Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

trading-house Börsenakademie

Gemeinsam erfolgreich

MARKETSX
Deutschland, Branchen

BERLIN / FRANKFURT - Angesicht rasant steigender Mieten und Kaufpreise fürchten Ökonomen eine Immobilienblase in Deutschland.

07.08.2019 - 12:17:24

DIW: Hohes Risiko für Immobilienblase in Deutschland. Das Risiko einer spekulativen Übertreibung liege derzeit bei 92 Prozent, schätzte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie. Die Autoren sprachen von einer "explosiven Preisentwicklung", die sich von den Immobilienerträgen entkoppelt habe. "Für Deutschland stehen die Signale zumindest auf Gelb." Bis Ende des Jahres werde sich die Lage aber etwas entspannen und das Risiko auf 84 Prozent abnehmen.

Preissteigerungen würden zur Gefahr, wenn Investoren Wohnungen nicht zur eigenen Nutzung kauften, sondern auf höhere Preise setzten und das vornehmlich durch Kredite finanzierten, erklärte Studienautor Konstantin Kholodilin. Hierzulande würden Wohnungskäufe aber weiter relativ solide finanziert. Zudem habe sich das Preiswachstum in großen Städten zuletzt verlangsamt, weshalb das Blasen-Risiko sinke.

Dennoch dürfe die Politik nicht ihre Hände in den Schoß legen, warnte das DIW: Sie müsse Grundlagen schaffen, um in den Markt einzugreifen. Zuvor hatte das "Handelsblatt" über die Studie berichtet.

Ökonomen können die Wahrscheinlichkeit von Preisblasen mit statistischen Modellen und Indikatoren wie das Wachstum der Kreditvergabe, der verfügbaren Einkommen oder Zinsen prognostizieren. Mit Sicherheit ließen sich spekulative Übertreibungen aber nicht vorhersagen, schränkte das DIW ein. Die Ökonomen nutzen auch Verfahren des maschinellen Lernens. Hohe Risiken für Immobilienblasen sahen sie vor allem in Skandinavien, den USA und der Schweiz.

Auch die Bundesbank hat mehrfach gewarnt, Wohnungen und Häuser in deutschen Städten seien bis zu 30 Prozent überteuert. Übernehmen sich Immobilienkäufer mit Schulden, können Kredite bei Banken platzten und diese in Bredouille bringen - ein Risiko für die Wirtschaft.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

dpa-AFX KUNDEN-INFO: Finanzanalysen in den dpa-AFX Diensten. Bei der Erstellung der Meldungen wird regelmäßig das Sechs-Augen-Prinzip (Erstellung, Prüfung, zusätzliche Freigabe) angewendet. Jede/r Redakteur/in der dpa-AFX unterzeichnet einen internen Code of Conduct, der spezifische dpa-AFX Regelungen zur Wahrung der publizistischen Unabhängigkeit vorgibt und deren Einhaltung dpa-AFX individuell mit einem externen Audit überprüfen lassen kann. FRANKFURT - Alle Meldungen der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX werden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. (Boerse, 15.09.2019 - 04:47) weiterlesen...

Mann ohne Bordkarte im Flieger löst Sperrung am Flughafen Hamburg aus. Der Sicherheitsbereich des Airports wurde dafür am Freitagabend vorübergehend gesperrt. Gefunden wurde nichts, wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte. Der Mann sei der Polizei übergeben worden. HAMBURG - Ohne Bordkarte hat ein polizeibekannter Mann am Flughafen Hamburg in einem Flugzeug gesessen - und eine Suche nach möglichen gefährlichen Gegenständen ausgelöst. (Boerse, 13.09.2019 - 22:15) weiterlesen...

TLG Immobilien will weitere Anteile an Aroundtown über Aktientausch. Nach dem Einstieg mit 15 Prozent bei Aroundtown will TLG Immobilien die restlichen Anteile des Konkurrenten über einen reinen Aktientausch erwerben. Das sagte Finanzvorstand Gerald Klinck der "Börsen-Zeitung" (Samstag) in einem Interview. "Die Transaktion soll ein Merger sein, keine Übernahme." Aroundtown habe den Fusionsplan begrüßt und damit die Grundlage für einen freundlichen Zusammenschluss gelegt. BERLIN - In der Immobilienbranche nimmt ein weiterer Zusammenschluss konkretere Formen an. (Boerse, 13.09.2019 - 21:22) weiterlesen...

Devisen: Euro handelt in enger Spanne. Er handelte in einer engen Spanne zwischen 1,1070 und 1,1080 US-Dollar. Zuletzt notierte die Gemeinschaftswährung mit 1,1074 Dollar und damit etwa auf dem Niveau des späten europäischen Währungshandels. Die EZB hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1096 (Donnerstag: 1,0963) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,9012 (0,9122) Euro gekostet. NEW YORK - Der Euro hat sich am Freitag im späten US-Devisengeschäft kaum noch bewegt. (Boerse, 13.09.2019 - 20:48) weiterlesen...

Ex-Premier Cameron: Zweites Brexit-Referendum nicht auszuschließen. Das sagte der frühere britische Premierminister in einem Interview der "Times" (Samstag). "Ich glaube, man kann es nicht ausschließen, weil wir in der Klemme sitzen", sagte Cameron. Gleichzeitig kritisierte Cameron das Vorgehen des aktuellen Regierungschefs Boris Johnson. Er unterstütze weder die von Johnson auferlegte Zwangspause des Parlaments noch den Fraktions-Rauswurf von 21 Tory-Abgeordneten, die gegen die Regierung gestimmt hatten. Beides sei "nach hinten losgegangen". Auch ein EU-Austritt ohne Abkommen, wie von Johnson angedroht, sei keine gute Idee, so Cameron. LONDON - David Cameron hält ein zweites Brexit-Referendum nicht für ausgeschlossen. (Wirtschaft, 13.09.2019 - 20:31) weiterlesen...

Niederlande: Netzbetreiber Tennet braucht bis zu 4,75 Milliarden Euro. In den kommenden Monaten würden verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten geprüft - darunter eine Kapitalspritze vom niederländischen Staat, ein teilweiser oder vollständiger Verkauf des Staatsunternehmens oder "eine Form der Zusammenarbeit mit dem deutschen Staat", wie die niederländische Regierung am Freitag in Den Haag weiter mitteilte. AMSTERDAM - Der auch in Deutschland aktive niederländische staatliche Stromnetzbetreiber Tennet benötigt nach Einschätzung der Regierung in Den Haag bis einschließlich 2028 zusätzliches Geld von bis zu 4,75 Milliarden Euro für weitere Investitionen. (Boerse, 13.09.2019 - 20:31) weiterlesen...