Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Tesla, US88160R1014

BERLIN - Grau und schwarz - Autokäufer in Deutschland mögen düstere Farben.

06.01.2020 - 17:05:29

SUV-Boom lässt deutschen Automarkt wachsen. Die Industrie aber kann auf dem Heimatmarkt eine rosige Bilanz ziehen: 2019 hat sie in Deutschland so viele Autos verkauft wie seit zehn Jahren nicht. 3,6 Millionen Neuzulassungen gab es, fünf Prozent mehr als im Vorjahr und nur etwa 200 000 weniger als im Ausnahmejahr der Abwrackprämie 2009. Doch der Erfolg in Deutschland ist für die Autobauer nur zum Teil einer. Und er täuscht nicht über die Probleme hinweg, die der Weltmarkt birgt.

hat vor, in dem Jahr eine Million E-Autos zu bauen. Der US-Hersteller Tesla plant bei Berlin eine Fabrik für bis zu 500 000 E-Autos pro Jahr.

Politik und Autoindustrie haben vereinbart, dass bis 2022 in Deutschland 50 000 neue Ladestationen entstehen sollen. Aktuell gibt es nach Versorgerangaben rund 24 000 öffentlich zugängliche Ladepunkte.

Die Produktion in den deutschen Autofabriken geht weiter zurück. Knapp 4,7 Millionen Autos liefen 2019 vom Band, das waren zum zweiten Mal in Folge gut neun Prozent weniger als im Vorjahr. Der Branchenverband führte das darauf zurück, dass die Nachfrage weltweit zurückgehe. Dabei bleibt die Auslandsproduktion der deutschen Konzerne nach Verbandsangaben stabil bei jährlich gut 11 Millionen.

Das hat Folgen für die mehr als 830 000 Beschäftigten in Deutschland. Werke sind weniger ausgelastet, befristete Arbeitsverträge werden seltener verlängert, Kurzarbeit eingesetzt. Der Verband rechnet mit kleineren Stammbelegschaften in diesem Jahr.

Zumal auch der deutsche Markt nachlassen könnte. "2020 kommt es nach dieser Rekordjagd zu einer Normalisierung", heißt es bei den Importeuren im Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller. Er rechnet für 2020 mit rund 3,35 Millionen Neuzulassungen. Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe sieht die Kunden wirtschaftlich verunsichert und rechnet sogar nur mit 3,26 Millionen.

Das entspräche einem Minus von beinahe zehn Prozent.

Im vergangenen Jahr wurden auch deshalb deutlich mehr Autos zugelassen, weil die Hersteller 2018 einen Teil ihrer Neuwagen nur schwer vom Hof bekommen hatten. Es fehlte die Zulassung nach dem neuen Abgas- und Verbrauchsstandard WLTP, viele Autos ließen sich erst Monate später verkaufen.

Gestoppt scheint der Abwärtstrend beim Diesel. 32 Prozent der Neuwagen fuhren 2019 mit Selbstzünder vom Hof, der Anteil blieb damit in etwa stabil. Bei der Farbwahl sind die Käufer in Deutschland zurückhaltend: 30 Prozent der Neuwagen waren grau, 25 Prozent schwarz und knapp 21 weiß.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

AKTIE IM FOKUS 2: Tesla mehr als 100 Milliarden Dollar wert (Boerse, 22.01.2020 - 17:01) weiterlesen...

AKTIE IM FOKUS: Tesla-Marktwert durchbricht die 100-Milliarden-Dollar-Marke. Mit deutlichem Abstand führend bleibt derweil Toyota mit einem Marktwert von umgerechnet mehr als 230 Milliarden US-Dollar. NEW YORK - Die Rekordrally bei der Tesla im Eiltempo überholt. (Boerse, 22.01.2020 - 16:06) weiterlesen...

Kampfmittelräumung auf Tesla-Gelände - Diskussion um Wasserversorgung. Bislang sind nach Angaben des Brandenburger Innenministeriums auf fast 60 Hektar 85 Kilogramm Kampfmittel geborgen worden. Schätzungsweise gibt es 220 Bombentrichter auf dem Gelände, wie ein Sprecher des Ministeriums auf Anfrage am Mittwoch mitteilte. Die Landesregierung habe mit dem Bund Gespräche wegen einer möglichen Kostenbeteiligung aufgenommen. Zunächst hatte die "Märkische Oderzeitung" über die Beräumung berichtet. POTSDAM - Vor dem Bau einer Fabrik des US-Elektro-Autobauers Tesla in Grünheide (Oder-Spree) muss das Gelände unter anderem von Kriegsmunition befreit werden. (Boerse, 22.01.2020 - 16:01) weiterlesen...

Bürgermeister versteht Tesla-Skeptiker und kritisiert Wasserverband. "Irritationen unter den Bürgern nehme ich sehr ernst", sagte der parteilose Arne Christiani der Deutschen Presse-Agentur. Eine Bürgerbeteiligung sei noch jederzeit möglich. Am vergangenen Wochenende hatten Gegner und Befürworter in Grünheide demonstriert. Die Gegner protestierten unter anderem gegen die Rodung des Waldes für das Gelände, auf dem die Fabrik des Autobauers geplant ist. Zudem fürchten sie um die Trinkwasserressourcen. Der Wasserverband Strausberg-Erkner (WSE) hatte mit Blick auf die Ansiedlung von Tesla vor Trinkwasserproblemen gewarnt. GRÜNHEIDE - Der Bürgermeister von Grünheide (Oder-Spree) zeigt Verständnis für die Kritiker der Ansiedlung des US-Elektroautobauers Tesla in seiner Gemeinde. (Boerse, 22.01.2020 - 05:29) weiterlesen...

WDH: Brandenburg wartet auf zweites Gutachten zum Tesla-Fabrikgelände. (Im ersten Absatz, zweiter Satz, wurde berichtigt: möglichst bald erstellt werde.) WDH: Brandenburg wartet auf zweites Gutachten zum Tesla-Fabrikgelände (Boerse, 20.01.2020 - 18:04) weiterlesen...

Brandenburg wartet auf zweites Gutachten zum Tesla-Fabrikgelände. Regierungssprecher Florian Engels verwies am Montag darauf, dass das Gutachten derzeit erstellt werde. Der Landesbetrieb Forst hatte den Kaufpreis für das Waldgelände bei Grünheide im Kreis Oder-Spree auf knapp 41 Millionen Euro bemessen. Wenn das zweite Gutachten von der ersten Bemessung des Grundstückswerts abweicht, soll der Kaufpreis geändert werden. POTSDAM/GRÜNHEIDE - Nach der Zustimmung der Spitze des US-Elektroautobauers Tesla zum Kauf des Geländes für die geplante Fabrik bei Berlin steht noch ein unabhängiges Gutachten aus. (Boerse, 20.01.2020 - 14:47) weiterlesen...