus. Das Management geht nicht davon aus, dass sich die derzeitige Annahmequote in der noch verbleibenden Zeit noch wesentlich erhöhen werde. BOCHUM - Die Übernahme von Deutsche Wohnen durch Deutschlands größter Wohnungskonzern Vonovia steht vor dem Scheitern: Die Mindestannahmequote des freiwilligen Angebots von Vonovia an die Aktionäre werde voraussichtlich nicht erreicht, teilte der Konzern am Freitagnachmittag in Bochum mit. (Boerse, 23.07.2021 - 17:18) weiterlesen...

Vonovia kann Deutsche Wohnen vorerst nicht übernehmen Der Immobilienkonzern Vonovia kann den Konkurrenten Deutsche Wohnen vorerst nicht übernehmen. (Wirtschaft, 23.07.2021 - 17:15) weiterlesen...

AKTIEN IM FOKUS: Deutsche Wohnen und Vonovia bewegt - Übernahme vor dem Aus. Während Vonovia sich in der Verlustzone hielten und zuletzt um 1,6 Prozent auf 58,28 Euro nachgaben, erholten sich Deutsche Wohnen rasch wieder. Sie gaben zuletzt um 0,2 Prozent auf 50,80 Euro nach. Gehofft wird wohl, dass Vonovia nach Lösungen sucht, um die Übernahme doch noch über die Bühne zu bekommen. FRANKFURT - Die Aktien von Vonovia und Konkurrentin Deutsche Wohnen haben am Freitagnachmittag nach einer ersten Talfahrt unterschiedlich auf das mögliche Scheitern der Übernahme von Deutsche Wohnen durch Vonovia reagiert. (Boerse, 23.07.2021 - 17:08) weiterlesen...